Rolf Eden

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Rolf S. Eden beim Besuch der Cinema-for-Peace-Gale in Berlin (2011)
Rolf Eden 2010

Rolf Shimon Eden (* 6. Februar 1930 in Berlin-Tempelhof) ist ein deutscher Geschäftsmann und ehemaliger Nachtclubbesitzer.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Jugend

Eden wuchs als älterer von zwei Söhnen eines jüdischen Unternehmers, der Container herstellte, auf. Die Familie wanderte 1933 nach Palästina aus. Die Eltern hatten ein Café in Haifa, die Großeltern ein Hotel. Eden kämpfte im Israelischen Unabhängigkeitskrieg in der Palmach. Nachdem er eine Krankenschwester kennengelernt hatte, wurde er erstmals Vater.

[Bearbeiten] Berlin

Eingang zur Diskothek Big Eden

Nach seinem Wehrdienst reiste Eden nach Paris und lebte dort als Musiker. Als er in der Zeitung las, dass jeder vom NS-Regime verfolgte und geflohene Berliner, der nach West-Berlin zurückkomme, 6.000 DM Entschädigung erhalte, kam er 1957[1] nach Berlin zurück und eröffnete mit diesem Geld seinen ersten Jazzclub.

Eden prägte in den 1950er und 1960er Jahren die Nachtclub-Szene in Berlin. Er eröffnete 1957 in Berlin den Eden-Saloon, auch Old Eden genannt. Es folgten das New-Eden, der Eden-Playboy-Club, das Kabarett Schlüsselloch und 1967 das Big Eden. Danach eröffnete er das Blue Tattoo. Das 1969 gegründete Eden Theater übernahm später Peter Stein. Seine letzte Diskothek, das Big Eden, verkaufte er im Jahr 2002. Seit 1977 ist Eden in der Immobilienbranche tätig. Er besitzt 14 Mietshäuser mit ca. 800 Wohnungen in Berlin.

Seit 1959 arbeitet Eden auch als Schauspieler und wirkte bisher in ca. 30 Filmen mit.

[Bearbeiten] Filmografie (Auswahl)

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Film

  • Peter Dörfler: The Big Eden, Dokumentarfilm, Deutschland 2011, 90 min.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,745663,00.html
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