Rocciamelone
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| Rocciamelone | ||
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Der Rocciamelone vom Colle delle Finestre aus gesehen |
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| Höhe | 3538 m s.l.m. | |
| Lage | Piemont, Italien | |
| Gebirge | Grajische Alpen | |
| Geographische Lage | 45° 12′ 12″ N, 7° 4′ 36″ O45.2033333333337.07666666666673538Koordinaten: 45° 12′ 12″ N, 7° 4′ 36″ O | |
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| Erstbesteigung | 1358 durch Bonifacio Rotario D'Asti | |
| Normalweg | Gesicherter Steig, Trittsicherheit notwendig | |
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Der Rocciamelone aus dem Susatal |
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Der Rocciamelone (piemontesisch Rociamlon, frz. Rochemelon) liegt am Südrand der Grajischen Alpen und überragt die Stadt Susa um etwa 3000 Meter. Dadurch galt er lange Zeit als höchster Berg der Alpen.
Die Erstbesteigung erfolgte bereits im Mittelalter durch Bonifacio Rotario d'Asti in Form einer Wallfahrt als Dank dafür, der Sklaverei bei den Türken entkommen zu sein. In Erinnerung an den Erstbesteiger heißt die Schutzhütte auf 2854 Metern Höhe an der Südflanke des Rocciamelone (Normalanstieg) Rifugio Cà d'Asti.
Am Gipfel steht heute eine Marienstatue und eine Kapelle. Die Wallfahrt zur Madonna delle Nevi findet jedes Jahr am 5. August statt. Zu diesem Zweck wird von den Wallfahrern ein Sack Sand von der Hütte auf den Gipfel getragen. Papst Johannes Paul II. hat zum hundertjährigen Bestehen der Marienstatue am Gipfel im Jahr 1999 eine Grußadresse verfasst.
Der Gipfel bietet auch eine einmalige Aussicht, die weite Teile der französischen Alpen und den gesamten lombardisch-piemontesischen Alpenbogen umfasst - von den Ligurischen Alpen über den Monte Viso (Cottische Alpen) im Süden über den Mont Blanc, den Gran Paradiso und den Monte Rosa im Norden bis zur Bernina und zum Adamello im Nordosten.
[Bearbeiten] Literatur
- Sabine Bade/Wolfram Mikuteit: Alta Via Val di Susa, Fernwege-Verlag, 2007, ISBN 978-3937304-77-9

