Romoaldo Braschi-Onesti

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Kardinal Braschi-Onesti

Romoaldo Braschi-Onesti (* 19. Juli 1753 in Cesena, Italien; † 30. April 1817 in Rom) war ein Kardinal der katholischen Kirche.

Leben[Bearbeiten]

Papst Pius VI., der auch sein Onkel war[1], kreierte ihn am 18. Dezember 1786 zum Kardinal und ernannte ihn am 29. Januar 1787 zum Kardinaldiakon von S. Nicola in Carcere. Nachdem er am 2. April 1800 als Titeldiakonie S. Maria ad Martyres erhalten hatte, wurde er am 30. Oktober 1800 Camerlengo, was er bis zum 10. November 1801 blieb. Seit dem 24. Juli 1807 wirkte er als Präsident der Kongregation für die Petersbasilika.

Braschi-Onesti war Ehren- und Devotions-Großkreuz-Bailli des Souveränen Malteserordens und von 1784 bis 1817 Großprior des Großpriorates von Rom des Malteserordens.[2]

Er nahm am Konklave von 1799/1800 teil, das Papst Pius VII. erwählte.

Sein Bruder Luigi Braschi-Onesti, der zum Grafen erhoben wurde, erbaute den Palazzo Braschi in Rom.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vgl.: Annuario Pontificio. Rom 1795, S. 169
  2. Liste der Großpriore von Rom