Roman Polański

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Roman Polański, 2011

Roman Raymond Polański[1] (* 18. August 1933 in Paris; Geburtsname Raymond Thierry Liebling[2]) ist ein polnischer[3][4] Filmregisseur, Drehbuchautor und Schauspieler.[5] Zu seinen bekanntesten Filmen gehören der Horrorfilm Rosemaries Baby (1968), der Kriminalfilm Chinatown (1974) sowie der Holocaustfilm Der Pianist (2002), der mit der Goldenen Palme von Cannes sowie einem Oscar für die Beste Regie und den Besten Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde.

Leben[Bearbeiten]

Roman Polański mit Ehefrau Emmanuelle Seigner, 1992

Kindheit, Jugend und Familie[Bearbeiten]

Roman Polański ist der Sohn von Mojżesz Liebling[2] und dessen Frau Bula Katz-Przedborska. Liebling war jüdischer Abstammung, kam aus Krakau und ging Ende der 1920er Jahre nach Paris. Polanskis Großeltern mütterlicherseits, er Jude und sie Katholikin, stammten ursprünglich aus Russland. Sie zogen zunächst nach Polen und später mit Bula nach Paris. Bulas erste Ehe, aus der sie eine Tochter namens Annette hatte, fand durch die Affäre mit Liebling ihr Ende. Im Herbst 1932 heirateten die beiden. Liebling, der als Kunstmaler kein Auskommen hatte, verdiente den Lebensunterhalt der Familie mit der Herstellung von Gebrauchsgegenständen aus Plastik sowie einem Job in einer Schallplattenfabrik.[6] Nachdem er letzteren verloren hatte, kehrte die Familie Anfang 1937 wegen ihrer schlechten wirtschaftlichen Situation und des wachsenden Antisemitismus in Frankreich nach Polen zurück.[7] Polański sagte selbst über seine Familie: „Sie war ganz assimiliert und befolgte keinerlei Gebote der jüdischen Religion“.[8] Die Familie ließ sich in Krakau nieder. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs floh die Mutter mit den beiden Kindern nach Warschau, der Vater kam später nach. Dort erlebten sie den Beginn der deutschen Besatzung,[9] weshalb sie nach Krakau zurückkehrten, wo Polański einige Wochen lang die Schule besuchen konnte.[10]

Die Familie Liebling war der nationalsozialistischen Judenverfolgung ausgesetzt. Sie musste in zwei Zimmer einer Etagenwohnung am Marktplatz von Podgórze ziehen, der dann Teil des Krakauer Ghettos wurde.[11] Dort wurde Polański Zeuge willkürlicher Morde.[12] Er konnte durch den Stacheldrahtzaun Propagandafilme der Wehrmacht ansehen und bisweilen mit anderen Kindern kurzfristig das Ghetto verlassen,[13] das nach Massendeportationen später verkleinert wurde. Die Familie wurde umquartiert und musste sich mit einer anderen Familie sowie einer weiteren Person mit Hund ein Zimmer teilen.[14] Kurz darauf wurde Polańskis Mutter, im vierten[15] oder sechsten Monat schwanger,[16] ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert, wo sie 1942 ermordet wurde. Sein Vater überlebte die Haft im Konzentrationslager Mauthausen. Auch Polańskis Halbschwester und seine Großmutter wurden deportiert. Er selbst konnte im Morgengrauen des 13. März 1943 aus dem Ghetto fliehen[17] und entkam der Judenverfolgung versteckt, zunächst gegen Bezahlung bei den katholischen Krakauer Familien Wilk und Putek und später bei einer sehr armen, antisemitisch eingestellten katholischen Bauernfamilie in Wysoka,[18] wo er sich als katholischer Pole Roman Wilk ausgeben musste. Im Herbst 1944 kehrte er von Wysoka zu den Puteks nach Krakau zurück. Später behauptete er, dass ein katholischer Priester ihn in dieser Zeit bedrängt habe, seine jüdische Abstammung preiszugeben. Die Erfahrung der existenziellen Bedrohung habe ihn zum Atheisten gemacht: „Seit diesem Tag gibt es keinen Glauben mehr für mich.“[8]

