Rocca Sinibalda

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Rocca Sinibalda
Wappen
Rocca Sinibalda (Italien)
Rocca Sinibalda
Staat: Italien
Region: Latium
Provinz: Rieti (RI)
Koordinaten: 42° 16′ N, 12° 56′ O42.27416666666712.925555555556552Koordinaten: 42° 16′ 27″ N, 12° 55′ 32″ O
Höhe: 552 m s.l.m.
Fläche: 49 km²
Einwohner: 844 (31. Dez. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte: 17 Einw./km²
Postleitzahl: 02032
Vorwahl: 0765
ISTAT-Nummer: 057062
Demonym: Rocchegiani
Schutzpatron: Santi Agapito e Giustino
Website: Rocca Sinibalda

Rocca Sinibalda ist eine Gemeinde in der Provinz Rieti in der italienischen Region Latium mit 844 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2010). Sie liegt 72 km nordöstlich von Rom und 19 km südlich von Rieti.

Blick auf Rocca Sinibalda

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Rocca Sinibalda liegt auf einem Hügel über dem Tal des Turano in den Sabiner Bergen. Es ist Mitglied der Comunità Montana del Turano.

Die Ortsteile sind Magnalardo, Pantana, Posticciola, Tomassella, Torricchia, Trampani und Vallecupola.

Die Nachbarorte sind Ascrea, Belmonte in Sabina, Castel di Tora, Colle di Tora, Concerviano, Longone Sabino, Monteleone Sabino, Poggio Moiano, Torricella in Sabina, Varco Sabino.

[Bearbeiten] Geschichte

Rocca Sinibalda wurde 1084 zum ersten Mal erwähnt. Es gehörte zur Abtei Farfa. 1527 kam es in den Besitz der Adelsfamilie Cesarini, die Baldassare Peruzzi mit der Neugestaltung der Burg beauftragte.

[Bearbeiten] Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1861 1881 1901 1921 1936 1951 1971 1991 2001
Einwohner 2.156 2.202 2.312 2.444 2.296 2.220 1.065 943 825

Quelle: ISTAT

[Bearbeiten] Politik

Giancarlo Marotti (Bürgerliste) wurde im Juni 2004 zum Bürgermeister gewählt und im Juni 2009 im Amt bestätigt.[2]

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

  • Die Burg in Rocca Sinibalda stammt aus dem 11. Jahrhundert und wurde in der Renaissance (ab 1539) von Baldassare Peruzzi umgebaut. Im Inneren befinden sich Fresken des 16. Jahrhunderts.
  • Das Castello Mareri in Posticciola stammt aus dem 13. und 14. Jahrhundert
  • Die Burg in Magnalardo geht auf das 10. Jahrhundert zurück..
  • Die Pfarrkirche Santi Agapito e Giustino wurde im 16. Jahrhundert errichtet und birgt noch Fresken aus dieser Zeit.

[Bearbeiten] Literatur

  • Christoph Henning: Latium. Das Land um Rom. Mit Spaziergängen in der Ewigen Stadt (= DuMont-Kunst-Reiseführer). 3. aktualisierte Auflage. DuMont-Reiseverlag, Ostfildern 2006, ISBN 3-7701-6031-2.
  • Anton Henze, Kunibert Bering, Gerhard Wiedmann: Kunstführer Rom. 5. neu bearbeitete Auflage. Philipp Reclam GmbH, Stuttgart 1994, ISBN 3-15-010402-5.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Rocca Sinibalda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica vom 31. Dezember 2010.
  2. Italienisches Innenministerium
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