Roland Königshofer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Roland Königshofer 2010

Roland Königshofer (* 24. Oktober 1962 in Neunkirchen, Niederösterreich) ist ein ehemaliger österreichischer Radrennfahrer.

Radsport-Karriere[Bearbeiten]

Roland Königshofer, Spitzname „Specht“[1], ist einer der erfolgreichsten Radsportler Österreichs. Seine Radrennsportlaufbahn begann 1976; er errang 29 österreichische Staatsmeistertitel in verschiedenen Disziplinen. In den Jahren 1987 bis 1990 wurde er Europacup-Gesamtsieger der Steher und in den Jahren 1989 bis 1991 Weltmeister in dieser Disziplin.

Privates[Bearbeiten]

Roland Königshofer verbrachte seine Kindheit in St. Pölten. Er ist geschieden; seine Ex-Frau Monika war in den 1980er-Jahren Nationaltorhüterin der österreichischen Jugend-Handballnationalmannschaft. Sohn Lukas ist Torhüter beim Fußball-Bundesligisten Rapid Wien.[2]

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten]

  • 1978 Erste Siege bei nationalen Rennen
  • 1979 Junioren-Nationalkader. Erste internationale Erfolge bei Dusika-Jugendtour
  • 1983 Erste Versuche als Steher
  • 1985 Silber bei der Steher-WM in Italien (erste Silbermedaille eines Österreichers bei Rad-Weltmeisterschaften)
  • 1986 Erster großer internationaler Erfolg auf der Straße: Gesamtsieger der Griechenlandrundfahrt; Bronzemedaille bei Steher-WM in Zürich
  • 1987 Bronzemedaille beim Heim-WM in Wien
  • 1988 Silbermedaille bei der Steher-WM in Gent
  • 1989 Weltmeister bei der Steher-WM in Lyon/Frankreich (der erste Weltmeistertitel für einen Österreicher im Radsport); Sieg beim Profi-Kriterium in Graz
  • 1990 Zweiter Weltmeistertitel bei der Steher-WM in Maebashi/Japan
  • 1991 Dritter WM-Titel in Serie bei der Steher-WM in Stuttgart/Deutschland
  • 1992 Bronze bei der Steher-WM in Valencia/Spanien
  • 1993 Silber bei der Steher-WM in Hamar/Norwegen (erstmals mit Profibeteiligung)
  • 1994 Silber bei der Steher-WM in Palermo/Italien
  • 1995 Bronze bei der Steher-EM in Zürich/Schweiz
  • 1996 Bronze bei der Steher-EM in Forst/Deutschland

Auszeichnungen[Bearbeiten]

1998 erhielt er das Sportehrenzeichen der Stadt St. Pölten.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. * Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatDer Igl, sein Specht und ihr Kampf gegen die Mafia. Der Standard, 2. Dezember 2012, abgerufen am 15. Dezember 2014.
  2. Website von Lukas Königshofer

Weblinks[Bearbeiten]