Nach dem Einmarsch der Roten Armee in Krakau am 19. Januar 1945 schlug sich Polanski zunächst alleine durch. Später lebte er kurz bei der Familie seines Onkels Stefan, die sich in Krakau versteckt gehalten hatte, dann bei seinem aus dem KZ Auschwitz zurückgekehrten Onkel Dawid, dessen Frau Teofila und deren sechsjähriger Tochter Roma.[15]

Nach dem Abitur begann Polanski zunächst ein Kunststudium in Krakau. Dort lernte er den damaligen Filmstudenten Andrzej Wajda kennen, der ihn überzeugte, an die Filmhochschule nach Lodz zu wechseln. 1953 übernahm Polanski eine kleine Rolle in Wajdas Examensfilm Pokolenie (Eine Generation).[19]

1959 heiratete er die 19-jährige Schauspielerin Barbara Kwiatkowska, die in Polen damals zu den Jungstars des polnischen Kinos zählte und 1958 eine kleine Rolle in Polańskis Kurzfilm Zwei Männer und ein Schrank spielt. Die Ehe wurde 1962 geschieden. Der Film Das Messer im Wasser (1962) bedeutete seinen Durchbruch als Regisseur. Doch er geriet unter Druck der Kulturbehörden, nachdem Parteichef Władysław Gomułka den Film als „intellektuell flach“ scharf kritisiert hatte. Zudem beobachtete ihn die Geheimpolizei SB.[20] 1963 emigrierte Polański aus Polen.

Nach einem Aufenthalt in England übersiedelte er 1968 in die Vereinigten Staaten, wo er seinen höchst erfolgreichen und stilbildenden Film Rosemaries Baby drehte. Kurz nach dessen Premiere 1969 wurde seine zweite und damals hochschwangere Frau Sharon Tate, die die Rolle der Sarah in Polańskis Tanz der Vampire von 1967 gespielt hatte, von Anhängern des Sektenführers Charles Manson ermordet. In einem Zustand von Trauer und Wut gab er ein Interview, das als Aufzeichnung erhalten ist. Der Vorfall stürzte Polański in Schuldgefühle. 1970 schilderte Polańskis langjähriger Autor Gérard Brach mit dem poetischen Film Le bateau sur l’herbe die Freundschaft zu Polański. Ab 1973 filmte Polański wieder in Europa und in Hollywood.

Seit 1989 ist er mit der Schauspielerin Emmanuelle Seigner verheiratet, mit der er zwei Kinder hat.

Erstmals seit seinem Weggang drehte er 2001 einen Film in Polen: Der Pianist. Im selben Jahr übernahm er eine Rolle in der Verfilmung von Aleksander Fredros klassischer Komödie Die Rache durch Wajda, mit dem er all die Jahre hindurch befreundet geblieben war.[19]

Vergewaltigungsvorwürfe[Bearbeiten]

Vorwürfe in den Vereinigten Staaten[Bearbeiten]

1977 wurde Polański in Los Angeles wegen Vergewaltigung unter Verwendung betäubender Mittel des damals 13 Jahre alten Mädchens Samantha Jane Gailey (später nach ihrer Heirat Geimer) angeklagt. Die Anklage umfasste insgesamt sechs Punkte.[21] Das Verfahren fand unter großer öffentlicher Anteilnahme statt. Um die Minderjährige zu schützen, schlug ihr Anwalt eine Verständigung im Strafverfahren (engl. plea bargain) vor, damit sie nicht öffentlich vor Gericht aussagen musste. Der Staatsanwalt stimmte zu, ebenso Polańskis Verteidiger; die Anklage wurde damit auf „außerehelichen Geschlechtsverkehr mit einer Minderjährigen“ reduziert, und in diesem Punkt bekannte sich Polański schuldig.[22]

Wegen des Alters des Opfers war eine psychische Beurteilung des Täters gesetzlich vorgeschrieben, zu der Polański für 90 Tage ins Staatsgefängnis eingewiesen wurde. Nach 42 Tagen erfolgte die vorzeitige Entlassung mit der Empfehlung, eine Bewährungsstrafe zu verhängen.

