Rockwell Automation

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Rockwell Automation
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Rechtsform Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Pflichtparameter fehlt
Gründung 1903
Sitz Milwaukee, Vereinigte Staaten
Leitung Keith Nosbusch
Mitarbeiter 22.000[1]
Umsatz 6,35 Milliarden US$ (2013)[1]
Branche Automatisierungstechnik
Website www.rockwellautomation.com

Rockwell Automation, Inc. (NYSE: ROK) ist der weltweit größte, spezialisierte Hersteller von Automatisierungs- und Informationslösungen für die industrielle Produktion. Der Firmensitz von Rockwell Automation befindet sich in Milwaukee, Wisconsin, USA. Das Unternehmen beschäftigt etwa 22.000 Mitarbeiter in mehr als 80 Ländern.

Produkte[Bearbeiten]

Rockwell Automation produzierte als einer der Ersten unter anderem speicherprogrammierbare Steuerungen. Die englische Abkürzung PLC (Programmable Logic Controller) wurde als Produktname übernommen (z.B. PLC2, PLC3, PLC5).

Die aktuellen Steuerungen umfassen die Logix-Steuerungsfamilie – vorwiegend ControlLogix und CompactLogix. ControlLogix ist ein rack-basiertes System mit Multitasking- und Multiprozessor-Fähigkeit, das neben der klassischen Steuerungsaufgabe auch Prozess-, Motion- und in der Variante als GuardLogix auch Sicherheitsfunktionen bietet. Die CompactLogix ist eine kompaktere Version der ControlLogix mit nur einem Prozessor, die aber den gesamten Befehlssatz der großen ControlLogix bietet. Im Klein-SPS-Bereich ist Rockwell Automation mit der MicroLogix vertreten.

An Netzwerken werden u. a. EtherNet/IP, ControlNet und DeviceNet unterstützt. Das gemeinsame Protokoll CIP dieser Netzwerke erlaubt ein nahtloses Browsen unabhängig von der Hardware.

Ein weiterer Bereich sind hochdynamische Servo-Antriebssysteme und Frequenzumrichter bis (derzeit) 1100 KW bei 650 Volt Wechselstrom.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gründer[Bearbeiten]

Im Jahr 1893 entwickelte Lynde Bradley als 15-Jähriger seinen ersten Kohledruckregler. Als Betreiber eines Röntgenlabors lernte er den in Milwaukee beheimateten Arzt Stanton Allen kennen. Die beiden verband später eine lebenslange Freundschaft. 1901 erhielt Bradley von Allen eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 1000 US$ und entwickelte den Stromregler für einen Kranmotor.

1903 gründeten Allen und Bradley die Compression Rheostat Company und vereinbarten mit Frank Jones, dem Präsidenten der American Electric Fuse Company (AEF) in Chicago, die Fertigung von „Allen-Bradley“-Geräten gegen Lizenzgebühr. 1904 stieg der 19-jährige Harry Bradley in das Geschäft seinen Bruders Lynde ein. Die American Electric Fuse Company verlagerte die Produktion der Allen-Bradley-Geräte nach Muskegon, Michigan. Die Brüder zogen vorübergehend nach Muskegon, doch die Geschäftsbeziehung mit der American Electric Fuse endete 1909 aufgrund eines Streits über die Fertigungsqualität und „undurchsichtige“ Geschäfte des AEF-Präsidenten Frank Jones. Die Brüder kehrten 1909 nach Milwaukee zurück und änderten den Firmennamen in The Allen-Bradley Company. 1910 trat Fred Loock als 18-jähriger „linkshändiger Zeichner“ in das Unternehmen ein.

Die ersten Produkte und Einrichtungen[Bearbeiten]

Das erste Verwaltungs- und Planungsbüro der Compression Rheostat Company befand sich im zweiten Stock eines Feinkostgeschäfts in der Fußgängerzone von Milwaukee. Die in der Nähe angemietete Pfeiffer & Smith-Maschinenhalle diente als Fertigungsstätte. 1904 präsentierte das Unternehmen eine Steuerung des Typs A-10 auf der Weltausstellung in St. Louis. Außerdem erhielt es den ersten größeren Auftrag über 13 Kransteuerungen im Wert von 1000 US$ von George Smith, einem Partner von Pfeiffer & Smith und Besitzer einer großen Gießerei.

