Roman Weidenfeller
| Roman Weidenfeller | ||
Roman Weidenfeller (2011) |
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| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 6. August 1980 | |
| Geburtsort | Diez, Deutschland | |
| Größe | 188 cm | |
| Position | Tor | |
| Vereine in der Jugend | ||
| 1985–1996 1996–1998 |
Sportfreunde Eisbachtal 1. FC Kaiserslautern |
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| Vereine als Aktiver | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Tore)1 |
| 1998–2002 1999–2002 2002–2005 2002– |
1. FC Kaiserslautern Amateure 1. FC Kaiserslautern Borussia Dortmund Amateure Borussia Dortmund |
74 (0) 6 (0) 13 (0) 284 (0) |
| Nationalmannschaft | ||
| 1997 1999–2001 2005 |
Deutschland U-17 Deutschland U-21 Team 2006 |
3 (0) 1 (0) |
| 1 Angegeben sind nur Liga-Spiele. Stand: Saisonende 2012/13 |
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Roman Weidenfeller (* 6. August 1980 in Diez) ist ein deutscher Fußballspieler, der auf der Position des Torhüters spielt. Seit dem 1. Juli 2002 steht er bei Borussia Dortmund unter Vertrag.
Inhaltsverzeichnis |
Verein [Bearbeiten]
Weidenfeller begann das Fußballspielen mit fünf Jahren bei den Sportfreunden Eisbachtal und spielte dort elf Jahre lang. Sein Vater trainierte ihn privat auf der eigenen Wiese und Dirk Hannappel im Verein. Sein Bruder Heiko, jetzt als Trainer aktiv, spielte dort ebenfalls in der Jugend. Weidenfeller ist gelernter Bürokaufmann.[1]
1. FC Kaiserslautern [Bearbeiten]
Als 16-Jähriger wechselte er in die Jugendabteilung des 1. FC Kaiserslautern, 1998 zu dessen Amateuren. 1999 wurde er mit einem Profivertrag ausgestattet und gehörte als Ersatztorwart zur ersten Mannschaft des FCK und war bis 2000 gleichzeitig Stammtorhüter der Amateure. In den Spielzeiten 2000/01 und 2001/02 bestritt er jeweils drei Bundesligaspiele. Am 8. März 2001 spielte er zudem im UEFA-Pokal gegen den PSV Eindhoven (1:0) und zeigte eine herausragende Leistung.[2]
Borussia Dortmund [Bearbeiten]
Weidenfeller wurde im Juli 2002 ablösefrei von Borussia Dortmund verpflichtet. In Dortmund fungierte er als Ersatztorwart hinter Jens Lehmann. Aufgrund einer Verletzung Lehmanns zu Ende der Saison kam er in der Saison 2002/03 auf elf Einsätze in der höchsten deutschen Spielklasse.
Nach dem Wechsel von Lehmann zum FC Arsenal im Sommer 2003 wurde Weidenfeller zur neuen Nummer eins erklärt. Er konnte allerdings in der Hinrunde die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllen und geriet mehrmals durch Fehler in die Schlagzeilen. Zu Beginn der Rückrunde 2004 schenkte der damalige Trainer Matthias Sammer dem im Sommer als Ersatzmann verpflichteten Guillaume Warmuz das Vertrauen. Der ältere und erfahrenere Warmuz sollte der sich damals im Umbruch befindenden Dortmunder Mannschaft einen größeren Rückhalt geben.
Unter dem neuen Trainer Bert van Marwijk musste sich Weidenfeller zu Saisonbeginn 2004/05 zunächst wieder mit der Reservistenrolle zufriedengeben. Am 9. Spieltag erhielt er im Heimspiel gegen den Hamburger SV überraschend den Vorzug gegenüber Warmuz. Trotz anfänglichem Unverständnis bei den Dortmunder Fans gelang es ihm, seine Stammposition im Tor und die Gunst der Anhänger zurückzuerkämpfen.
In der Saison 2005/06 konnte Weidenfeller aufgrund stetiger Leistungssteigerung seine Position als Stammtorhüter zunehmend festigen. Die Fachpresse würdigte seine Leistung durch zahlreiche Auszeichnungen. Von den Fußballfans wurde er sowohl im März als auch im Mai 2005 zum Fußballer des Monats gewählt.
Zu Beginn der Saison 2007/08 geriet Weidenfeller in eine Auseinandersetzung mit dem Nationalspieler Gerald Asamoah, in deren Verlauf der Dortmunder Torhüter den Schalker Stürmer beleidigte. Weidenfeller wurde nach einer Anhörung durch den DFB „wegen einer herabwürdigenden und verunglimpfenden Äußerung“ nach § 9 der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB für drei Spiele gesperrt. Außerdem wurde er zu einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro verurteilt.[3] Der genaue Wortlaut der Beleidigung blieb unbekannt.
