Rolf Scheider

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Rolf Scheider 2010

Rolf Scheider (* 8. März 1956 in Köln) ist ein deutscher Casting Director und Entertainer. Bekannt wurde er als Jury-Mitglied der dritten und vierten Staffel der Castingshow Germany’s Next Topmodel. Durch den ProSieben-Moderator Stefan Raab erhielt er den Spitznamen „Rolfe“.

Leben[Bearbeiten]

Scheider absolvierte nach seiner Schulzeit eine Ausbildung zum Großhandelskaufmann im Butter-, Eier- und Käsesektor. Danach erlernte er in Düsseldorf den Beruf des Kosmetikers. 1975 verlegte er seinen Wohnsitz nach Paris, wo er als Visagist und später als Model arbeitete. In den späten 1980er Jahren gründete er die Modelagentur People International, die er in den 1990er Jahren verkaufte. 2010 gründete er das Casting-Büro Casting Company Berlin.[1] Zwischen 1980 und 1990 besaß Scheider zwei Restaurants in Paris. In den 1990er Jahren war er als freier Journalist für die Modezeitschrift Madame tätig.

Bekannt wurde Scheider als Jury-Mitglied der Castingshow Germany’s Next Topmodel, wo er die Nachfolge von Bruce Darnell antrat.[2] Als er nach zwei Staffeln die Show wieder verließ, kritisierte er öffentlich das Verhalten von Moderatorin Heidi Klum.[3][4]

Weitere Fernsehauftritte folgten: 2009 in dem Sat.1-Format Yes, we can dance, 2010 in der Prominenten-Tanzshow Let’s Dance auf RTL oder 2011 in dem Sat.1-Format Der Bastelkönig. 2013 war er in der von Melanie Scheriau moderierten österreichischen Castingshow Austria’s Next Topmodel als Juror neben Carmen Kreuzer zu sehen. Seit dem 16. Januar 2015 ist er Teilnehmer von Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! bei RTL.

Filmografie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rolf Scheider – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Rolf Scheider Offizielle Webseite von Casting Company
  2. Rolf Scheider kommt für Bruce Darnell in: Der Tagesspiegel vom 5. Dezember 2007
  3. Ex-Juror Rolf Scheider lästert über Heidi Klum in: Die WELT vom 31. Oktober 2009
  4. Rolf Scheider: Abrechnung mit Heidi Klum in: Focus vom 31. Oktober 2009