Ronnie Peterson

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Ronnie Peterson
Ronnie Peterson, August 1978 in Zandvoort
Automobil-/Formel-1-Weltmeisterschaft
Nation: SchwedenSchweden Schweden
Erster Start: Großer Preis von Monaco 1970
Letzter Start: Großer Preis von Italien 1978
Konstrukteure
1970–1972 March • 1973–1976 Lotus • 1976 March • 1977 Tyrrell • 1978 Lotus
Statistik
WM-Bilanz: Zweiter Platz (1971, 1978)
Starts Siege Poles SR
123 10 14 9
WM-Punkte: 206
Podestplätze: 26
Führungsrunden: 707 über 3313,4 km
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Bengt Ronald „Ronnie“ Peterson (* 14. Februar 1944 in Örebro; † 11. September 1978 in Mailand, Italien) war ein schwedischer Automobilrennfahrer.

Petersons Motorsportkarriere begann 1962 im Kartsport. 1968 und 1969 gewann er jeweils die Schwedische-Formel-3-Meisterschaft. 1970 debütierte er als erster schwedischer Fahrer in der Formel 1. Parallel hierzu bestritt Peterson die europäische Formel-2-Meisterschaft, dessen Titel er 1971 errang. Insgesamt startete Peterson von 1970 bis 1978 bei 123 Formel-1-Grands-Prix. 1971 und 1978 wurde er jeweils Zweiter in der Fahrerweltmeisterschaft (1978 postum). Beim Start des Großen Preises von Italien 1978 kollidierte er mit dem Rennwagen von James Hunt, woraufhin Petersons Lotus in die Leitplanke einschlug und in Flammen aufging. Hierbei zog er sich neben leichten Verbrennungen multiple Beinfrakturen zu. Bei der anschließenden Operation kam es zu Komplikationen, wodurch Peterson ins Koma fiel und am Tag darauf infolge einer Fettembolie verstarb. Außer im Formelsport fuhr Peterson bei zahlreichen Sportwagen- und Tourenwagenrennen sowie Rallyes.

Familie und Privatleben[Bearbeiten]

Unterschrift Ronnie Petersons

Ronnie war der ältere von zwei Brüdern des schwedischen Bäckers Bengt Peterson und dessen Ehefrau May-Britt (⚭ 1944). Neben dem Bäckereigeschäft interessierte sich Petersons Vater für Motorräder und schnelle Autos. Mit einem von ihm selbst gefertigten 500-cm³-Formel-3-Auto nahm er an Lokalrennen teil. Mit der Unterstützung seines Vaters, der ihm ein Kart gebaut hatte, begann Peterson seine Motorsportkarriere. Mit sechzehn Jahren schloss Peterson die Schule ab. Danach arbeitete er als Schlosser in einem Renault-Autohaus, um so seine Teilnahme an Motorradrennen finanzieren zu können. Später entschied er sich für den Kartsport.[1]

Ronnie Peterson heiratete im April 1975 das Fotomodell Barbro Edwardsson. Im selben Jahr wurde ihre Tochter geboren. Barbro Edwardsson beging 1987 Suizid.

Karriere[Bearbeiten]

Kartsport: 1962–1967[Bearbeiten]

Die erste Rennsaison im Kartsport bestritt Peterson 1962 im Alter von achtzehn Jahren. Er erreichte in der lokalen Kart-Meisterschaft hinter Ingvar Nilsson den zweiten Gesamtrang. Für die Saison 1963 konstruierte ihm sein Vater ein neues Kart, mit dem er einige Rennen der nationalen Meisterschaft des Jahres gewann. 1964 beendete Peterson die europäische Kart-Meisterschaft auf dem 13. Gesamtrang. 1965 verbesserte er sich auf den dritten Platz. 1966 gewann er die Kart-Europmeisterschaft. Beim Finallauf der Kart-Weltmeisterschaft in Kopenhagen wurde Peterson nach technischen Problemen Dritter.[2]

Im gleichem Jahr erlangte Peterson in Karlskoga die Formellizenz und konstruierte zusammen mit seinem Vater einen eigenen Formel-3-Monoposto mit dem Namen SWVBB. Die letzten Kartrennen bestritt Petersson 1967.

Formel 3: 1966–1969[Bearbeiten]

Mit dem selbstgebauten Rennwagen nahm Peterson im Sommer 1966 an Formel-3-Rennen in Schweden und Dänemark teil. In den Tagen und Wochen zwischen den Rennen ging er weiterhin seinem Beruf nach. Ende 1966 erstand er von dem deutschen Rennfahrer Kurt Ahrens einen gebrauchten Brabham BT18. Der Brabham erwies sich in der Saison 1967 nur als bedingt konkurrenzfähig, sodass Peterson keine Spitzenergebnisse einfahren konnte. Am Ende des Jahres trennte er sich von diesem Wagen und kaufte mit einem Kredit einen modernen Rennwagen der Marke Tecno.[3]

Auf einem Tecno 68-Ford gewann er 1968 und auf einem Tecno 69-Ford 1969 die schwedische Formel-3-Meisterschaft.