Flucht nach Großbritannien und Frankreich[Bearbeiten]

Als sich abzeichnete, dass der Richter sich nicht an die genannte Vereinbarung halten würde, setzte sich Polański nach London ab.[23]

Kurz darauf siedelte er nach Paris über, um einer Auslieferung durch Großbritannien zu entgehen; denn seit 1975 ist er im Besitz der französischen Staatsbürgerschaft.[24] Danach vermied er eine Einreise in die USA sowie in Staaten, von denen eine Auslieferung zu befürchten war.

Revisionsverfahren, Festnahme und Freilassung[Bearbeiten]

2008 thematisierte die Regisseurin Marina Zenovich in ihrer Dokumentation Roman Polanski: Wanted and Desired (2008)[23] eine mögliche Befangenheit des Richters gegenüber Polański.

Polańskis Anwälte strengten 2008 ein Revisionsverfahren gegen das Urteil an, erreichten aber weder eine Einstellung des Verfahrens noch eine Verlegung der Zuständigkeit an ein Gericht außerhalb von Los Angeles. Polański hätte außerdem zu einem Prozess persönlich erscheinen müssen, was er aber vermied, um einer dabei zu erwartenden Verhaftung zu entgehen.[25] [26]

Am 26. September 2009 wurde Polański aufgrund eines internationalen Haftbefehls von 2005 (für die USA bestand bereits ein Haftbefehl seit 1978) auf Betreiben der US-amerikanischen Strafverfolgungsbehörden bei seiner Einreise in die Schweiz auf dem Flughafen Zürich verhaftet. Er wollte beim Zurich Film Festival den Preis für sein Lebenswerk entgegennehmen.[27][28] Die USA hatten bereits vor dem Festival vorsorglich einen formellen Antrag auf Auslieferung gestellt.[29] Am 23. Oktober 2009 traf das definitive Auslieferungsbegehren der USA beim Bundesamt für Justiz in Bern ein.

Am 25. November 2009 gab das schweizerische Bundesstrafgericht in Bellinzona (Kanton Tessin) einer Beschwerde Polańskis gegen die Ablehnung seines Haftentlassungsgesuches statt. Am 4. Dezember 2009 wurde die Haft durch einen elektronisch überwachten Hausarrest ersetzt;[30] weitere Sicherungsmaßnahmen waren die Abgabe seiner Ausweispapiere sowie eine Kaution in Höhe von 4,5 Millionen Schweizer Franken.[31]

Öffentliche Reaktionen auf die Verhaftung gab es von Künstlern und Politikern insbesondere in Frankreich und Polen. Während sich Politiker wie der französische Kulturminister Frédéric Mitterrand und der polnische Außenminister Radosław Sikorski negativ zur Verhaftung äußerten[32][33] und bekannte Regisseure wie Woody Allen, Pedro Almodóvar und Martin Scorsese eine Petition für Polańskis Freilassung unterzeichneten,[34] gab es auch Stimmen – darunter die des Regisseurs Luc Besson,[35] des polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk[36] und des grünen Europapolitikers Daniel Cohn-Bendit[37] –, die auf die Schwere des Vorwurfs, das Prinzip der Rechtsgleichheit und die Unabhängigkeit der Justiz hinwiesen. Der frühere polnische Präsident Lech Wałęsa appellierte an die Behörden, ihm „diese eine Sünde“ zu verzeihen.[20]