Beginn des 20. Jahrhunderts[Bearbeiten]

Zu den ersten Allen-Bradley-Produkten gehörten Steuerungen, Motorstarter und Akkuladegeräte, die nach dem Funktionsprinzip des Druckwiderstands arbeiteten.

1910–1920[Bearbeiten]

1914 eröffnete Fred Loock das erste Vertriebsbüro in New York. Von 1910 bis 1920 expandierte das Unternehmen schnell, was zum Großteil Regierungsaufträgen infolge des Ersten Weltkriegs zuzuschreiben war. Das Produktangebot umfasste automatische Starter und Schalter, Leistungsschalter, Relais und andere elektrische Komponenten. Als der Firmenmitbegründer Stanton Allen 1916 starb, übernahm Lynde Bradley die Funktion des President, Harry Bradley wurde Vice President und der Rechtsanwalt Louis Quarles Corporate Secretary. Die Belegschaft wuchs bis 1917 von 33 auf ca. 150 Mitarbeiter an. Die Firma kaufte die Maschinenhalle von Pfeiffer & Smith und begann 1918 mit dem Bau eines weiteren Gebäudes. Die erste weibliche Arbeiterin, Julia (Bizewski) Polczynski, wurde 1918 eingestellt, zwei Jahre bevor amerikanische Frauen das Wahlrecht erhielten. Im darauffolgenden Jahr wurde Polczynski bereits zur ersten Vorarbeiterin des Unternehmens befördert.

Die 1920er-Jahre[Bearbeiten]

Mitte der 1920er-Jahre machten Radiokomponenten ungefähr die Hälfte des Umsatzes aus und „Bradleyunits“ (gegossene Kohlewiderstände mit festen Widerstandswerten) waren zum Industriestandard geworden. Der Verkauf der für Radios konzipierten und ursprünglich von Heimwerkern eingesetzten Miniatur-Regelwiderstände nahm kontinuierlich zu. Zusätzlich zum „Bradleystat“, der als „perfekter Leitungsregler“ angepriesen wurde, produzierte das Unternehmen eine Reihe von Radiokomponenten, die Markennamen wie Bradleydenser, Bradleyleak, Bradleyohm, Bradleyometer, Bradleyswitch und Bradleyadapter trugen. Der Vertrieb hielt 1920 seinen ersten Vertriebskongress ab. 1929 wurde ein Rekordumsatz von 3 Mio. US$ erzielt.

Ein weiteres Gebäude wurde 1928 fertiggestellt. Dort befanden sich die neuen Büros von Lynde und Harry Bradley sowie großzügig gestaltete Bereiche für Mitarbeiter, wie ein Freizeit- und Erholungsbereich auf dem Dach des Gebäudes, in dem zur Mittagszeit Tanz, Sonnenbaden, Badminton und Golf angeboten wurden.

Die 1930er-Jahre[Bearbeiten]

Die Weltwirtschaftskrise traf das Unternehmen 1932 mit voller Härte. Die Umsätze, die mit US$ 3 Mio. im Jahr 1929 ihren Höchststand erreicht hatten, verringerten sich bis 1931 auf die Hälfte und erreichten 1932 mit 863.000 US$ ihren Tiefststand. Die Mitarbeiterzahl fiel von 800 auf 550. Während sich das Unternehmen gezwungen sah, die Gehälter der verbleibenden Mitarbeiter um 50 Prozent zu reduzieren, überlegten sich Lynde und Bradley ein Konzept, um die finanziellen Einbußen durch ein für ein Jahr ausgelegtes Programm zu lindern. Das Programm bestand darin, die Lohnausfälle der Mitarbeiter durch Ausgabe von Vorzugsaktien auszugleichen. Am Ende kaufte das Unternehmen alle Aktien mit einem Zinssatz von 6 % zurück.