Formel 2: 1969–1976[Bearbeiten]

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: Der komplette Zeitraum der Formel 2 ist noch zu ergänzen. Dabei ist zu beachten, dass RP von 1972 bis 1976 als graded Driver fuhr und nur die Jahre 1970 und 1972 wichtig sind.
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Formel 1: 1970–1978[Bearbeiten]

1970: Colin Crabbe Racing[Bearbeiten]

Colin Crabbe (rechts im Bild) verhalf Ronnie Peterson 1970 zu dessen Debüt in der Formel 1. Die Aufnahme entstand während des Großen Preises der Niederlande.

1970 debütierte Ronnie Peterson beim Rennen zum Großen Preis von Monaco in der Formel 1. Er startete hier als einziger Fahrer für Antique Automobiles Racing Team unter seinem Teamchef Colin Crabbe auf einem March 701. Mit dem March 701/8 erreichte er in einem von vielen Ausfällen geprägten Rennen mit einem Rückstand von zwei Runden auf den Sieger den siebten Platz.[4] An dem Folgerennen in Belgien hätte Peterson beinahe nicht teilnehmen dürfen, da er wegen eines Verkehrsdelikts in einem örtlichen Gefängnis saß. Dem Rennveranstalter gelang es jedoch mit einigem diplomatischen Geschick, Peterson Freilassung zu erwirken. Er kehrte kurz vor Rennbeginn in das Fahrerlager zurück. Im Rennen fuhr Peterson lange Zeit im Mittelfeld, ehe ihn ein sehr langer Reparaturstop am Auspuffrohr so viel Zeit kostete, dass er aufgrund der zurückgelegten Distanz nicht mehr gewertet werden konnte.[5] In Zandvoort, Petersons drittem Grand-Prix, welcher vom tödlichen Unfall von Piers Courage überschattet worden war, kam er auf Rang neun.[6] Die gleiche Position erreichte er beim übernächsten Grand-Prix in Großbritannien[7], nachdem er beim Rennen zuvor in Frankreich ausgefallen war.[8] Bei dem Weltmeisterschaftslauf auf dem Hockenheimring zerriss es ihm während des Rennens die Nockenwelle.[9] Nach diesem Motorschaden musste Peterson das Rennen auf dem Österreichring notgedrungen aussetzen, da Ford an einem Lieferengpass für Ersatzmotoren litt.[10] Vierzehn Tage später beim Qualifikationsrennen in Monza verunglückte mit Jochen Rindt der zweite Fahrer in diesem Jahr tödlich. Peterson startete von Position dreizehn, fiel im Rennen jedoch aufgrund eines erneuten Nockenwellenbruchs vorzeitig aus.[11] Auch in Kanada sah er nicht die Zielflagge, bevor er in Watkins Glen als Elfter abgewunken wurde.[12] Bei dem letzten Rennen in Mexiko durfte Peterson erst gar nicht starten, weil der Veranstalter das Fahrerfeld auf achtzehn Fahrer beschränkt hatte und alle verbliebenen Startplätze von Werksfahrern besetzt wurden.[13]

Obwohl Peterson in seiner Debütsaison keine Platzierung in den Punkterängen gelungen waren, überzeugte seine Fahrweise den Gründer des Chassislieferanten von March Engineering Robin Herd, der ihm 1971 für das March-Werksteam mit einem 3-Jahres-Vertrag verflichtete.[14]

1971–1972: March[Bearbeiten]

Das traditionelle Helmdesign von Peterson, zeitweise auch ohne gelbe Umrandung um den Augenschlitz, mit dem typischen am Visier befestigten gelben Schild[15]

Das STP March Racing Team setzte in der Formel-1-Saison 1971 auf den neu konzipierten March 711 der mit Ford beziehungsweise Alfa Romeo Motoren angetrieben wurde. Petersons Teamkollegen waren u.a. Àlex Soler-Roig, Andrea de Adamich und Niki Lauda. Der Saisonauftakt fand im März 1971 in Südafrika statt, wo Peterson als bester March-Fahrer Rang zehn belegte.[16] Nach seinem Ausfall beim Großen Preis von Spanien (Zündspule)[17] erreichte Peterson im Monaco seine erste Podestplatzierung. Mit geänderter Hinterachsgeometrie an seinem March 711/2 qualifizierte er sich auf den achten Platz. Im Rennen lieferte sich Peterson einen Zweikampf mit Jacky Ickx auf Ferrari dessen zweiten Platz er ihm in der 30. Runde abnahm. Diese Platzierung, es waren zugleich die ersten Weltmeisterschaftspunkte für Peterson überhaupt, verteidigte er bis zum Rennende.[18] Beim folgenden Regenrennen in den Niederlanden lieferten sich Peterson und John Surtees in der Schlussphase des Rennens ein enges Duell um den vierten Platz. Hierbei kollidierte Petersons March in der vierletzten Runde mit den Leitplanken. Mit verbogener Aufhängung gelang es ihm jedoch dieses Platz zu halten.[19] In Frankreich trat Peterson erstmals mit einem Alfa-Romeo-Motor im Heck an, der im Rennen nach zwanzig Runden explodierte.[20] Im Rahmen des Großen Preises von Großbritannien setzte March in Petersons Rennwagen wieder auf einen Ford-Motor. Peterson qualifizierte sich mit Rang fünf für die zweite Startreihe. Bis Rennende steigerte er sich bis auf Rang zwei.[21] Im Zwischenklassement der Fahrwertung belegte er nach der Hälfte der Saison hinter Stewart und Ickx den dritten Rang.

