Robert Blackwill

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Robert Blackwill

Robert Blackwill (* 8. August 1939 in Kellogg, Shoshone County, Idaho)[1] ist ein ehemaliger US-amerikanischer Diplomat.

1967 trat er in den diplomatischen Dienst ein und brachte es bis zum US-Chefunterhändler bei den Verhandlungen zur Reduzierung konventioneller Truppen in Europa. 1989 machte ihn Präsident George Bush zu seinem persönlichen Berater für Fragen der deutschen Vereinigung, wofür er auch das Bundesverdienstkreuz erhielt. Er war hierbei der Mentor von Condoleezza Rice.

Während der Clinton-Jahre war er an der Harvard University tätig. Ab 2001 war er Botschafter der Vereinigten Staaten in Indien und sorgte dort für die Aufhebung der seit 1998 geltenden US-Sanktionen.

Ab 2003 war er im Irak an der Übergabe der Macht von den USA an Iraker beteiligt; er galt als Unterstützer des säkularen Iyad Allawi. Zu Ende der ersten Amtszeit Bushs schied er aus dem diplomatischen Dienst aus und arbeitete jetzt für eine Lobbyfirma, als Präsident von Barbour Griffith Rogers International in Washington.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nominations & Appointments, March 29, 1985

Weblinks[Bearbeiten]