Robert E. Hecht

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Robert E. Hecht (Robert Emmanuel „Bob“ Hecht, Jr.; * 3. Juni 1919 in Baltimore; † 8. Februar 2012 in Paris) war ein US-amerikanischer Kunsthändler, der in den illegalen Handel mit antiken Objekten verwickelt war.

Der Erbe des Kaufhauskonzerns Hecht's studierte zunächst am Haverford College bis 1941 und diente dann im Zweiten Weltkrieg als Offizier. Nach dem Krieg studierte er ein Jahr an der Universität Zürich Klassische Archäologie bevor er mit einem Stipendium an die American Academy in Rome in Rom ging (1947–1949). Nachdem er in den 50er Jahren seine Firma Hesperia in Baltimore betrieb, ließ er sich in Rom nieder und wurde zu einem der führenden Antikenhändler. Sein berühmtestes Verkaufsobjekt war der Euphronioskrater, den er an das Metropolitan Museum of Art in New York verkaufte.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • A colossal head of Polyphemos. In: Memoirs of the American Academy in Rome. 24, 1955, S. 138-145.
  • Some coins of Asia Minor in Boston. In: Numismatic Chronicle. 4, 1964, S. 159-168.

Literatur[Bearbeiten]

  • Peter Watson, Cecilia Todeschini: Die Medici-Verschwörung. Der Handel mit Kunstschätzen aus Plünderungen italienischer Gräber und Museen. Parthas-Verlag, Berlin 2006, ISBN 978-3-86601-905-8.

Weblinks[Bearbeiten]