Im Mai 2010 äußerte sich Polański erstmals seit seiner Verhaftung:[22] Er bezeichnete den Gefängnisaufenthalt 1977 als vereinbarte „Gesamtstrafe“ und berief sich dabei auf die beeidete Aussage des damaligen Staatsanwalts Roger Gunson vom 26. Februar 2010. Dem damaligen Richter Rittenband und dem nun mit dem Fall befassten Staatsanwalt David Walgren warf Polański dagegen vor, sich nicht an die damalige Vereinbarung zu halten, „um sich auf meine Kosten die Aufmerksamkeit der Medien zu sichern“.[22]

Am 12. Juli 2010 wiesen die Schweizer Behörden den Auslieferungsantrag der USA ab und hoben Polańskis Hausarrest auf.[38][39] In der Begründung verwies das zuständige Ministerium auf inhaltliche Mängel im Auslieferungsantrag.[40]

Im Oktober 2010 äußerte sich das vormalige Opfer gegenüber dem Nachrichtensender CNN erstmals zu Polańskis Inhaftierung in der Schweiz. Sie zeigte sich erleichtert darüber, dass Polański nicht ausgeliefert wurde, und betrachtete ihn als ausreichend bestraft. Durch den Medienrummel und den Umgang mit einem in ihren Augen korrupten Justizapparat fühlte sie sich mehr geschädigt als durch Polańskis Missbrauch vor 32 Jahren. Sie wünschte ausdrücklich, dass die Klage fallen gelassen wird.[41]

2013 veröffentlichte Samantha Geimer ihre Sicht der Vergewaltigung in ihrer Autobiografie The Girl: A Life in the Shadow of Roman Polanski (The Girl: Mein Leben im Schatten von Roman Polanski).[42]

Werk[Bearbeiten]

1946 lernte Polański in Krakau eine Hörspielregisseurin kennen und erhielt eine Rolle in einem Hörspiel. Als Kinderdarsteller machte er sich in Krakau einen Namen. Später wurden Studenten der Filmhochschule Łódź auf ihn aufmerksam und er erhielt 1953 eine kleine Rolle in einem Film, zu dem Andrzej Wajda das Drehbuch geschrieben hatte. Wajda engagierte ihn auch für seinen Debütfilm Eine Generation, der internationale Beachtung fand. Polański studierte an der Filmhochschule Łódź, wo er 1959 seinen Abschluss machte. Zwischen 1955 und 1960 spielte er als Schauspieler in einigen Filmen mit und legte erste Kurzfilmarbeiten als Regisseur vor.

Als Regisseur[Bearbeiten]

Roman Polański, dahinter Adrien Brody, Cannes 2002

Polańskis jugendliches Interesse an Theater, Literatur, Kunst und Musik führte ihn früh zu den Werken von Franz Kafka, Stanisław Ignacy Witkiewicz und Witold Gombrowicz, deren surrealer und grotesker Ton Polański prägte. War sein erster abendfüllender Spielfilm Das Messer im Wasser noch stark von der symbolistischen, dem Existentialismus nahestehenden Bilderwelt der Lodzer Filmhochschule geprägt, näherte er sich in Filmen wie Ekel (1965) und Rosemaries Baby (1968) seinen Protagonistinnen emotional sehr an. Klaustrophobische, surreale Bildgestaltungen werden zum Spiegel der zerrütteten und vereinsamten Seelen. In Der Mieter (1976) spielt er schließlich selbst die psychisch deformierte, pathologische Hauptfigur.

Polański greift Genrekonventionen auf und moduliert sie bis zur Parodie. So dient der Gangsterfilm als Schablone für Wenn Katelbach kommt… (1965), während Tanz der Vampire (1967) eine Horrorfilm-Komödie ist. Chinatown (1974) ist ein Film noir, der Anleihen beim Psychothriller nimmt. Macbeth (1971) ist eine filmische Umsetzung von Shakespeares Drama und legt mehr Augenmerk auf die psychische Verfassung des angstgetriebenen Mörders als auf die politischen Aspekte der Geschichte. Polanski transferiert hier die Monologe der Hauptfigur durch das Mittel des Voice-Over in deren Innenleben.

