Rodvínov

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Rodvínov
Wappen von ????
Rodvínov (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Jihočeský kraj
Bezirk: Jindřichův Hradec
Fläche: 1271 ha
Geographische Lage: 49° 10′ N, 15° 3′ O49.17416666666715.053888888889490Koordinaten: 49° 10′ 27″ N, 15° 3′ 14″ O
Höhe: 490 m n.m.
Einwohner: 539 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 377 01 - 378 51
Verkehr
Straße: Jindřichův HradecJarošov nad Nežárkou
Bahnanschluss: Jindřichův Hradec - Obrataň
Veselí nad Lužnicí–Jihlava
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 2
Verwaltung
Bürgermeister: Jaroslav Petrů (Stand: 2007)
Adresse: Rodvínov 72
377 01 Jindřichův Hradec 1
Gemeindenummer: 547085
Website: www.rodvinov.cz

Rodvínov (deutsch Riedweis) ist eine Gemeinde in Tschechien. Sie liegt fünf Kilometer nordöstlich von Jindřichův Hradec und gehört zum Okres Jindřichův Hradec.

Geographie[Bearbeiten]

Rodvínov befindet sich beiderseits der Nežárka in Südböhmen. Entlang der einmündenden Bäche Rodvínovský potok und Dvoreček erstreckt sich im Osten eine Kette kleinerer Teiche. Nordöstlich erhebt sich der Píhalův kopec (514 m).

Nachbarorte sind Jarošov nad Nežárkou im Nordosten, Matějovec im Osten, Oldřiš, Dvoreček und Blažejov im Südosten, Jindřiš im Süden, Jindřichův Hradec und Dolní Skrýchov im Südwesten, Horní Skrýchov im Westen sowie Dolní Radouň im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten]

Rodvínov ist eine slawische Ortsgründung und wurde 1319 erstmals urkundlich erwähnt. Bis zur Aufhebung der Patrimonialherrschaften im Jahre 1850 war das Dorf Teil der Herrschaft Neuhaus.

In dem Dorf gibt es zwei Emufarmen und außerdem noch drei Zuchtbetriebe für Hochwild.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Rodvínov besteht aus den Ortsteilen Jindřiš (Heinrichschlag) und Rodvínov (Riedweis).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • hölzerner Glockenturm am Dorfplatz, errichtet zu Beginn des 20. Jahrhunderts
  • neogotische Kapelle Mariä Himmelfahrt in Jindřiš, erbaut 1894
  • Gedenkstein für den Bauernrebellen Gregor Tröscher in Jindřiš
  • barocke Brücke über den Hamerský potok mit Statue des Hl. Johannes von Nepomuk aus dem Jahre 1856 in Jindřiš

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)