Rolf Jülich

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Rolf Jülich (* 10. Juli 1932 in Swinemünde; † Juli 2005) war ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher.

Leben[Bearbeiten]

Rolf Jülich absolvierte zunächst eine Tischlerlehre und besuchte die Hannoversche Schauspielschule. Zu seinen Bühnenstationen zählt u.a. das Deutsche Theater Göttingen, wo er ab 1955 für viele Jahre unter der Intendanz von Heinz Hilpert engagiert war.

Ab Mitte der 1960er Jahre war Rolf Jülich auch in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Er spielte in Die Gentlemen bitten zur Kasse, John Oldens Fernseh-Dreiteiler über den spektakulären Postraub, der sich 1963 in England ereignete, neben Eva Mattes im Drama Supermarkt, in der ARD-Krimiserie Der blinde Richter über den englischen Richter Sir John Fielding (1721–1780) sowie in der halbdokumentarischen Reihe Danziger Mission über die Tätigkeit des Schweizer Diplomaten Carl Jacob Burckhardt. Außerdem verkörperte er in zwei Filmen der Fernsehreihe Tatort den Assistenten der Kommissarin Wiegand (Karin Anselm).

Daneben war Jülich umfangreich als Sprecher für Hörfunk, Hörspiel und Synchronisation tätig. So ist seine Stimme u.a. auf Hörspielen der Reihen Die drei Fragezeichen, Masters of the Universe (als Zoar), Marshall Bravestarr (als Fuzz) und Dämonenkiller zu hören. Für mehrere Hörspiele das Labels maritim nach Kriminalromanen von Edgar Wallace sprach er die Rolle des ermittelnden Captain Stone und für die Perry Rhodan-Hörspiele des Labels Europa als Reginald Bull die zweite Hauptrolle.

Darüber hinaus synchronisierte er u.a. Robert Duvall (Gefährliche Beichte), Vincent Price (als Egghead in der Fernsehserie Batman), Mako (Highlander III - Die Legende), Noble Willingham (in Walker, Texas Ranger), Richard Herd (V – Die außerirdischen Besucher kommen), Roger E. Mosley (in der Erstsynchronisation der Krimiserie Magnum) sowie in der Nachfolge von Wolfgang Kieling und Horst Schön den Bert in der Kindersendung Sesamstraße. Außerdem betätigte er sich auch als Dialogbuchautor und Synchronregisseur.

Rolf Jülich lebte zuletzt in Tangstedt-Wilstedt. Er starb Ende Juli 2005 im Alter von 73 Jahren.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1966: Die Gentlemen bitten zur Kasse
  • 1974: Supermarkt
  • 1974: Die Jungefrau von Orléans
  • 1982: Tatort: Blasslila Briefe
  • 1982: Die Aufgabe der Dr. med. Graefe
  • 1983: Tatort: Peggy hat Angst
  • 1984: Der blinde Richter
  • 1985: Grenzenloses Himmelblau

Weblinks[Bearbeiten]