Nach einer Schulterverletzung unterzog sich Weidenfeller am 22. Dezember 2007 einer Operation[4] und kehrte erst Ende März ins Mannschaftstraining des BVB zurück. Am 12. April 2008, kurz vor seinem geplanten Comeback, zog er sich im Training einen Teilriss des Innenbandes zu und fiel damit bis zum Saisonende aus.[5] Daher stand er eine Woche später im DFB-Pokal-Finale in Berlin, das mit 1:2 (n. V.) gegen den FC Bayern München verloren wurde, nicht im Kader.
Im ersten Spiel der Saison 2008/09 bei Bayer Leverkusen verletzte sich Weidenfeller erneut. Er erlitt ohne direkte Einwirkung eines Gegenspielers eine Fleischwunde am linken Knie. Ab dem vierten Spieltag war er wieder Stammtorhüter des BVB. In der Saison 2010/11 wurde Weidenfeller mit Borussia Dortmund zum ersten Mal in seiner Karriere Deutscher Meister.
Im August 2011 verursachte ein Interview Weidenfellers mit der Ruhr-Zeitung Irritationen beim DFB. Nachdem er wiederholt nicht für die Nationalmannschaft nominiert worden war, wurde er dort mit den Worten zitiert: „Vielleicht sollte ich mir aber die Haare schneiden oder einfach etwas zierlicher werden." Dies wurde von einigen Medien als Anspielung auf eine vermeintliche Homosexualität von Bundestrainer Joachim Löw interpretiert.[6]
Am 32. Spieltag der Saison 2011/12 wurde Weidenfeller mit Borussia Dortmund zum zweiten Mal in seiner Karriere Deutscher Meister und verteidigte den Titel. Am 12. Mai 2012 wurde er zusammen mit Borussia Dortmund DFB Pokalsieger. Die Mannschaft hatte den FC Bayern München im Finale mit 5:2 geschlagen.
Am 6. Mai 2013 gab Borussia Dortmund eine Vertragsverlängerung bis zum 30. Juni 2016 bekannt.
Nationalmannschaft [Bearbeiten]
1997 bestritt er die U-17-Fußball-Weltmeisterschaft in Ägypten und belegte mit der deutschen Mannschaft den vierten Platz.
Er spielte ferner für die U-21 und das Team 2006.
Erfolge [Bearbeiten]
- Deutscher Meister (2): 2011, 2012
- DFB-Pokal-Sieger (1): 2012
- DFB-Pokal-Finalist (1): 2008
- Deutscher Supercupsieger (1): 2008 (inoffiziell)[7] mit Borussia Dortmund
Auszeichnungen [Bearbeiten]
- Die weiße Weste-Award (2): 2009, 2011 (Rekord)
- Fußballer des Monats (2): 03/2005, 05/2005
- Fußballspruch des Jahres (1): 2011 "(I think we have a grandios Saison gespielt!)"[8]
- Bester Bundesliga-Torwart laut Kicker-Sportmagazin (2): 2005 (Note 2,58), 2006 (Note 2,65)
- Mannschaft des Jahres (1): 2011 (Als Mitglied von Borussia Dortmund)
Weblinks [Bearbeiten]
- Offizielle Homepage
- Roman Weidenfeller in der Datenbank von Weltfussball.de
- Roman Weidenfeller in der Datenbank von fussballdaten.de
- Roman Weidenfeller, bei facebook.com
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ [1], www.flw24.de vom 11. November 2012
- ↑ [2]Spiegel Online: Ersatzkeeper wahrt Lauterns Chance aufs Halbfinale
- ↑ sport.ard.de: DFB-Sportgericht verurteilt Weidenfeller
- ↑ Kicker online am 22. Dezember 2007: „Weidenfeller operiert“, abgerufen am 22. Dezember 2007
- ↑ http://www.bvb.de/?%9F%2Ak%97%84%ECRm%E3%8D%99
- ↑ http://www.n-tv.de/sport/fussball/Weidenfeller-frustriert-von-Loew-article4108106.html
- ↑ Posse um Supercup
- ↑ Fußballkultur.org
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Trainer: Jürgen Klopp
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Weidenfeller, Roman |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fußballtorhüter |
| GEBURTSDATUM | 6. August 1980 |
| GEBURTSORT | Diez, Deutschland |