Robert L. Johnson

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Robert L. „Bob“ Johnson (* 8. April 1946 in Hickory, Mississippi) ist ein US-amerikanischer Unternehmer, Gründer des Fernsehsenders Black Entertainment Television (BET) und ehemaliger Vorsitzender sowie Chief Executive Officer. Außerdem ist er derzeit Vorsitzender und Gründer von der RLJ Entwicklung und ehemaliger Mehrheitseigentümer der Charlotte Bobcats, eines Basketball-Teams der Profiliga NBA.

Im Jahr 2001 wurde Johnson der erste afroamerikanische Milliardär und somit ebenfalls der erste dunkelhäutige Mensch, der in die Forbes-Liste der reichsten Menschen eingetragen wurde.

Biografie[Bearbeiten]

Johnson verbrachte beinahe seine gesamte Kindheit in Freeport, Illinois. Er war das neunte von zehn Kindern des Ehepaares Archie und Edna Johnson. 1964 studierte Johnson an der Freeport High School und anschließend Geschichte an der University of Illinois; dort beendete er sein Studium 1968 mit dem Bachelor-Abschluss. Während seiner Zeit an der University of Illinois war Johnson Mitglied der Bruderschaft Kappa Alpha Psi. Er erwarb einen Master's Degree in International Affairs der Woodrow Wilson School of Public und Internationale Angelegenheiten an der Princeton University.

Von 1969 bis 2002 war er verheiratet mit Sheila Johnson und bekam mit ihr zwei Kinder: Paige Johnson (* 1986) und Brett Johnson (* 1990).

Er und seine Frau gründeten das Entertainment-Netzwerk BET. Das Unternehmen wurde im Jahr 2003 an Viacom verkauft.

Black Entertainment Television[Bearbeiten]

Im Jahr 1991 wurde das erste BET Unternehmen an der New York Stock Exchange notiert. Ab 2007 erreicht BET mehr als 65 Millionen US-Immobilien und erweitert in andere BET-bezogenen Fernsehsender, die den BET Networks: BETJund digitale Kabelkanäle BET Hip-Hop und Gospel BET.

Im Jahr 2002 übernahm die Firma Johnson Private alle seine öffentlich gehandelten Aktien. Im Jahr 2003 war BET nicht mehr in seinem Besitz. Viacom kaufte BET für $ 3.000.000.000. Johnsons Beteiligung machte einen Wert von über einer Milliarde Dollar aus, was ihn zum reichsten dunkelhäutigen Menschen in den Vereinigten Staaten bis zum Verzicht auf den Titel zu Oprah Winfrey macht. Johnson war weiterhin sechs Jahre Chief Executive Officer (CEO) und Vorstandsvorsitzender der Firma. Im Jahr 2005 legte Johnson das Amt des Präsidenten und Chief Executive Officer ab. Seine Nachfolgerin wurde Debra L. Lee, ehemalige Vice President der BET.

Sonstige Projekte[Bearbeiten]

Im Herbst 2006 gründete Johnson Our Stories Films, ein Filmstudio. Sein Partner ist Harvey Weinstein.

Weblinks[Bearbeiten]