Filme wie Bitter Moon (1992) und Der Tod und das Mädchen (1994) führen Polańskis Beschäftigung mit Themen wie Angst vor dem Einbruch der Außenwelt ins Private, Beziehungsunfähigkeit und selbstzerstörerische Gewalt fort. In Der Pianist weist der Regisseur auf seine eigene Lebensgeschichte als verfolgter Jude zurück und kontrastiert die sensible, mitfühlende Hauptfigur mit dem kleinbürgerlich-aggressiven Herrschaftssystem der Nazis.[43] Der Film basiert auf der Autobiographie des polnischen Pianisten und Komponisten Władysław Szpilman und wurde mit der Goldenen Palme in Cannes und 2003 mit dem Oscar für die Beste Regie ausgezeichnet. Wegen des Haftbefehls in den USA konnte Polański den Preis nicht entgegennehmen.

Polański legt sehr großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit Filmmusik-Komponisten. In den 1950er und 1960er Jahren entstand daraus eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Komponisten Krzysztof Komeda und seit den 1990er Jahren mit Wojciech Kilar.

2010 erhielt er für den Thriller Der Ghostwriter zum vierten Mal eine Einladung in den Wettbewerb der 60. Filmfestspiele von Berlin und gewann den Regiepreis. Die Hauptrollen in diesem Film spielen Ewan McGregor, Pierce Brosnan, Kim Cattrall und Olivia Williams. Bei der Verleihung des Europäischen Filmpreises 2010 wurde Der Ghostwriter in sechs Kategorien ausgezeichnet – bester Film, beste Regie, Darsteller (McGregor), Drehbuch, Szenenbild und Filmmusik.

2011 folgte mit der Regie an Der Gott des Gemetzels die Verfilmung von Yasmina Rezas erfolgreichem Theaterstück. Für die Produktion mit Jodie Foster, Kate Winslet, Christoph Waltz und John C. Reilly erhielt Polański eine Einladung in den Wettbewerb der 68. Internationalen Filmfestspiele von Venedig 2011 sowie 2012 einen weiteren César für das beste adaptierte Drehbuch.

2013 erschien die Verfilmung der Novelle Venus im Pelz (La Vénus à la fourrure), auf der Grundlage des gleichnamigen Bühnenstücks von David Ives. Die Hauptrollen besetzte Polański mit den französischen Schauspielern Emmanuelle Seigner und Mathieu Amalric. Der Film hatte seine Premiere im Mai 2013 bei den 66. Internationalen Filmfestspielen von Cannes und wurde für die Goldene Palme nominiert. Zudem wurde der Film beim César 2014 für sieben Auszeichnungen nominiert, von denen eine in der Kategorie Beste Regie an ihn ging.

Sein einziger Dokumentarfilm ist Weekend of a Champion (1972), ein gemeinsam mit dem Dokumentarfilmer Frank Simon gedrehtes Porträt des mit Polański befreundeten Formel-Eins-Rennfahrers Jackie Stewart rund um den Grand Prix von Monaco. Nachdem der Film lange unbeachtet geblieben war, entdeckte ihn Polański 2010 neu, überarbeitete ihn und ließ die restaurierte und leicht gekürzte Version durch ein Gespräch ergänzen, das er mit Stewart 40 Jahre später in Monte Carlo führte. Die Neufassung des Films wurde 2013 beim Filmfestival in Cannes vorgestellt, wo 1972 bereits die Originalversion gezeigt worden war.[44][45]

Filme als Regisseur und Autor[Bearbeiten]

Kurzfilme[Bearbeiten]
Theater, Musical und Oper[Bearbeiten]

Filme als Schauspieler[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Zum Leben und Werk
Interviews und Gespräche

Dokumentarfilme[Bearbeiten]