In dieser Zeit betrieb Lynde Bradley eine offensive Forschungs- und Entwicklungsinitiative, die darauf ausgelegt war, „das Unternehmen aus der Krise zu führen“. Zahlreiche Innovationen waren das Ergebnis. Dazu gehörten die 1934 eingeführten Magnetstarter und die heiß geformten Festwiderstände, die 1935 auf den Markt kamen.

Bis 1937 war die Zahl der Mitarbeiter von Allen-Bradley wieder auf ihren Stand vor der Wirtschaftskrise zurückgekehrt, und der Umsatz des Unternehmens erreichte einen neuen Höchststand von rund 4 Mio. US$.

Die 1940er-Jahre[Bearbeiten]

Mit dem Tod von Lynde Bradley im Jahr 1942 übernahm Harry Bradley die Funktion des Präsidenten, Fred Loock wurde zum Vizepräsidenten befördert. Die Lynde Bradley Foundation wurde als Stiftung mit dem Vermögen von Lynde Bradley eingerichtet. Die erste Schenkung der Stiftung in Höhe von 12.500 US$ ging an den Community Fund in Milwaukee, dem Vorgänger von United Way.

Durch enorme Nachfrage während des Zweiten Weltkriegs erreichte die Produktion ein nie da gewesenes Niveau. Achtzig Prozent der Auftragseingänge waren auf den Krieg zurückzuführen. Die Kriegsaufträge zentrierten sich auf Industriesteuerungen für eine schnellere und stärker automatisierte Produktion des umfassenden Militärbedarfs und von Elektrokomponenten oder auch „Radioteilen“, die in einer Vielzahl von militärischen Geräten wie Funkgeräte, Flugzeuginstrumente und Radios zum Einsatz kamen. Allen-Bradley erweiterte seine Produktionsanlagen, um der Nachfrage nachkommen zu können. Der Umsatz erreichte bis Mitte der 1940er Jahre 15 Mio. US$. 1948 begann ein auf 2 Jahre ausgelegtes Expansionsprojekt mit Investitionen von 1 Mio. US$.

1947 trat der 62-jährige Harry Bradley von seiner Position des President zurück und wurde Chairman. Fred Loock begann seine 20 Jahre währende Laufbahn als Präsident des Unternehmens.

Die 1950er-Jahre[Bearbeiten]

In der zunehmenden Beliebtheit des Fernsehens sah Harry Bradley neues Geschäftspotenzial – Ferrite, die als Kernkomponenten in den Bildröhren der frühen Fernsehgeräte eingesetzt wurden. 1950 schloss Bradley ein Abkommen mit der Stackpole Carbon Company ab, dem einzigen Hersteller von Ferriten im Land, um Erfahrungsaustausch zu betreiben. Im Folgejahr eröffnete Allen-Bradley seine erste Ferrit-Fertigungsstätte.

Ferrite, die in späteren Jahren in einer Reihe von Induktoren, Wandlern und Computerspeicher-Applikationen verwendet wurden, blieben bis in die frühen 1990er Jahre ein wichtiger Bestandteil des Geschäfts. Im Jahr 1986 bildet der Ferrit-Geschäftsbereich des Unternehmens die Grundlage für ein 50/50-Joint-Venture mit TDK. 1991–92 übernahm TDK dieses Unternehmen, Allen-Bradley zog sich aus dem Ferrit-Geschäft zurück.

Die erste Produktionsniederlassung des Unternehmens außerhalb der USA wurde 1954 fertiggestellt: Allen-Bradley Canada Ltd. Harry Bradley betrieb auch in den 1950er Jahren weiterhin aktiv Forschung. 1959 erwarb er im Alter von 74 Jahren sein letztes Patent – für einen Kondensator. Während seiner Laufbahn patentierte Harry Bradley 29 Produkte; Lynde Bradley erwarb insgesamt 26 Patente.

Die 1960er-Jahre[Bearbeiten]

Wichtigste Produktentwicklung war der neue, kompakte, direkt netzbetriebene Bulletin 709-Starter der Serie K, der 1961 auf den Markt kam. Zu seinen Leistungsmerkmalen gehörten Kontakte, die aus einem neuen optimierten Material bestanden, ein völlig neues Spulendesign, für das eine neue Epoxydharz-Formmasse verwendet wurde, ein Schalter mit Schnappmechanismus und ein glattes, neues Gehäuse nach dem Design von Brooks Stevens.

Der Büro- und Forschungskomplex am Hauptsitz des Unternehmens in Milwaukee verschaffte Allen-Bradley Ansehen aufgrund der dort installierten weltweit größten Turmuhr mit vierseitigen Zifferblättern. Der Bau des neuen Komplexes wurde erst 1964 abgeschlossen, doch schon am 31. Oktober 1962 (zu Halloween) betätigt Harry Bradley bei einem seiner letzten öffentlichen Auftritte den Schalter zur Beleuchtung der Uhr. Die erste elektronische Armbanduhr der Welt (Accutron der Firma Bulova) war mit Miniaturwiderständen von Allen-Bradley ausgestattet. Diese Komponenten wurden speziell für den Uhrmacher hergestellt, nachdem sich dieser auf der Suche nach einem 1/8-Ohm-Widerstand an Allen-Bradley gewandt hatte.

Harry Bradley starb am 23. Juli 1965 im Alter von 80 Jahren. Fred Loock trat 1967 nach 57 Jahren im Dienst der Firma in den Ruhestand. Arloe Paul wurde neuer Präsident und begann mit einer umfassenden Neuorganisation des Unternehmens, das er in drei Divisionen aufteilte: Industrial Control (Industriesteuerungen), Electronic Components (Elektronische Komponenten) und Special Products (Spezialprodukte). 1969 erweitert Allen-Bradley seine Fertigungskapazitäten über Nordamerika hinaus und eröffnet das erste Werk in Europa: Allen-Bradley U.K. Ltd. in Bletchley (später in Milton Keynes umbenannt), England.

Die 1970er-Jahre[Bearbeiten]

Andrew „Tiny“ Rader wurde 1970 zum Präsidenten des Unternehmens gewählt. Rader stellte die Weichen für den Übergang ins Zeitalter der elektronischen Steuerungen – dem Geschäftsbereich, der dem Unternehmen das größte Wachstum bringen sollte. Unter seiner Führung stieg der Anteil dieses Geschäfts von 2 auf 62 Prozent des Gesamtumsatzes.

Firmen wurden übernommen, um sich schnell das notwendige Forschungs- und Entwicklungs-Know-how zu verschaffen, um Marktführer für elektronische Steuerungen – und die Fabrikautomation – zu werden. In schneller Abfolge übernahm Allen-Bradley einen Anteil von 25 % der Information Instruments Inc. (1969) sowie den Bereich für numerische Steuerungen der in Cleveland niedergelassenen Bunker-Ramo Corporation (1970). 1970 erwarb Allen-Bradley auch die restlichen Anteile von Information Instruments. Die erste Speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) kam 1970 auf den Markt.

1972 trat Allen-Bradley nach Übernahme von TPC Drives Inc. von der Sun Chemical Corporation in das Antriebsgeschäft ein. Allen-Bradley führte 1979 das erste Industrienetzwerk für den Fabrikbereich ein, DataHighway. Die Verbreitung von DataHighway wurde durch die Veröffentlichung der DataHighway-Spezifikationen gefördert, auf deren Grundlage andere Hersteller ihre Produkte für den Anschluss an das Netzwerk konzipieren konnten.

Die 1980er-Jahre[Bearbeiten]

Trotz der Konjunkturflaute setzte sich der neu gewählte Präsident J. Tracy O'Rourke (1981–89) für eine ungedrosselte Produktentwicklung ein, um dem wachsenden Bedarf der Industrie an Mitteln zur Produktionssteigerung gerecht zu werden. Allen-Bradley begann die 1980er als internationaler Konzern – das Unternehmen hatte zu diesem Zeitpunkt seinen Vertrieb auf alle Regionen der Welt ausgeweitet. Bis 1985 erzielte es auf den Weltmärkten einen Anteil von rund 20 %. 1984 erhielt der World-Contactor-Produktionsstandort, eine vollständig automatisierte „Fabrik in der Fabrik“, weltweite Beachtung. Dort wurden international verwendbare IEC-Schütze hergestellt und die Fertigung selbst zu Demonstrationszwecken mit Automatisierungsprodukten von Allen-Bradley gesteuert.

