Robert Parrish

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Robert Parrish (* 4. Januar 1916 in Columbus, Georgia; † 4. Dezember 1995 in Southampton, Long Island) war ein US-amerikanischer Cutter und Filmregisseur.[1]

Inhaltsverzeichnis

Leben und Werk [Bearbeiten]

Parrish spielte bereits als Kind und Jugendlicher Statistenrollen in Filmen wie Sonnenaufgang - Lied von zwei Menschen, Im Westen nichts Neues, Der große Treck, Der Verräter und Lichter der Großstadt von Charlie Chaplin. Er blieb später dem Filmgeschäft als Cutter erhalten. Ab 1935 engagierte ihn Regisseur John Ford regelmäßig als Schnittassistenten, unter anderem auch für seinen Filmklassiker Früchte des Zorns.

Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete Parrish auch als Cutter für einige Kriegsberichterstattungen, für die ebenfalls John Ford verantwortlich war. Hierzu zählen unter anderem die Dokumentarfilme Schlacht um Midway (The Battle of Midway) und Der Nazi-Plan (The Nazi Plan) über die Nürnberger Prozesse. Nach dem Krieg arbeitete er in Hollywood weiter als Cutter und erhielt für den Film Jagd nach Millionen (Body and Soul) den Oscar für den besten Schnitt.

1951 gab er dann sein Debüt als Filmregisseur mit dem Melodram Cry Danger.

Filmografie (Auswahl) [Bearbeiten]

als Statist:

als Cutter:

  • 1935: Der Verräter (The Informer) – Regie: John Ford
  • 1939: Der junge Mr. Lincoln (Young Mr. Lincoln) – Regie: John Ford nicht im Abspann
  • 1940: Früchte des Zorns (The Grapes of Wrath) – Regie: John Ford
  • 1942: Schlacht um Midway (The Battle of Midway) – Regie: John Ford Dokumentarfilm
  • 1943: Der 7. Dezember (December 7th) – Regie: John Ford Dokumentarfilm
  • 1945: Der Nazi-Plan (The Nazi Plan) – Regie: John Ford Dokumentarfilm
  • 1947: Jagd nach Millionen (Body and Soul) – Regie: Robert Rossen
  • 1947: Ein Doppelleben (A Double Life) – Regie: George Cukor

als Regisseur:

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Biographische Daten von Robert Parrish in: The Grove Book of Hollywood, von Christopher Silvester, Grove Press, 2002, Seite 48