  • Perspektiven: Roman Polanski – Versuch eines Fernsehportraits. Dokumentarfilm, BR Deutschland, 1966, Buch und Regie: Albert Krogmann und Klaus Lakschewitz, Dokumentation anläßlich eines Besuchs von Polanski in München 1966.
  • Clive James im Gespräch mit Roman Polanski. Dokumentarfilm, 1985, deutsche Fassung: Peter Höhne, Produktion: NDR, BR, SFB 3.
  • Roman Polanski: Wanted and Desired. Fernseh-Dokumentation, USA, 2008, 99 Min., Buch: Joe Bini, Peter G. Morgan, Marina Zenovich, Regie: Marina Zenovich, Produktion: HBO, Roman Polanski: Wanted and Desired in der Internet Movie Database (englisch). Siehe auch: Hauptartikel.
  • Polanski über Polanski (Polanski par Polanski). Dokumentarfilm, Finnland, Frankreich, 2006, 56 Min., Buch und Regie: Pierre-André Boutang, Produktion: YLE, arte, Inhaltsangabe von arte.
  • Roman Polanski. Mein Leben. (OT: Roman Polanski. A film memoir.) Dokumentarfilm, Großbritannien, 2011, 90 Min., Buch und Regie: Laurent Bouzereau, Moderation: Andrew Braunsberg, Produktion: Blue Collar Productions, Anagram Films, Musik: Alexandre Desplat, deutsche Erstsendung: 9. Februar 2014 bei arte, Inhaltsangabe von arte. Gespräch (OmU) mit Video-Einspielungen.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Roman Polanski – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die international übliche Schreibweise ist „Polanski“ (ohne Kreska), obwohl Polański selbst mit Kreska zeichnet: Fotoportrait mit Autograph
  2. a b Polanski, Paul Werner, Langen Müller Verlag, München, 2013, S. 11.
  3. romanpolanski.com
  4. Goldene Palme für Roman Polanski. «Der Pianist» geht als Sieger hervor. In: NZZ, 26. Mai 2002.
  5. Roman Polanski. In: IMDb
  6. Roman Polanski, Roman Polanski. Autobiographie, Bern, München, Wien 1984, S. 10
  7. Polanski, Paul Werner, Langen Müller Verlag, München, 2013, S. 11-12
  8. a b Dagmar von Taube: „Alle waren tot – ich hatte als Einziger überlebt“ – Exklusiv-Interview mit Roman Polanski. In: Welt am Sonntag, 9. September 2012, S. 19
  9. Polanski, Polanski, S. 14–16
  10. Polanski, Polanski, S. 17
  11. Polanski, Polanski, S. 18 f.
  12. Polanski, Polanski, S. 21
  13. Polanski, Polanski, S. 23
  14. Polanski, Polanski, S. 25
  15. a b Polanski, Paul Werner, Langen Müller Verlag, München, 2013, Kapitel 1: Der Junge des Spektakels
  16. Magda Rozmarynowska: Roman Polański. In: polki.pl, 2008
  17. Polanski, Polanski, S. 28
  18. Polanski, Polanski, S. 24
  19. a b Forum [Warszawa], 22. April 2002, S. 4
  20. a b Filip Ganczak: „Intellektuell flach“ – Roman Polanskis Stasi-Akte. In: Berliner Morgenpost, 5. November 2011.
    „Der polnische KP-Chef Wladyslaw Gomulka warf einen Aschenbecher nach Roman Polanskis Film. Erstmals liegen die Dossiers offen, die das Regime über den Skandal-Regisseur anlegte.“
  21. “rape by use of drugs, perversion, sodomy, lewd and lascivious act upon a child under fourteen, and furnishing a controlled substance to a minor” Salon (Online-Magazin): Reminder: Roman Polanski raped a child. Finally arrested 32 years after he fled sentencing for unlawful sex with a minor, the director is … a big hero?, Sep 28, 2009, by Kate Harding
