Rolf Meinecke

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Rolf Meinecke (* 4. Dezember 1917 in Hamburg; † 27. März 1984 ebenda) war ein deutscher Arzt und Politiker (SPD).

[Bearbeiten] Leben und Beruf

Nach dem Besuch der Volksschule und dem Abitur 1937 an der Lichtwarkschule in Hamburg leistete Meinecke Reichsarbeits- und Wehrdienst. Er nahm im Frühjahr 1939 ein Studium der Medizin auf und wurde während des Zweiten Weltkrieges wechselweise im Lazarett- und Truppendienst eingesetzt. Sein Studium, das er im Krieg fortsetzen konnte, beendete er 1944 mit dem medizinischen Staatsexamen sowie mit der Promotion zum Dr. med. Bei Kriegsende geriet er in sowjetische Gefangenschaft, aus der er 1949 entlassen wurde. Von 1950 bis 1965 arbeitete er als Arzt in der Inneren Abteilung eines Hamburger Krankenhauses, zuletzt als Oberarzt.

[Bearbeiten] Partei

Meinecke war seit 1950 Mitglied der SPD.

[Bearbeiten] Abgeordneter

Meinecke war von 1957 bis 1966 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft. Dem Deutschen Bundestag gehörte er von 1965 bis 1980 an. Im Parlament vertrat er den Wahlkreis Hamburg-Nord II. Von 1972 bis 1976 war er zunächst stellvertretender Vorsitzender und von 1976 bis 1980 dann Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Bildung und Wissenschaft.

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