Rodolfo Amoedo

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O Último Tamoio (1883)

Rodolfo Amoedo (* 11. Dezember 1857 in Salvador da Bahia, Brasilien; † 31. Mai 1941 in Rio de Janeiro) war ein brasilianischer Maler.

Leben[Bearbeiten]

Selbstporträt aus dem Jahr 1921

Bereits mit 16 Jahren kam Amoedo an das Liceu Imperial de Artes und wurde dort Schüler von Victor Meirelles, Costa Miranda und Sousa Lobo. Anlässlich der jährlichen Ausstellung der Academia Imperial de Belas Artes wurden einige Werke von Amoedo ausgezeichnet. Damit war auch ein Reise-Stipendium verbunden, mit dessen Hilfe er im darauffolgenden Jahr nach Paris reiste.

Dort wurde er noch im selben Jahr Schüler an der Académie Julian. Später mit Unterstützung seiner Lehrer an die École des Beaux-Arts wechseln und wurde u.a. durch Paul Baudry, Alexandre Cabanel und Pierre Puvis de Chavannes unterrichtet. Mit deren Fürsprache konnte er 1882, 1883 und 1884 an den großen Ausstellungen des Salon de Paris mitwirken.

1888 kehrte Amoedo wieder nach Brasilien zurück und ließ sich in Rio de Janeiro nieder. Er gründete dort ein Atelier und wurde auch mit einem Lehrauftrag an der Kunstakademie, der Escola Nacional de Belas Artes, betraut.

Mit beinahe 84 Jahren starb Rodolfo Amoedo am 31. Mai 1941 in Rio de Janeiro und fand dort auch seine letzte Ruhestätte.

Schüler (Auswahl)[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • C. Calza u. a.: Analysis of paintings from the 19th century Brazilian painter Rodolfo Amoedo using EDXRF portable system. In: X-Ray Spectrometry. Jg. 38 (2009), Heft 4, ISSN 0049-8246, S. 327–332.
  • Annette Hulek-Gnärig: Malerei in Brasilien. 1922 bis 1951; nationale Selbstdefinition und Kunst. Dissertation. Freie Universität Berlin, 1988, DNB 890630526.

Weblinks[Bearbeiten]