Roman Kienast

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Roman Kienast

Roman Kienast im Jahre 2010

Spielerinformationen
Geburtstag 29. März 1984
Geburtsort SalzburgÖsterreich
Größe 189 cm
Position Stürmer
Vereine in der Jugend
1989–1999
1999–2002
ASV Vösendorf
SK Rapid Wien
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2002–2006
2004
2006–2009
2008–2009
2010–2012
2012–
SK Rapid Wien
SC Rheindorf Altach (Leihe)
Ham-Kam
Helsingborgs IF (Leihe)
SK Sturm Graz
FK Austria Wien
55 0(3)
6 0(4)
85 (27)
12 0(3)
61 (30)
42 0(9)
Nationalmannschaft2
0
0
0
2007–
Österreich U-19
Österreich U-20
Österreich U-21
Österreich
7 0(3)
1 0(0)
25 0(4)
11 0(1)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 27. Mai 2013
2 Stand: 7. Juni 2011

Roman Kienast (* 29. März 1984 in Salzburg) ist ein österreichischer Fußballspieler. Der Stürmer spielt seit Anfang 2012 beim FK Austria Wien in der österreichischen Bundesliga.

Karriere[Bearbeiten]

In seiner Jugend spielte der in Salzburg geborene Wiener (sein Vater spielte damals von 1983 bis 1985 beim SV Austria Salzburg) beim ASV Vösendorf, wo er mit 14 Jahren von Rapid als Talent entdeckt wurde. Bereits sein Vater Wolfgang Kienast und sein Onkel Reinhard Kienast spielten für Rapid, Roman selbst zunächst beim Nachwuchs und später bei den Amateuren.

Im Jahre 2002 debütierte er schließlich in der Kampfmannschaft von Rapid. In den nächsten zwei Saisonen hatte Roman Kienast insgesamt 24 Einsätze in der österreichischen Bundesliga, dabei blieb er jedoch ohne Torerfolg. Der kopfballstarke Stürmer hatte in dieser Zeit auch mehrere Einsätze in der U-19 und U-21-Nationalmannschaft von Österreich. Sein größter Erfolg war hierbei der 3. Platz bei der U-19-Europameisterschaft 2003, wo er beim 4:1 in der Gruppenphase gegen Tschechien zwei Tore schoss.

Im Jahre 2004 wurde Kienast an den Zweitligisten SC Rheindorf Altach verliehen. Nachdem er in sechs Spielen für Altach vier Tore erzielt hatte kehrte er nach nur zwei Monaten nach Wien zurück. In der verbleibenden Meisterschaftssaison 2004/2005 hatte Kienast 21 Einsätze und erzielte seine ersten Treffer für Rapid. Schließlich wurde er mit der Mannschaft in diesem Jahr Meister und qualifizierte sich für die UEFA Champions League.

Im März 2006 wechselte Roman Kienast zum norwegischen Verein Ham-Kam. Nach dem zwischenzeitlichen Abstieg gelang ihm mit seinem Verein zum Jahresende 2007 die Rückkehr in die erstklassige Tippeligaen. Er selbst erzielte dabei 14 Ligatore.

Roman Kienast (4.v.r.) als Spieler von Ham-Kam (2007)

Am 30. Juli 2008 wurde Kienast vom schwedischen Erstligisten Helsingborgs IF für vier Monate leihweise verpflichtet, wo er den zu Al-Nasr abgewanderten Razak Omotoyossi ersetzen sollte. Nach nur zwölf Spielen lief der Leihvertrag ab und Kienast kehrte – inklusive eines Probetraining-Intermezzos beim englischen Zweitligisten Plymouth Argyle – nach Norwegen zurück und spielt dort, nach dem Abstieg des Vereins, bis zu seinem Vertragsende 2009 in der zweithöchsten norwegischen Spielklasse.

Am 19. Jänner 2010 wechselte Roman Kienast zurück nach Österreich, wo er beim Bundesligisten Sturm Graz einen Vertrag bis Sommer 2010, mit Option auf zweijährige Verlängerung, unterschrieb.[1] Diese Option wurde am 6. April 2010 gezogen. Kienasts Vertrag mit Sturm Graz gilt daher bis 2012.[2]

In der Saison 2010/2011 erzielte er in der Meisterschaft 19 Treffer und hatte damit maßgeblichen Anteil am Gewinn der Meisterschaft. Im Herbst 2011 setzte ihn ein Mittelfußbruch 1,5 Monate außer Gefecht, wodurch er in der Meisterschaft nur zu 13 Einsätzen kam, in denen er insgesamt 6 Tore erzielte. Am 30. Jänner 2012 gab Sturm Graz den sofortigen Wechsel von Kienast zur Wiener Austria bekannt. Über die Ablösesumme wurde stillschweigen vereinbart [3]. In der Saison 2013/2014 gelang ihm das entscheidende Tor für den Einzug in die Gruppenphase der Champions League (allerdings als Ersatzspieler)

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Sein Debüt in der A-Nationalmannschaft gab er am 13. Oktober 2007 gegen die Schweiz. Sein erstes und bisher einziges Tor erzielte er am 27. Mai 2008 beim 1:1 gegen Nigeria. Kienast stand auch im Kader Österreichs für die Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz.

Erfolge[Bearbeiten]

2013 (Austria Wien)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kienast wechselt zu Sturm, abgerufen am 19. Jänner 2010
  2. Kleinezeitung.at: Sturm verlängerte Vertrag mit Kienast bis 2012, abgerufen am 6. April 2010
  3. sport.orf.at: Kienast kehrt Meister den Rücken, abgerufen am 30. Jänner 2012