Roland Berger Preis für Menschenwürde

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Der Roland Berger Preis für Menschenwürde ist ein internationaler Menschenrechtspreis, den die Roland Berger Stiftung seit 2008 jährlich verleiht.

Hintergrund[Bearbeiten]

Mit dem Roland Berger Preis für Menschenwürde zur Förderung eines friedlichen Miteinanders in der Welt (Medailleninschrift) sollen „Personen oder Organisationen, die sich vorbildlich und erfolgreich für Menschenwürde, Völkerverständigung und Toleranz einsetzen“, gefördert werden. Die mit 1 Million Euro dotierte Auszeichnung kann aufgeteilt werden. Überreicht wird zusätzlich eine von Jonathan Meese gestaltete Bronzemedaille. Schirmherr ist der amtierende Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Seit 2013 wird zusätzlich ein undotierter Ehrenpreis verliehen.

Das mit der Auswahl der Preisträger beauftragte Komitee besteht aus Romano Prodi, Shirin Ebadi, Joschka Fischer, Maria Furtwängler, Muhammad Yunus und dem Stifter Roland Berger (Stand Juli 2012). Das Stiftungskapital beträgt 50 Millionen Euro.

Preisträger[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Die dem Entscheidungsgremium angehörende Shirin Ebadi war an der Entscheidung über die Vergabe des Preises 2009 an sie selbst nicht beteiligt. Ihr wurden aus aktuellem Anlass 100.000 Euro aus der Preissumme zugesprochen, nachdem ihr Teheraner Menschenrechtsbüro zu Beginn des Jahres verwüstet worden war. Damit wollten die übrigen Komiteemitglieder die Arbeit von Frau Ebadi zum Schutz von Menschenwürde und Menschenrechte unterstützen.
  2. „Helmut Kohl ist und bleibt ein Denkmal". Bild. 27. April 2010. Abgerufen am 1. Februar 2012.
  3. Rede von Bundespräsident Christian Wulff vom 22. November 2011, bundespraesident.de

Weblinks[Bearbeiten]