Rolf Gillhausen

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Rolf Gillhausen (* 31. Mai 1922 in Köln; † 22. Februar 2004 in Hamburg) war ein deutscher Reportagefotograf und Journalist.

Rolf Gillhausen hatte nach der Schule eine Maschinenbaulehre gemacht und ein Ingenieurstudium begonnen, das er wegen des Krieges nicht beenden konnte. Nach dem Krieg kam er autodidaktisch zur Fotografie und fiel dabei durch spektakuläre Fotoreportagen, z. B. über den Ungarnaufstand 1956, auf. Nach eigenen Worten war er fünf Jahre lang bei Associated Press als Fotoreporter beschäftigt, ehe ihn Henri Nannen zum Stern holte.[1]

Als Gillhausen 1965 Chefredakteur der Zeitschrift Quick werden sollte, verhinderte das die Leitung des „Stern“ und berief ihn zum stellvertretenden „Stern“-Chefredakteur. 1976 gründete er das Wissenschafts-Magazin GEO, dessen Chefredakteur er bis 1978 war. Danach kehrte Gillhausen zum „Stern“ zurück und war von 1980 bis 1983 zusammen mit Felix Schmidt und Peter Koch Chefredakteur dieser Zeitschrift. Nach den Rücktritten von Schmidt und Koch aufgrund der Veröffentlichung der gefälschten Hitler-Tagebücher teilte sich Gillhausen das Amt des Chefredakteurs dann ab Mai 1983 mit Peter Scholl-Latour, bevor beide im März 1984 zurücktraten und von Rolf Winter ersetzt wurden.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nach Ansicht des langjährigen Stern-Redakteurs Günther Schwarberg bediente sich Fotograf Gillhausen fragwürdiger Methoden (auch bei der Serie aus Ungarn). Schwarberg gibt ein Kurzportrait auf den Seiten 242 und 243 seiner Erinnerungen Das vergess ich nie, Göttingen 2007.

Weblinks[Bearbeiten]