Romina Oprandi

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Romina Oprandi Tennisspieler
Romina Oprandi
Romina Oprandi 2013 in Wimbledon
Nationalität: SchweizSchweiz Schweiz
2012−
ItalienItalien Italien
2005–2012
Geburtstag: 29. März 1986
Größe: 172 cm
Gewicht: 65 kg
1. Profisaison: 2005
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Romeo Oprandi (Bruder)
Preisgeld: 1.383.725 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 338:183
Karrieretitel: 0 WTA, 22 ITF
Höchste Platzierung: 32 (10. Juni 2013)
Aktuelle Platzierung: 123
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 113:77
Karrieretitel: 1 WTA, 11 ITF
Höchste Platzierung: 112 (28. Mai 2007)
Aktuelle Platzierung: 165
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox: 20. Oktober 2014
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Romina Sarina Oprandi (* 29. März 1986 in Jegenstorf) ist eine Schweizer Tennisspielerin. Die Doppelbürgerin – sie hat auch einen italienischen Pass – lebt in Bern.

Karriere[Bearbeiten]

Früh wurde ihr Talent für den Tennissport erkannt. Ihr Vater ließ für sie in Bern eine Tennishalle bauen, die noch heute steht. Doch die Tochter hatte große Probleme mit ihrem rechten Arm, so dass sie aus medizinischen Gründen ihre Karriere unterbrechen musste. Nach ihrer Genesung wollte sie Erfolge auf der WTA Tour erzielen.

Da sich Oprandi mangelhaft gefördert fühlte und sich ihre Familie mit Vertretern des Schweizer Tennisverbands zerstritten hatte, wechselte sie mit 17 Jahren zum italienischen Tennisverband, was ihr aufgrund ihrer doppelten Staatsbürgerschaft möglich war. Bis zu den Australian Open 2012 ging sie als Italienerin an den Start. Im Februar 2012 kehrte sie schließlich zum Schweizer Verband zurück, beim WTA-Turnier in Bogota im selben Monat trat sie erstmals wieder als Schweizerin an.

Im Fed Cup stand Oprandi 2006 im Aufgebot des späteren Siegers Italien, kam aber nicht zum Einsatz. Im Halbfinale gegen Spanien war sie zusammen mit Mara Santangelo für das Doppel vorgesehen, das allerdings nicht mehr gespielt wurde. 2013 wurde sie in die Schweizer Fed-Cup-Mannschaft berufen, für die sie in vier Einzeln drei Siege erringen konnte.

Im Mai 2006 startete Oprandi mit einer Wildcard beim WTA-Turnier in Rom, bei dem sie sich bis ins Viertelfinale kämpfte, dort aber Swetlana Kusnezowa mit 4:6, 7:5 und 6:75 unterlag. Durch diesen Erfolg erreichte sie die Top 100 der WTA-Weltrangliste. In Wimbledon nahm sie 2006 zum ersten Mal an einem Grand-Slam-Turnier teil. Nachdem sie die Qualifikation überstanden hatte, hieß ihre erste Gegnerin im Hauptfeld wiederum Kusnezowa, gegen die sie auch diesmal den Kürzeren zog (3:6, 2:6).

Nach ihrem Ausscheiden 2013 in Wimbledon (Aufgabe im dritten Satz) spielte Oprandi kein offizielles Turnier mehr bis Februar 2014. In Midland feierte sie beim dortigen ITF-Turnier ein erstaunliches Comeback, indem sie als Nummer 114 der Weltrangliste die Top-40-Spielerin Bojana Jovanovski besiegte. Sie erreichte im Anschluss das Viertelfinale in Bogotá und das Endspiel beim WTA-Turnier in Marrakesch. Nach einem Halbfinalerfolg über die topgesetzte Daniela Hantuchová unterlag sie María Teresa Torró Flor in drei Sätzen. Zusammen mit Garbiñe Muguruza gewann sie dort hingegen die Doppelkonkurrenz und damit ihren ersten WTA-Titel.

Turniersiege[Bearbeiten]

Doppel[Bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Partnerin Finalgegnerinnen Ergebnis
1. 27. April 2014 MarokkoMarokko Marrakesch WTA International Sand SpanienSpanien Garbiñe Muguruza PolenPolen Katarzyna Piter
UkraineUkraine Maryna Sanewska
4:6, 6:2, [11:9]

Abschneiden bei Grand-Slam-Turnieren[Bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten]

Turnier 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 Karriere
Australian Open 1 1 3 2 3
French Open 1 1 1 1 1 1
Wimbledon 1 2 1 2 1 1 2
US Open 1 1 2 2 1 2

Doppel[Bearbeiten]

Turnier 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 Karriere
Australian Open 1 1 1 1
French Open 1 1 1 1
Wimbledon 2 2
US Open 1 1 2 1 2

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Romina Oprandi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien