Rolf Wütherich

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Rudolf Karl „Rolf“ Wütherich (* 5. August 1927 in Heilbronn; † 20. Juli 1981 in Kupferzell) war ein deutscher Rennfahrer der Rennwagenabteilung von Porsche. Nachhaltige Medienaufmerksamkeit erzielte er als Beifahrer beim tödlichen Unfall James Deans, den Wütherich selbst schwer verletzt überstand.

Wütherich überlebte eine Reihe gefährlicher Unfälle. So stürzte 1952 sein Fahrzeug von einer Brücke. Ein halbes Jahr später überlebte er einen Unfall in einem Testwagen in Heilbronn.

Seit 1950 arbeitete Wütherich in den USA für die damalige Porsche KG. Als Beifahrer von James Dean, der auf einer gemeinsamen Fahrt am 30. September 1955 tödlich verunglückte, zog sich Wütherich schwere Verletzungen zu. Er brach sich den Kiefer und die Hüfte. Es folgte eine längere Genesungsphase. Später zog er nach Stuttgart. Seit dem Unfall galt er als psychisch beeinträchtigt und musste 1966 nach einem Suizidversuch ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ein Jahr später versuchte er, sich selbst und seine Frau zu töten. Er erhielt immer wieder Drohbriefe von Dean-Anhängern, die ihm eine Schuld an dessen Tod gaben.

Wütherich starb 1981 an den Folgen eines Verkehrsunfalls.

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