Um das Treuhandvermögen zu diversifizieren, boten die Allen-Bradley-Treuhänder das Unternehmen zum Verkauf an und nahmen das 1,651-Mrd.-Dollar-Angebot von Rockwell International am 17. Januar 1985 an. Am 20. Februar 1985 war der Verkauf der Allen-Bradley Company an Rockwell International besiegelt.

Zusammen mit der Digital Equipment Corporation (DEC) entwickelte Allen-Bradley den Pyramid Integrator, das erste System zur Integration der Informationsverarbeitung in die Werksebene (1988). 1989 wurde O'Rourke vom Präsident zu einem der Executive V.P.s und COOs von Rockwell. Don H. Davis, Jr. trat als Nachfolger von O’Rourke die Funktion des President an, die er bis 1994 behielt.

Die 1990er-Jahre[Bearbeiten]

In den frühen 1990er Jahren brachte Allen-Bradley Produkte mit Anschlussfähigkeit für Ethernet und TCP/IP auf den Markt. 1994 führte das Unternehmen DeviceNet ein, ein offenes Gerätenetzwerk, das schnell zum De-facto-Standard in Nordamerika wurde. Das Unternehmen legte sein Softwaregeschäft mit der Firma ICOM zusammen und gründete Rockwell Software, Inc. (1994).

Mit Don Davis und Don Beall an der Spitze erweiterte das Mutterunternehmen Rockwell im Jahr 1995 sein Automatisierungsangebot durch die Übernahme des 1,6-Mrd.-Dollar-Unternehmens Reliance Electric um Elektromotoren und mechanische Antriebselemente. Durch Kombination der Marken Allen-Bradley und Reliance Electric wurde der neu formierte „Rockwell Automation“-Konzern zu einem der hochrangigsten Global Player im Bereich der Fabrikautomation. Der 4-Mrd.-Dollar-Konzern Rockwell Automation erwirtschaftete nun als größtes Unternehmen von Rockwell 28 % des Unternehmensumsatzes.

Als Davis 1994 die Funktion des Executive Vice President und Chief Operating Officer (COO) des Mutterunternehmens Rockwell übernahm, folgte ihm Jodie Glore als President nach (1994-98). Davis wurde 1995 Präsident und COO von Rockwell. 1998 wurde er in seine aktuelle Position als Chairman und CEO berufen. Nach über 20 Jahren im Unternehmen wurde Keith Nosbusch, Senior Vice President der Control and Information Group, 1998 zum Präsidenten von Rockwell Automation Control Systems ernannt.

Nach einer Reihe strategischer Teilungen, die Mitte der 1990er Jahre ihren Anfang nahmen, festigte Rockwell sein Engagement im Bereich der Automatisierung und verlegte seinen Hauptsitz 1999 von Kalifornien nach Milwaukee, der Heimat von Rockwell Automation.

Beginn des 21. Jahrhunderts[Bearbeiten]

Im Jahr 2001, gliederte Rockwell den Geschäftsbereich Rockwell Collins für Flugelektronik- und Kommunikationssysteme aus und änderte den Firmennamen in Rockwell Automation. Rockwell Automation wird ein unabhängiges Unternehmen, das an der New Yorker Börse mit dem Symbol ROK gehandelt wird.

Heute liefert Rockwell Automation mit mehr als 450 Vertriebs- und Supportniederlassungen in über 80 Ländern von der Werks- bis zur Managementebene durchgängige, integrierte Automatisierungs- und Informationslösungen an Kunden in aller Welt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Quick Facts, Rockwell Automation. Abgerufen am 13. April 2014.