  22. a b c «Ich kann nicht länger schweigen». Roman Polanski meldet sich erstmals zu Wort. In: Neue Zürcher Zeitung, 3. Mai 2010
  23. a b Seite nicht mehr abrufbar, Suche im Webarchiv:[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.fr-online.deDer Fall Polanski – gesucht und begehrt. In: Frankfurter Rundschau, 30. September 2009 - siehe Hauptartikel Roman Polanski: Wanted and Desired
  24. Roman Polanski, Who’s Who (deutsch)
  25. Christiane Heil: 32 Jahre nach dem Missbrauch. Polanskis Opfer steht auf seiner Seite. In: FAZ, 3. Februar 2009.
  26. Sebastian Moll: Roman Polanski. Auf der Suche nach Versöhnung. In: Frankfurter Rundschau, 18. Februar 2009.
  27. Roman Polanski in der Schweiz verhaftet, Berner Zeitung, 26. September 2009
  28. Überraschende Festnahme in der Schweiz. Oscar-Preisträger Polanski droht jahrelange Haft. In: tagesschau.de, 27. September 2009, archiviert von Internet Archive.
  29. Polanski am Flughafen Zürich festgenommen. In: NZZ, 28. September 2009.
  30. Polański tritt Hausarrest an. In: Die Zeit Online, 4. Dezember 2009.
  31. Entscheid des Bundesstrafgerichtes vom 24. November 2009 (PDF; 68 kB).
  32. Les gouvernements français et polonais vont demander la libération de Polanski. In: Le Monde, 27. September 2009, aufgerufen am 15. Februar 2014.
  33. Anger in France and Poland after Polanski arrest, Reuters.com, 27. September 2009, abgerufen am 27. September 2009
  34. Die mittlerweile über vierzigjährige Frau meldete sich bereits mehrmals mit dem Wunsch zu Wort, das Verfahren solle eingestellt werden. Siehe: Nach Festnahme in der Schweiz: Polanski stellt Antrag auf Haftentlassung. In: tagesschau.de, 29. September 2009, archiviert von Internet Archive.
  35. Luc Besson : «La justice doit être la même pour tout le monde» – Libération (Französisch) Liberation.fr. 29. September 2009. Abgerufen am 30. September 2009.
  36. «Affäre Polanski»: Hinweis kam aus den USA, SF Tagesschau, 29./30. September 2009, abgerufen 30. September 2009
  37. Cohn-Bendit critique la position de Frédéric Mitterrand sur Polanski – Libération (Französisch) Liberation.fr. 29. September 2009. Abgerufen am 30. September 2009.
  38. Roman Polanski: Keine Auslieferung. Die Bundesbehörden der Schweizerischen Eidgenossenschaft, 12. Juli 2010, abgerufen am 12. Juli 2010.
  39. EJPD: Auslieferungsentscheid Roman Polanski Medienkonferenz des Bundesrates vom 12. Juli 2010 (Video, 63 Minuten)
  40. Schweiz: Auslieferungsantrag abgelehnt. Polanski ist wieder frei. In: Süddeutsche Zeitung, 12. Juli 2010.
  41. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatPolanski-Opfer begruesst die Freilassung des Regisseurs. Suedostschweiz.ch, 8. Oktober 2010, abgerufen am 2013-19-08 (deutsch).
  42. Bettina Weber: Das Leben nach Polanski. In: Tages-Anzeiger vom 26. September 2013
  43. Susanne Marschall: Roman Polanski. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien. Philipp Reclam jun. 3. Auflage, Stuttgart 2008. ISBN 978-3-15-010662-4, S. 588 ff.
  44. Peter Bradshaw: Cannes 2013: Weekend of a Champion – first look review, in: Guardian vom 21. Mai 2013, abgerufen am 29. Juli 2014 (englisch)
  45. Dietrich Leder: Eine Wiederentdeckung, in: Funkkorrespondenz vom 4. Juli 2014, S. 26 f.