Rockenberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Rockenberg
Rockenberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rockenberg hervorgehoben
50.4308333333338.7355555555556157Koordinaten: 50° 26′ N, 8° 44′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Wetteraukreis
Höhe: 157 m ü. NHN
Fläche: 16,14 km²
Einwohner: 4225 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 262 Einwohner je km²
Postleitzahl: 35519
Vorwahl: 06033
Kfz-Kennzeichen: FB, BÜD
Gemeindeschlüssel: 06 4 40 022
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Obergasse 12
35519 Rockenberg
Webpräsenz: www.rockenberg.de
Bürgermeister: Manfred Wetz (parteilos)
Lage der Gemeinde Rockenberg im Wetteraukreis
Butzbach Münzenberg Rockenberg Ober-Mörlen Bad Nauheim Friedberg (Hessen) Rosbach v.d. Höhe Wöllstadt Karben Bad Vilbel Wölfersheim Reichelsheim (Wetterau) Niddatal Florstadt Echzell Reichelsheim (Wetterau) Nidda Hirzenhain Gedern Ranstadt Glauburg Altenstadt (Hessen) Limeshain Ortenberg (Hessen) Kefenrod Büdingen Lahn-Dill-Kreis Landkreis Gießen Vogelsbergkreis Hochtaunuskreis Frankfurt am Main Main-Kinzig-KreisKarte
Über dieses Bild

Rockenberg ist eine deutsche Gemeinde in der Wetterau in Hessen.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Rockenberg liegt an dem im Vogelsberg entspringenden Fluss Wetter.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Rockenberg grenzt im Norden an die Stadt Münzenberg, im Osten an die Gemeinde Wölfersheim, im Süden an die Stadt Bad Nauheim und die Gemeinde Ober-Mörlen sowie im Westen an die Stadt Butzbach.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Oppershofen und Rockenberg. Die Gemeindeverwaltung befindet sich im Ortsteil Rockenberg.

Geschichte[Bearbeiten]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 31. Dezember 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Oppershofen in die Nachbargemeinde Rockenberg eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

Die letzten Kommunalwahlen lieferten folgende Ergebnisse:[3][4]

Kommunalwahl 2011
 %
50
40
30
20
10
0
42,5 %
24,7 %
18,3 %
14,5 %
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-5,3 %p
+11,3 %p
-3,6 %p
+7,3 %p
-9,7 %p
Parteien und Wählergemeinschaften %
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 42,5 10 47,8 11 49,0 11
DP Dorfpartei 24,7 6 13,4 3 7,5 2
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 18,3 4 21,9 5 27,5 6
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 14,5 3 7,2 2
UWG Unabhängige Wählergemeinschaft 9,7 2 15,9 4
Gesamt 100,0 23 100,0 23 100,0 23
Wahlbeteiligung in % 58,9 57,2 49,9

Bürgermeister[Bearbeiten]

Die vergangenen Bürgermeisterwahlen lieferten folgende Ergebnisse:

Jahr Kandidaten Partei %
Ergebnis
2009 Manfred Wetz parteilos 89,4
Wahlbeteiligung in % 80,7
2004 Karl Maria Weckler CDU 49,6
Manfred Wetz parteilos 50,4
Wahlbeteiligung in % 69,2
2001 Patrick Bingel SPD 73,7
Wahlbeteiligung in % 61,0
1995 Albert Langsdorf CDU 31,9
Patrick Bingel SPD, UWG, FDP, GLUK 68,1
Wahlbeteiligung in % 75,7

Der parteilose Manfred Wetz setzte sich am 18. Januar 2004 im ersten Wahlgang mit 50,4 % gegen den CDU-Kandidaten Karl Maria Weckler mit 49,6 % durch. Der von 1990−2001 amtierende Patrick Bingel kandidierte aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr. Die nächste Bürgermeisterwahl wird, die volle Ausschöpfung seiner Amtszeit durch Manfred Wetz vorausgesetzt, im Jahr 2015 stattfinden

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Geologie/Petrologie[Bearbeiten]

Rockenberger Sandrose

Rockenberg besitzt am nördlichen Ortsrand eine Sandgrube, in der heute noch Sand abgebaut wird. Die Grube ist ein bedeutender Fundort für Sandrosen.

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Marienschloss, ein ehemaliges Zisterzienserinnen-Kloster, welches heute als Justizvollzugsanstalt für Jugendliche fungiert. Es wurde vermutlich als Nachfolgeinstitut einer Klause errichtet und erhielt seine Umwandlung in ein Nonnenkloster 1337/38 mit Stiftungsurkunde von 1338 durch Ritter Johann von Bellersheim gen. von Rockenberg und seiner Gemahlin Gertrud, genannt Gezele von Düdelsheim. 1802 Inbesitznahme durch den Landgrafen von Hessen-Darmstadt. 1803 nach dem Reichsdeputationshauptschluss folgte die Säkularisation und Auflösung des Klosters. Das Kloster ist seit 1811 Zucht- und Besserungsanstalt, später Landeszuchthaus und seit 9. Mai 1939 Jugendstrafanstalt.
  • Burg Rockenberg, Wohnturm um 1317 errichtet
  • Kurmainzisches Kellereigebäude, 1719 an den Burgkomplex angebaut
  • Altes Rathaus Oppershofen, Erbaut 1725-29
  • Katholische Kirche St. Gallus in Rockenberg von 1754 mit einem mittelalterlichen Turm
  • Alter Bahnhof, der in Sommermonaten als Haltepunkt der Museumszüge der Eisenbahnfreunde Wetterau e.V. auf der Butzbach-Licher Eisenbahn dient.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 360.
  3. Hessisches Statistisches Landesamt: Endgültiges Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  4. Hessisches Statistisches Landesamt: Endgültiges Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rockenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien