Robert Creeley

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Robert Creeley (* 21. Mai 1926 in Arlington, Massachusetts; † 30. März 2005 in Odessa, Texas) war ein amerikanischer Dichter und Autor von mehr als 60 Büchern. Er wird gewöhnlich den Black Mountain poets zugeordnet, obwohl seine Verstechnik sich von den Vertretern dieser Schule unterschied. Er war mit Charles Olson, Robert Duncan, Allen Ginsberg und John Wieners befreundet.

Robert Creeley und Allan Graham während der Aufnahmen zu "Add-Verse" (2004), Foto von Gloria Graham

Lange Jahre lehrt er in Buffalo (New York). Er lebte in Waldoboro (Maine), Buffalo und in Providence (Rhode Island), wo er an der Brown University lehrte. Er bekam den Lannan Foundation Lifetime Achievement Award verliehen.

Geboren wurde Creeley in Arlington, Massachusetts. Ab 1943 besuchte er Harvard, unterbrach aber das Studium, um im American Field Service in Burma und in Indien 1944-5 zu dienen. 1946 kehrte er nach Harvard zurück, erwarb seinen Bachelor-Grad aber 1955 am Black Mountain College. Den Master-Grad erwarb er 1960 an der University of New Mexico. Er begann seine akademische Karriere, indem er zwei Semester am Black Mountain College unterrichtete, lehrte an verschiedenen Hochschulen und wurde schließlich 1967 Professor für englische Literatur am „Black Mountain II“, d. h. an der State University of New York at Buffalo.

Werke[Bearbeiten]

Übersetzungen
  • The Immoral Proposition. Jonathan Williams, Karlsruhe-Durlach 1953.
  • Mister Blue. Sechzehn Geschichten. Übersetzt von Klaus Reichert. Insel, Frankfurt 1964.
  • Die Insel. Roman. Insel, Frankfurt 1965. Übersetzer Ernst Jandl.
  • Gedichte. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1967, edition suhrkamp 227, amerikanisch und deutsch - übertragen und mit einem Nachwort versehen von Klaus Reichert
  • Gedichte. Berlin, Literarisches Colloquium Berlin, 1984. LCB 75. Amerikanisch und deutsch - übersetzt von Michael Mundhenk.
  • Gedichte. Aus dem Amerikanischen von Klaus Reichert. Residenz, Salzburg 1988. 343 S
  • Mable. Eine Geschichte. Residenz, Salzburg 1989. Übers.: Erwin Einzinger.
  • Die Goldgräber. Erzählungen. Aus dem Amerikanischen von Klaus Reichert. Residenz, Salzburg 1992
  • Hello. Ein Reisejournal. 29. Februar - 3. Mai 1976. Droschl, Graz 1992. Gedichte, zweisprachig. Übersetzer: Wilfried Prantner
  • Autobiographie. Residenz, Salzburg 1993.
  • Fenster. Neue Gedichte. Aus dem Amerikanischen von Klaus Reichert. Residenz, Salzburg 1997
  • Alles, was es für immer bedeutet. Gedichte. Aus dem Amerikanischen von Mirko Bonné. Jung und Jung, Salzburg und Wien 2006.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]