Robert J. Sampson

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Robert J. Sampson ist ein US-amerikanischer Kriminologe und gilt (2009) als einer der international führenden Vertreter seines akademischen Fachs.

Sampson ist Professor für Kriminologie und Soziologie an der Harvard University. Seine bekanntesten Bücher zur Entwicklungskriminologie verfasste er gemeinsam mit John H. Laub. Die Autoren entwickelten unter anderem die Theorie der turning points (Lebenswendepunkte, zum Beispiel Heirat, Kriegsdienst oder Umzug), die zum Abbruch der kriminellen Karriere führen können. Sampson und Laub konnten ihre Annahmen durch eine Analyse der Langzeitstudie des Ehepaar Glueck empirisch belegen.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]

  • mit John H. Laub: Crime in the Making. Pathways and Turning Points Through Life. Harvard University Press, Cambridge MA 1993, ISBN 0-674-17604-9.
  • mit John H. Laub: Shared Beginnings, Divergent Lives. Delinquent Boys to Age 70. Harvard University Press, Cambridge MA u. a. 2003, ISBN 0-674-01191-0.

Literatur[Bearbeiten]

  • Wolfgang Stelly, Jürgen Thomas: Einmal Verbrecher, immer Verbrecher? Westdeutscher Verlag, Wiesbaden 2001, ISBN 3-531-13665-8.

Weblink[Bearbeiten]