Rolf Stahlhofen

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Rolf Stahlhofen bei einem Auftritt im Juni 2007 in Köln
Rolf Stahlhofen in Bopfingen, 2010

Rolf Stahlhofen (* 24. April 1968 in Nabburg) ist ein deutscher Sänger, Musiker und Liedschreiber.

Leben[Bearbeiten]

Die Band Der mit dem Rolf tanzt

Aufgewachsen in Saudi-Arabien, Nigeria, Algerien und England, kam er als Teenager wieder nach Deutschland und wohnte in Landau in der Pfalz in einem Heim für verhaltensauffällige Jugendliche.

Mit 18 fing er an als Tourneebegleiter, Crewboss oder Roadie für viele Internationale Musikgruppen zu arbeiten. Darunter waren Axxis, Ice-T, Chaka Khan, Gary Moore, Public Enemy, Rolling Stones, Madonna, Prince, Michael Jackson, Guns N’ Roses und andere.

Seine ersten Bands waren Der mit dem Rolf tanzt und The Wright Thing von Jason Wright.

Bekannt geworden ist Stahlhofen als Frontmann neben Xavier Naidoo der Söhne Mannheims. Diese verließ er 2003 auf eigenen Wunsch.

Schon während des Söhne-Albums Zion trat Stahlhofen solo auf und brachte im Juli 2003 sein Erstlingswerk Zeit was zu ändern auf den Markt, welches in Deutschland und Schweiz in die Charts stieg. Auch seine Single Große Mädchen weinen nicht stieg in die Single-Charts in Deutschland und der Schweiz ein. In der Schweiz erreichte er die Top Ten.

Gelegentlich steht Stahlhofen bei Konzerten der Söhne Mannheims noch als Gast mit auf der Bühne. Er singt hierbei mit Xavier Naidoo das Lied Volle Kraft voraus im Duett, zu sehen auch auf der Doppel-DVD Power Of The Sound der Söhne Mannheims und der DVD Wettsingen in Schwetzingen.

Als „special guest“ trat Stahlhofen bei Konzerten von u.a. Joe Cocker, Simple Minds, Katie Melua, Simply Red, Eros Ramazzotti, Fanta 4, Udo Lindenberg, Axxis auf.

Stahlhofen engagiert sich ehrenamtlich für das Projekt Schule ohne Rassismus; sowie Laut gegen Nazis. Er gründete den Hilfsverein „Menschen am Fluss“, baut Solarwasseranlagen in Eritrea oder unterstützt neben Wasserprojekten u.a. Krankenhäuser auf Sri Lanka. Zusammen mit Musikern wie Sebastian Krumbiegel von Die Prinzen, D-Flame u.a. spielt er zum wiederholtem Male das Festival „Leipzig zeigt Courage“.

In Mannheim organisierte er das „Menschen am Fluss“-Festival, welches das größte Benefizkonzert anlässlich der Oderflut wurde.

Mit Peter Maffays Musical Tabaluga trat er in knapp 100 Shows in der Rolle des Kuckucks auf.

Rolf Stahlhofens Stimme ist bei zahlreichen Kollegenprojekten zu hören, so etwa auf Zeichen der Zeit mit Xavier Naidoo, Yvonne Catterfeld u.a., Music Team Germany feat. Fury in the Slaughterhouse, Wolfgang Niedecken, Laith Al Deen u.a., Jazzkantine und Marlon und Freunde mit Nena, Joachim Witt, Udo Lindenberg, Peter Maffay u.a.

Ende 2007 wurde Rolf Stahlhofen erster europäischer Messenger of Truth (MoT) der UN-Habitat[1]. Im Rahmen dieser Tätigkeit reiste er im November 2008 zum World Urban Forum nach Nanjing, China und hielt Vorträge vor Präsidenten und Minister verschiedener Länder zum Thema Urbanisation, Kultur und Jugend.

Seine CD Besser Jetzt als Nie ist am 1. Oktober 2009 in Deutschland erschienen. Die Songs entstanden in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Funk-Musiker und Erfolgsproduzenten Paulo Mendonça und dem Gitarristen Joerg Dudys. Stahlhofen brachte Die CD in Eigenregie auf den Markt und ließ sich für ihre Entstehung mehr als fünf Jahre Zeit. Auf dem Cover steht zu lesen: „Das alles ohne Zeitdruck, wenn es der Terminkalender und das Budget zuließen.“

Mit der SWR Big Band, Dirk Zöllner und Regy Clasen nahm er die CD Big Soul auf. Live arbeitet er mit seiner Band oft mit seinem Freund Max Mutzke.

Dezember 2010 befand sich Rolf Stahlhofen in Kenia und nahm einen Wassersong für die UN-Habitat-Kampagne Water is Life mit afrikanischen Künstlern auf, der am 22. März 2011 in Kapstadt anlässlich des Weltwassertag uraufgeführt wurde.

Diskografie[Bearbeiten]

Singles[Bearbeiten]

  • 1999: Wir haben Euch noch nicht getan (mit Söhne Mannheims)
  • 2000: Geh davon aus (mit Söhne Mannheims)
  • 2000: Gib mir Musik (mit Sasha, Xavier Naidoo und Edo Zanki)
  • 1. April 2003: Große Mädchen weinen nicht
  • 1. August 2003: Happy
  • 2003: Du bist nicht allein (mit Zeichen der Zeit )
  • 2004: Ein weiterer Morgen (mit Zeichen der Zeit)
  • 2006: Won’t Forget These Days (mit Team Germany (Fury in the Slaughterhouse, Wolfgang Niedecken, Laith Al Deen u. a.))
  • 2007: Meine Welt (mit Xavier Naidoo und Joy Fleming)
  • 1. Oktober 2009: Besser jetzt als nie
  • 1. Februar 2010: Liebe fehlt

Album[Bearbeiten]

  • Zion (mit Söhne Mannheims)
  • 2003: Zeit Was zu Ändern
  • 2004: Live im SR Saarländischer Rundfunk
  • 2005: Power of the Sound (mit Söhne Mannheims)
  • 1. Oktober 2009: Besser Jetzt als Nie
  • 7. Mai 2010: Big Soul (mit Regy Clasen, Dirk Zöllner und der SWR-Big Band)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.unhabitat.org/content.asp?cid=5495&catid=5&typeid=6&subMenuId=0

Weblinks[Bearbeiten]