Robur, der Herr der sieben Kontinente

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Filmdaten
Deutscher Titel Robur, der Herr der sieben Kontinente
Originaltitel Master of the World
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1961
Länge 102 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie William Witney
Drehbuch Richard Matheson
Produktion Samuel Z. Arkoff
James H. Nicholson
Musik Les Baxter
Kamera Gill Warrenton
Schnitt Anthony Carras
Besetzung

Das Retro-Sci-Fi-Abenteuer Robur, der Herr der sieben Kontinente mit Vincent Price als Kapitän Nemo der Lüfte und Charles Bronson als US-Agent Strock ist ein Film aus dem Jahre 1961 und ist eigentlich eine Mischung der Romane Robur der Eroberer und Der Herr der Welt von Jules Verne.

Handlung[Bearbeiten]

Um einen geheimnisvollen Krater in der Nähe von Philadelphia zu erforschen, startet Waffenfabrikant Prudent mit einem Heißluftballon zu einem Erkundungsflug. Mit an Bord sind seine Tochter Dorothy, sein Assistent Philip Evans und der Regierungsagent Strock.

Nach ergebnisloser Beobachtung wird ihr Ballon plötzlich abgeschossen und stürzt ab. Als die Vier einige Stunden später aus ihrer Bewusstlosigkeit erwachen, finden sie sich an Bord des riesigen, technisch weit überlegenen Luftschiffes „Albatros“ wieder, das von Kapitän Robur befehligt wird.

Prudent erkennt schnell, dass die „Albatros“ ein Machtinstrument darstellt, gegen das es keine Verteidigung gibt. Das weiß auch Robur. Sein Ziel ist es, den Krieg mit aller Gewalt zu bekämpfen. Er überquert Meere und Kontinente, um alle militärischen Waffen dieser Welt zu zerstören. Er demonstriert seine Allmacht mit der Vernichtung der britischen Flotte.

Das passt einem Waffenfabrikanten natürlich gar nicht. Gemeinsam mit Strock versucht Prudent, die „Albatros“ zu sabotieren.

Kritik[Bearbeiten]

„Bescheidener, billig wirkender Abenteuerfilm nach Jules Verne.“

Lexikon des Internationalen Films[1]

„Ist die Gestalt des Monsieur Robur in Jules Vernes Originalroman der Prototyp des „unpolitischen Wissenschaftlers“, der sich nur dem technischen Fortschritt verpflichtet fühlt und moralische Bedenken nicht kennt (sein Luftschiff heißt in der Romanfassung bezeichnenderweise „Terror“), so wird er in Witneys Verfilmung zu einem Quasi-Nemo, der von einem irrationalen Haß auf „die Menschen“ getrieben wird, die angeblich nur vernichten und zerstören können“

Ronald M. Hahn und Volker Jansen: Lexikon des Science Fiction Films[2]

Trivia[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Robur, der Herr der sieben Kontinente im Lexikon des Internationalen Films
  2. Band 2, München 1997, S. 747