Robert Thalheim

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Robert Thalheim (* 2. Juli 1974 in Berlin) ist ein deutscher Theater- und Filmregisseur und Drehbuchautor.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Robert Thalheim arbeitete 1997/1998 am Berliner Ensemble als Regieassistent. Von 1998 bis 2000 studierte er Neue Deutsche Literatur, Geschichte und Politik an der FU Berlin. In dieser Zeit gab er die ersten Exemplare des Kulturmagazins Plotki heraus. 2000 begann er ein Filmregiestudium an der Filmhochschule Potsdam-Babelsberg. Sein Regielehrer war hier Rosa von Praunheim, der ihn bei ersten Filmarbeiten betreute.

2003 kehrte er ans Theater zurück und inszenierte sein eigenes Stück Wild Boys am Maxim-Gorki-Theater in Berlin. 2004 debütierte er mit seinem ersten Kinofilm Netto, für den er beim Festival des deutschen Films mit dem Filmkunstpreis ausgezeichnet wurde. 2006 inszenierte er in Auschwitz, wo er bereits in den 1990er Jahren in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte gearbeitet hatte, seinen Diplomabschluss-Film Am Ende kommen Touristen. Der Spielfilm wurde in einer Nebenreihe bei den Filmfestspielen von Cannes 2007 gezeigt und kam Mitte August 2007 in die deutschen Kinos. Er wurde von dem Regisseur-Kollegen Hans-Christian Schmid und Britta Knöller produziert.

Mit Kolja Mensing schuf er Moschee DE, eine szenische Rekonstruktion des Baus der Khadija-Moschee in Berlin-Heinersdorf 2006. Das Werk wurde am 27. Februar 2010 am Schauspielhaus Hannover uraufgeführt.[1]

[Bearbeiten] Werke

[Bearbeiten] Filmografie

[Bearbeiten] Theaterstücke

  • 2010: Moschee DE. Eine szenische Rekonstruktion, Mitautorin Kolja Mensing.

[Bearbeiten] Auszeichnungen

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Uraufführung Schauspiel Hannover: Moschee DE. Eine szenische Rekonstruktion., Schauspiel Hannover, 27. Februar 2010. Abgerufen am 6. Januar 2012

[Bearbeiten] Weblinks

Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen