Robert Blunder

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Robert Blunder, 2011

Robert Blunder (* 5. Juni 1957 in Kufstein) ist ein österreichischer Schriftsteller und Hochschullehrer.

Leben[Bearbeiten]

Robert Blunder, 1957 in Kufstein geboren und dort aufgewachsen, absolvierte eine Ausbildung zum Reserveoffizier, bevor er ab 1977 Betriebswirtschaft an der Universität Innsbruck studierte. Nach der Sponsion im Jahr 1982 folgte 1983 im Zuge eines Fulbright-Stipendiums ein Aufenthalt an der Harvard Business School. Er promovierte 1984 in Innsbruck. Anschließend war er insgesamt dreimal im Einsatz bei den UN-Friedenstruppen auf den Golanhöhen (Syrien): 1983/84, 1993/94 und 1996/97. Zuletzt trug er den Dienstgrad Oberst (Ernennung mit 1. Juli 2001).

Robert Blunder war seit 1982 in der Industrie- und Unternehmensberatung tätig. Von 1998 bis 1999 war er Hochschullehrer für Allgemeine Betriebswirtschaft und Organisation an der Fachhochschule Vorarlberg, von 2000 bis 2008 Dozent und Studienleiter an der Hochschule Liechtenstein (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften). Seit 2009 ist er Professor für Betriebswirtschaftslehre mit Fokus auf International Management und insbesondere Schlüsselkompetenzen an der FOM, Hochschule für Oekonomie & Management, am Standort München.

Robert Blunder leitet Seminare zu den Themen Rhetorik, Präsentation, und Kommunikation, sowie Kreatives, Literarisches und Professionelles Schreiben.[1]. Heute lebt der Autor in München und Kufstein.

Von 2004 bis 2006 hat Robert Blunder die Ausbildung Hochschuldidaktik an der Universität St. Gallen berufsbegleitend absolviert und erfolgreich abgeschlossen. Seit 2013 trägt er im Rahmen des Kursangebotes von ProfiLehrePlus an der Universität der Bundeswehr München zur hochschuldidaktischen Weiterbildung der Lehrenden bei.[2]

Werk[Bearbeiten]

Literarische Veröffentlichungen
Literarische Beiträge
  • Genesis - eine Erfindung der Welt. In: 2084. Schönes neues Landleben. 20 visionäre Kurzgeschichten. Landwirtschaftsverlag, Münster 2012, ISBN 978-3-7843-5201-5.
  • Saat des Zorns. In: Torso. Zeitschrift für Literatur. Winter 2011, ISSN 0944-520X.
  • Die Schwarze Onyx. In: Cordelia Borchardt, Andreas Hoh (Hrsg.): Die Uhr läuft ab. Die besten Einsendungen zum Agatha-Christie-Krimipreis 2009. Fischer Verlag, Frankfurt 2009, ISBN 978-3-596-18386-9.
  • Roland und der Traum vom Zirkusclown. In: Liechtensteiner Volksblatt (Hrsg.): 55 Abenteuergeschichten aus Liechtenstein. GMG Verlag, Schaan 2006, ISBN 3-906264-52-1.
  • Das Geschenk vom Christkind. In: Jens Dittmar (Hrsg.): Winter in Liechtenstein. 2. Bd. van Eck Verlag, Triesen 2004, ISBN 3-905501-74-0.
  • Schattenriss. In: Procap Schweizerischer Invaliden-Verband (Hrsg.): Geschichten mit Handicap. Friedrich Reinhardt Verlag, Basel 2004, ISBN 3-7245-1340-2.

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literaturstipendien
  • 1997-2000 Literaturstipendien des Bundeskanzleramtes, Sektion für Kunstangelegenheiten
  • 1998 Literaturstipendium der Stadt Kufstein
  • 1993 und 1998 Literaturstipendien des Landes Tirol
  • 1992 und 1993 Literaturstipendien des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst
Preise
  • 2011 TORSO Literaturwettbewerb zum Thema Lust, lobende Erwähnung für die Kurzgeschichte Saat des Zorns.[3]
  • 2010 Preis der Jury beim 12. Autorenwettbewerb der Schwabenakademie Irsee (Irseer Pegasus vom 3.–5. Januar 2010) für die Kurzgeschichte Die Goldene Regel
  • 2009 und 2010 Honorable Mention beim Internationalen Autoren-Wettbewerb von writemovies.com (Los Angeles, USA) mit Die Saat des Zorns bzw. Das Gewicht des Gewissens
  • 2008 1. Preis beim Schwäbischen Literaturpreis 2008 für einen Auszug aus der Novelle Himmel oder Hölle. In: Leben in der Stadt. Literaturpreis des Bezirks Schwaben 2008. Hg. von Peter Fassl. Augsburg: Wißner-Verlag 2008, ISBN 978-3-89639-676-1.
  • 2004 1. Preis beim Schreibwettbewerb der Tageszeitung Liechtensteiner Vaterland
  • 2004 1. Preis beim Schreibwettbewerb des Bildungshauses Stein-Egerta, Schaan, gemeinsam mit Radio Liechtenstein, Schaan
  • 1993 1. Preis beim Ideenwettbewerb der Stadt Kufstein anlässlich der 600-Jahr-Feier

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Exemplarische Lehrplaninformation auf der Seite der FOM (abgerufen am 23. April 2014)
  2. ProfiLehrePlus Information auf der Seite der Universität der Bundeswehr München (abgerufen am 30. Dezember 2012)
  3. Torso Literaturpreis 2011/ (abgerufen am 5. Februar 2014)

Weblinks[Bearbeiten]