Rochester Knighthawks

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Rochester Knighthawks
Gegründet: 1995
Stadion: Blue Cross Arena
Standort: Rochester, New York
Vereinsfarben: schwarz, mintgrün, violett
Division: Eastern
Cheftrainer: Mike Hasen
General Manager: Curt Styres
Meisterschaften: 1997, 2007, 2012, 2013, 2014

Die Rochester Knighthawks sind ein Team der nordamerikanischen National Lacrosse League (NLL) und haben ihren Sitz in Rochester, New York. Die Mannschaft wurde 1995 gegründet und spielte bis 1997 in der Major Indoor Lacrosse League (MILL), ehe sie 1998 in die NLL umgewandelt wurde.

Erfolge[Bearbeiten]

Das Team konnte gleich in ihrer ersten Saison in der MILL ins Finale der Playoffs einziehen, wo sie nur knapp den Philadelphia Wings unterlagen. 1997 konnten sie ihren ersten Meistertitel und den letzten der MILL gewinnen. Im Jahr darauf startete die NLL in ihre erste Saison.

1999 und 2000 zogen die Knighthawks wieder ins Finale ein, doch den Champion’s Cup, der seit 1998 als Meisterschaftstrophäe vergeben wird, konnten sie nicht gewinnen.

Ihre fünfte Finalteilnahme erlebte das Team 2003. Nachdem sie die Reguläre Saison zum ersten Mal als bestes Team beendet hatten, zogen sie bis ins Finale gegen die Toronto Rock, unterlagen allerdings dort mit 6-8.

Die Rochester Knighthawks haben nie die Playoffs verpasst und konnten sich 2007 zum 13. Mal in Folge für die Endrunde qualifizieren. Das ist Rekord in der MILL/NLL-Geschichte. Zudem konnten sie in dem Jahr erstmals den Champion’s Cup gewinnen, nachdem sie die Arizona Sting im Finale geschlagen hatten.

Nachdem sie 2012 Die Edmonton Rush im Finale 9-6 geschlagen hatten und diesen Titel in der nächsten Saison durch einen 11-10 Sieg gegen die Washington Stealth erfolgreich verteidigten, gelang ihnen 2014 durch einen 3-2 Sieg im Minigame gegen die Calgary Roughnecks als erste NLL-Mannschaft ein "Three-peat", also das Gewinnen von drei aufeinander folgenden Titeln.

Saisonergebnisse[Bearbeiten]

Saison Division S-N RS Heim Auswärts ET GT Playoffs
1995   4-4 3. 3-1 1-3 97 94 Finale
1996   6-4 4. 4-1 2-3 148 137 Halbfinale
1997   5-5 4. 2-3 3-2 156 136 Meisterschaft
1998   6-6 3. 3-3 3-3 168 159 Halbfinale
1999   8-4 3. 4-2 4-2 169 160 Finale
2000   8-4 3. 5-1 3-3 187 149 Finale
2001   10-4 3. 6-1 4-3 198 159 Halbfinale
2002 Central 13-3 2. 8-0 5-3 261 202 Halbfinale
2003 Central 12-4 1. 6-2 6-2 214 173 Finale
2004 Eastern 8-8 2. 6-2 2-6 173 186 Divisions-Halbfinale
2005 Eastern 10-6 3. 5-3 5-3 193 179 Divisions-Finale
2006 Eastern 9-7 2. 6-2 3-5 196 180 Divisions-Finale
Total 12 Saisons 99-59   58-21 41-38 2,160 1,914
Playoff Totals   9-11   3-3 6-8 247 252  

S-N = Siege-Niederlagen; RS = Divisions-Platzierung der Regulären Saison; ET = Erzielte Tore; GT = Gegentore;

2007 wurden sie dank eines überragenden John Grants erneut Meister

Weblinks[Bearbeiten]