Rondonópolis

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Rondonópolis
-16.470833333333-54.635555555556227Koordinaten: 16° 28′ S, 54° 38′ W
Karte: Mato Grosso
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Rondonópolis

Rondonópolis auf der Karte von Mato Grosso

Basisdaten
Staat Brasilien
Bundesstaat Mato Grosso
Stadtgründung 10. August 1915
Einwohner 172.471 (1. Juli 2007)
Detaildaten
Fläche 4165 km²
Bevölkerungsdichte 41 Ew./km²
Höhe 227 m
Website rondonopolis.mt.gov.br
MatoGrosso Municip Rondonopolis.svg

Rondonópolis ist eine Großstadt im Süden des brasilianischen Bundesstaates Mato Grosso mit 172.471 Einwohnern (1. Juli 2007). Sie gehört somit nicht zu den 100 einwohnerstärksten Städten Brasiliens (siehe: Liste der Städte in Brasilien). Rondonópolis wurde am 10. August 1915 per Dekret gegründet und wächst seit etwa den 1940er Jahren beständig durch Zuwanderung aus den anderen Bundesstaaten in den Mittelwesten Brasiliens. Die Stadt wurde 1918 nach dem brasilianischen Pionier und späteren Marschall Cândido Rondon benannt. Sie ist wirtschaftliches und Versorgungs-Zentrum und Verwaltungssitz der Region Südost-Mato Grosso sowie Bischofssitz (seit 1959). Im Zentrum treffen sich die Staatsstraßen BR 163 und BR 364, die die Bundeshauptstadt Brasília mit den Hauptstädten Cuiabá im Norden bzw. Campo Grande (Mato Grosso do Sul) im Süden verbinden. Das Stadtgebiet erstreckt sich über 4165 km². Amtierender Bürgermeister ist Achilto Sachetti.

Lage[Bearbeiten]

Rondonópolis wurde am Ufer des Rio Vermelho gegründet, einem Nebenfluss des Rio São Lourenço. Das Stadtzentrum liegt in einer Höhe von 227 m.

Naturraum[Bearbeiten]

Rondonópolis liegt im Hochland von Mato Grosso (Planalto do Mato Grosso) im Übergang der Feuchtsavanne (Campos cerrados) zum Tropischen Regenwald. Im Südwesten schließen sich die ausgedehnten Sümpfe des Pantanal an.

Landwirtschaft[Bearbeiten]

Hauptanbaufrüchte des Landwirtschaftsgebietes im Norden sind Reis und Baumwolle. Auch Ölpalmen sind verbreitet. Seit den 1980er Jahren setzt die Landwirtschaft immer mehr auf Soja. Rondonópolis hat sich seither zu einem Zentrum der Soja-verarbeitenden Industrie entwickelt. Besonders groß parzellierte Äcker befinden sich südwestlich der Stadt.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Seit den ausgehenden 1940er Jahren ist ein stetiger Bevölkerungsanstieg zu verzeichnen. Rondonópolis ist heute die drittgrößte Stadt des Bundesstaates Mato Grosso.

  • 1960: 22.554 Einw.
  • 1970: 62.551 Einw.
  • 1980: 82.293 Einw.
  • 1991: 126.082 Einw.
  • 2000: 150.227 Einw.

Stadtteile[Bearbeiten]

Cidade Alta, Cidade Salmen, Colnia Verde, Jardin das Paineiras, Jardin Sera Dolerada, Jardin Eldorado, Jardin Ipanema, Jardin Itapuâ, Jardin Liberdade, Jardin Luz da Yara, Jardin Maia Tereza, Jardin Mato Grosso, Jardin Padre Rodolfo, Jardin Pioneiros, Jardin Rui Balbosa, Jardin Sumaré, Planvile, Residencial Sagrada Familia, São José, Vila Esperanca, Vila Rica, Vila Rosely, Vila Santo Antonio.

Nachbarstädte[Bearbeiten]

Das Stadtgebiet von Rondonópolis grenzt direkt an folgende Städte: Juscimeira, Poxoréo, Itiquira, São José do Povo, Pedra Preta und Santo Antônio do Leverger.