Romrod
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Hessen | |
| Regierungsbezirk: | Gießen | |
| Landkreis: | Vogelsbergkreis | |
| Höhe: | 334 m ü. NN | |
| Fläche: | 54,43 km² | |
| Einwohner: |
2839 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 52 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 36329 | |
| Vorwahl: | 06636 | |
| Kfz-Kennzeichen: | VB | |
| Gemeindeschlüssel: | 06 5 35 014 | |
| Stadtgliederung: | 5 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Jahnstraße 2 36329 Romrod |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Dr. Birgit Richtberg (parteilos) | |
| Lage der Stadt Romrod im Vogelsbergkreis | ||
Romrod ist eine Kleinstadt im Zentrum von Hessen im Vogelsbergkreis.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Geografische Lage [Bearbeiten]
Durch die Stadt fließt die Antrift und der Ocherbach, im Süden liegen Ausläufer des Vogelsberges.
Nachbargemeinden [Bearbeiten]
Romrod grenzt im Norden an die Stadt Alsfeld, im Osten an die Gemeinde Schwalmtal, im Süden an die Gemeinde Feldatal,sowie im Westen an die Gemeinde Gemünden und die Stadt Kirtorf.
Stadtgliederung [Bearbeiten]
Romrod besteht aus den Stadtteilen Nieder-Breidenbach, Ober-Breidenbach, Romrod, Strebendorf und Zell. Nieder-Breidenbach ist der älteste Stadtteil (erstmals urkundlich erwähnt im Jahr 812).
Geschichte [Bearbeiten]
Der Ort Rumerode entstand an der Kreuzung der zwei Altstraßen Diotweg (später Diebsweg, bedeutet Volksweg) und der Heerstraße durch die Kurzen Hessen. Die erste Burg wurde im 11. Jahrhundert im Antrifttal gebaut. Somit existierte möglicherweise schon eine Siedlung, da Talburgen oft an bereits bewohnten Orten gebaut wurden.
In der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts wurde die alte Wasserburg gebaut. Ihre Erbauer waren vermutlich die Vorfahren des Adelsgeschlechts derer von Romrod, die im Jahre 1197 zum ersten Mal schriftlich erwähnt wurden, als Ludwig von Romrod als Zeuge in einer Urkunde der Abtei Fulda auftaucht. In den folgenden Jahrhunderten besetzten die Herren von Romrod wichtige Ämter. Heinrich von Romrod war hessischer Marschall, und Hermann von Romrod war Komtur des Johanniterordens zu Grebenau. Weiterhin sind die Äbte Heinrich VI. von Romrod (1320–1323/1324) in Hersfeld und Friedrich I. von Romrod (1383–1395) in Fulda zu erwähnen.
Im Laufe des 14. Jahrhunderts verarmte das Geschlecht und verkaufte seine Burg an die Landgrafen Otto und Heinrich von Hessen. Spätestens ab 1408 gehörte dann auch der Ort Romrod zur Landgrafschaft Hessen.
Nach der Volkszählung von 1846 hatte Romrod selbst 1100 Einwohner.
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Im Vorfeld der Gebietsreform in Hessen entstand am 31. Dezember 1971 die neue Großgemeinde durch den Zusammenschluss der Stadt Romrod und der Gemeinden Nieder-Breidenbach, Ober-Breidenbach, Strebendorf und Zell.
Wappen [Bearbeiten]
Am 23. Juni 1967 wurde der Stadt Romrod im damaligen Landkreis Alsfeld genehmigt, das bisherige Wappen zu ändern. Die Blasonierung lautet seitdem: In Gold in der Mitte ein gemauerter schwarzer Balken mit aufgesetztem schwarzen Zinnenturm, unten ein teilweise auf den Balken aufgelegter blauer Schild mit einem golden bewehrten, neun Mal von Silber und Rot gestreiften Löwen.[2]
Bedeutung: Das goldene Wappen mit den schwarzen Zinnen stammt vom Rittergeschlecht derer von Romrod. Der Hessische Löwe verdeutlicht die Zugehörigkeit zu Hessen.
Politik [Bearbeiten]
Stadtverordnetenversammlung [Bearbeiten]
Die Stadtverordnetenversammlung Romrod zählt 23 Stadtverordnete. Die Kommunalwahl am 27. März 2011 lieferte folgendes Ergebnis:[3]
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2011 |
Sitze 2011 |
% 2006 |
Sitze 2006 |
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|---|---|---|---|---|---|
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 50,9 | 8 | 44,9 | 10 |
| CDU/FWG | Christlich Demokratische Union / Freie Wählergemeinschaft | 49,1 | 7 | 55,1 | 13 |
| Gesamt | 100 | 15 | 100 | 23 | |
| Wahlbeteiligung in % | 56,4 | 61,4 | |||
Magistrat [Bearbeiten]
Der Magistrat besteht aus 5 Stadträten und einem Bürgermeister.
Bürgermeister [Bearbeiten]
Die Bürgermeisterin Dr. Birgit Richtberg (parteilos) wurde am 27. September 2009 mit einem Stimmenanteil von 86,1 % wiedergewählt.
Städtepartnerschaft [Bearbeiten]
Seit 1990 besteht die Städtepartnerschaft mit La Coquille in Département Dordogne in Frankreich.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Bauwerke [Bearbeiten]
- Schloss Romrod mit Schlossmuseum
- Synagoge Romrod (aus dem Jahr 1722)
- Stadtkirche Romrod
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Verkehr [Bearbeiten]
Romrod liegt an der A 5, Autobahnanschlussstelle 3, Pfefferhöhe. Des Weiteren führt die B 49 durch Romrod.
Der Bahnhof Zell-Romrod ist ein Haltepunkt der Vogelsbergbahn.
Öffentliche Einrichtungen [Bearbeiten]
Im Romröder Schloss gibt es die DenkmalAkademie - die Bildungsstätte der Deutschen Stiftung Denkmalschutz für Bauherren, Ehrenamtliche, Architekten und Restauratoren im Handwerk.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
Ehrenbürger [Bearbeiten]
- Gottfried Kiesow, deutscher Denkmalschützer und Ehrenbürger von Romrod
Söhne und Töchter der Stadt [Bearbeiten]
- August von Bibra (1808–1894), Kämmerer und Geschäftsführer des Mainzer Adelswesens
- Karl Follen, deutsch-amerikanischer Gelehrter und Schriftsteller
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bevölkerung der hessischen Gemeinden am 31. Dezember 2011 (Hilfe dazu)
- ↑ Genehmigung einer Wappenänderung durch den Hessischen Minister des Innern vom 23. Juni 1967 (StAnz. S. 826) Seite 2 der tif-Datei 4,15 MB
- ↑ Endgültiges Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011, Romrod, Hessisches Statistisches Landesamt. Abgerufen am 11. April 2011.
Weblinks [Bearbeiten]
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