Robert Ghormley Parr

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Robert Ghormley Parr (* 22. September 1921 in Chicago, Illinois) ist ein theoretischer Chemiker, der sich mit der ab-initio- und semiempirischen Berechnung von Molekülorbitalen und -eigenschaften beschäftigt.

Leben[Bearbeiten]

Robert Ghormley Parr wurde als Sohn eines Universitätsprofessors geboren. Er ging in Washington, D.C. zur Schule, studierte an der Brown Universität in Providence, Rhode Island, USA (Abschluss: magna cum laude, 1942), und wurde 1947 an der Universität von Minnesota mit einer Arbeit im Bereich der Physikalischen Chemie (Kraftkonstanten von Benzol) promoviert. Von 1947 bis 1948 arbeitete er in Minnesota und wechselte 1948 zum Carnegie Institute of Technology in Pittsburgh, Pennsylvania, welches jetzt zur Carnegie-Mellon-Universität gehört und wo er 1957 Professor wurde. 1962 ging er zur Johns-Hopkins-Universität in Baltimore, Maryland, und 1974 zur Universität North Carolina in Chapel Hill, North Carolina.

Verdienste[Bearbeiten]

Zusammen mit Rudolph Pariser entwickelte er eine Methode, angenäherte Molekülorbitale zu berechnen. Diese wurde 1953 veröffentlicht, und ist als Pariser-Parr-Pople oder PPP-Verfahren bekannt, da John A. Pople im selben Jahr die gleiche Vorgehensweise vorschlug. Er ist auch der Verfasser von Büchern über Molekülorbitalstrukturen und -Theorien. Nach seinen Angaben hat er den Ausdruck "ab initio"-Berechnung in einer seiner Veröffentlichungen als erster verwendet.