Robert Steigerwald

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Robert Steigerwald (* 24. März 1925 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Philosoph und Politiker.

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Leben [Bearbeiten]

1943 bis 1945 leistete Steigerwald Arbeits- und Militärdienst. Es folgte ein Studium der Geschichte, Germanistik und Philosophie. Er war Jugendfunk-Redakteur bei Radio Frankfurt und Hörspielautor.

In seiner politischen Vita war er Vorsitzender der SPD-nahen Jugendorganisation „Die Falken“, SPD-Mitglied und -Funktionär.

Im Februar 1948 trat er der KPD bei und wurde daraufhin beim Funk entlassen. Daraufhin entschloss er sich, zwei Jahre Studium an der SED-Parteihochschule zu absolvieren; dort war er anschließend Lehrer für Philosophie und verantwortlich für den Philosophieunterricht an der Parteihochschule.

1951 kehrte er zurück in die Bundesrepublik. Wegen seiner Einsätze für die KPD wurde er vom Bundesgerichtshof in Karlsruhe (als „Rädelsführer in staatsgefährdender Organisation“) zu insgesamt fünf Jahren Einzelhaft verurteilt. Dennoch arbeitete Steigerwald später illegal im Zentralkomitee der KPD. 1968 promovierte er zum Dr. phil. (Herbert Marcuses dritter Weg)

Nach Gründung einer neuen legalen kommunistischen Partei gehörte er dem Parteivorstand der DKP an und war Leiter des Referats Theorie und marxistische Bildung. Er war Vorsitzender der Vereinigung marxistischer Bildungsgemeinschaften der BRD (MAB) und langjähriger Chefredakteur der Marxistischen Blätter. Heute zählt er zusammen mit Willi Gerns und anderen zum Herausgeberkreis.

Steigerwald ist seit 30 Jahren einer der theoretischen Vordenker der DKP.

Er ist Ehrenvorsitzender der Marx-Engels-Stiftung e.V. in Wuppertal und Autor zahlreicher Schriften und Bücher. Er lebt in Eschborn.

Werke [Bearbeiten]

Literatur [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]