Rockeskyll
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Vulkaneifel | |
| Verbandsgemeinde: | Gerolstein | |
| Höhe: | 400 m ü. NN | |
| Fläche: | 5,88 km² | |
| Einwohner: |
262 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 45 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 54570 | |
| Vorwahl: | 06591 | |
| Kfz-Kennzeichen: | DAU | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 2 33 058 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Kyllweg 1 54568 Gerolstein |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Volker Oos | |
| Lage der Ortsgemeinde Rockeskyll im Landkreis Vulkaneifel | ||
Rockeskyll in der Eifel ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Gerolstein an und liegt im Naturpark Vulkaneifel.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Der westliche Teil der Gemarkung von Rockeskyll gehört zum Landschaftsschutzgebiet „Gerolstein und Umgebung“. Westlich der Ortschaft liegt der 555 Meter hohe Rockeskyller Kopf, ein Strato- oder Schichtvulkan. Südwestlich des Ortes fließt die Kyll. Die Stadt Gerolstein liegt etwa fünf Kilometer südwestlich, die Stadt Hillesheim etwa vier Kilometer nordwestlich und die Kreisstadt Daun etwa elf Kilometer südöstlich von Rockeskyll.
[Bearbeiten] Geschichte
Eine Urkunde des Kaisers Heinrich IV. aus dem Jahre 1098, in der er dem Trierer Stift St. Simeon seine Besitzungen bestätigt, wurde neben anderen Ortschaften auch 'kila' erwähnt.[2] Dieses 'kila', wie auch ein bereits 1084 urkundlich erwähntes 'kila', ist nach Auffassung regionaler Heimatforscher mit hoher Wahrscheinlichkeit das heutige Rockeskyll.[3] Der Historiker Heinrich Beyer ordnete die Urkunde aus dem Jahre 1098 dem Ort Stadtkyll zu.
Seit dem 15. Jahrhundert hatte Rockeskyll Marktrecht. Die letzten Vieh- und Krammärkte wurden in den 1920er Jahren abgehalten. An den Marktplatz erinnern heute noch zwei als Naturdenkmal ausgewiesene Eichen, die im Süden des Dorfes stehen.[3]
Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Rockeskyll zum Amt Daun im Kurfürstentum Trier.
Nach der Annexion des Linken Rheinufers in den französischen Revolutionskriegen (1794) gehörte Rockeskyll von 1798 an zum Kanton Gerolstein im Arrondissement de Prüm, das zum Saardepartement gehörte. Rockeskyll wurde Sitz einer Mairie. Zur Mairie Rockeskyll gehörten die Orte: Rockeskyll, Berlingen, Betteldorf, Bewingen, Essingen, Gees, Hinterweiler, Hohenfels, Pelm und Roth. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen kam u.a. der Eifeler Teil des Saardepartements zum Königreich Preußen. Unter der preußischen Verwaltung wurde Rockeskyll Sitz einer Bürgermeisterei, die bezüglich der zugeordneten Gemeinden den selben Umfang hatte wie die vorherige Mairie. Die Bürgermeisterei Rockeskyll gehörte zum Kreis Daun im Regierungsbezirk Trier und von 1822 an zur Rheinprovinz.[4] Seit 1946 gehört Rockeskyll zum damals neu gebildeten Land Rheinland-Pfalz und seit dem 1. Oktober 1968 der Verbandsgemeinde Gerolstein an.
- Bevölkerungsentwicklung
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Rockeskyll, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[5]
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[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat in Rockeskyll besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[6]
[Bearbeiten] Wappen
Die Blasonierung lautet: „Von Blau über Silber geteilt, oben eine goldene Waage, unten ein aus je drei roten Fäden gebildetes Gitterkreuz“.
Die Waage nimmt Bezug auf das alte Marktrecht der Gemeinde. Das Gitterkreuz symbolisiert ein markantes Architekturdetail aus der 1728 errichteten Kirche. Die Farben Rot und Silber weisen auf die frühere Zugehörigkeit des Ortes zu Kurtrier.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Verkehr
Rockeskyll liegt unmittelbar an der B 410. Die Landesstraße L 27 führt durch den Ort. In Rockeskyll ist die Rockeskyller Brennerei seit 1842 ansässig und stellt Liköre und Brände her wie zum Beispiel Eifel-Vulkan 50 %, Eifel-Zwerg 42 %, Eifel-Hexe 30 %, Eifel-Schlehwittchen 25 % und andere.
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
- Internetpräsenz der Ortsgemeinde Rockeskyll
- Rockeskyll in der Fernsehsendung Hierzuland
- Beschreibung des Vulkankomplexes Rockeskyller Kopf
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ Heinrich Beyer: Mittelrheinisches Urkundenbuch, Band I, Coblenz: Hölscher, 1860, Urkunde 397
- ↑ a b Wilhelm Tarter: Von kila bis Rockeskyll, Heimatjahrbuch 1999 Kreis Daun
- ↑ Erwin Schaefer: Die preußische Verwaltungseinteilung in den Anfangsjahren des Kreises Daun, Heimatjahrbuch 1980 Kreis Daun
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
- ↑ Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
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