Die zweite Saisonhälfte begann für Peterson mit Rang fünf beim Großen Preises von Deutschland und den achten Platz in Österreich.[22] In Italien führte Peterson nach der Hälfte des Rennens erstmals ein Rennen an. Die Spitzengruppe mit Peterson, Gethin, Cervert, Hailwood und Ganley lieferte sich in den letzten Runden des Rennens ein sehr enges Windschattenduell. Dadurch änderte sich selbst in der letzte Runde die Führung laufend. Ausgangs der letzten Kurve, der Parabolica, lag Peterson auf den zweiten Platz hinter Gethin der auf den letzten Metern den Motor seines B.R.M völlig überdreht hatte und mit zwei Metern Vorsprung vor Peterson gewann. Hinter Peterson erreichte Cevert ebenfalls nur durch wenige Hundertstel von Peterson getrennt den dritten Platz, während Hailwood als vierter ebenfalls nur eine zehntel Sekunde hinter Gethin die Ziellinie überquerte. Es war der knappeste Zieleinlauf in der Geschichte der Formel 1.[23] Mit diesen weiteren sechs Weltmeisterschaftspunkten übernahm Peterson von Ickx den zweiten Platz in der Fahrerwertung während Stewart bereits als Weltmeister feststand.

Im Vorfeld des Großen Preises von Kanada unterbreitete Lotus-Teamchef Colin Chapman gegenüber Peterson ein 100.000 Pfund Angebot für die Formel-1-Saison 1972, welche er aber im Hinblick auf seinen laufenden March-Kontrakt ablehnte.[24] In dem Regenrennen gelang Peterson ein erneuter Zweiter Platz womit er seinen zweiten Rang in der Fahrerwertung ausbauen konnte. Das Saisonfinale in den USA brachte mit Rang drei weitere vier Punkte in der Fahrerwertung für ihn ein, so dass Peterson mit 33 Punkten bester March-Fahrer wurde. Damit unterlag er im Titelduell mit Stewart, der fast die doppelte Punktzahl erreicht hatte, deutlich. Ferner erreichte Peterson im Juni 1971 beim nicht zur Weltmeisterschaft zählenden Formel-1-Rennen in Hockenheim den zweiten Platz.

Petersons March 721X der Saison 1972

Für die Automobil-Weltmeisterschaft 1972 konzentrierte sich March auf zwei Stammfahrer. Das Team setzte dabei auf Ronnie Peterson und Niki Lauda auf dem neu konzipierten March 721.[25]

Der Saisonauftakt 1972 fand in Argentinien statt. Peterson war an diesem Wochenende durch eine Erkrankung geschwächt.[26] Nach Rang zehn in der Qualifikation fuhr Peterson im Rennen von dieser Startposition aus auf den sechsten Platz vor.[27] Ein ähnlich gutes Ergebnis erzielte er mit Rang fünf in Südafrika.[28] Mit drei Punkten aus zwei Rennen begann in Spanien für die Teams die europäische Saison. March setzte auf den neuen Wagen 721X (X = twisty circuits), der zuvor beim nicht zur Weltmeisterschaft gehörenden Race of Champions mit Peterson und Rang zwölf sein Renndebüt gegeben hatte. Doch der March 721X erwies sich als störanfällig und schwer zu beherrschen. Lauda nannte später den 721X „einen kompletten Versager“, „eine Totgeburt“ und „ein Debakel“.[29] In Spanien fielen beide Piloten mit technischen Problemen aus[30] und bei den Folgerennen in Monaco und Belgien erreichte Peterson das Ziel außerhalb der Punkteränge.[31] Bei dem sechsten Lauf der Weltmeisterschaft in Frankreich, nun für den Rest der Saison auf March721G, befand sich Peterson in der Anfangsphase des Rennens in einem Dreikampf mit Tim Schenken, Hailwood und Helmut Marko. In diesem Gerangel um die Positionen überfuhren die Kontrahenten wiederholt das zum Teil brüchige Seitenstreifenbankett, wobei Sand und Steine hochgeworfen wurden. In Runde neun wurde ein solcher Stein von Petersons Hinterrad hochgeschleudert und durchschlug das Visier des hinter ihm fahrenden Marko auf B.R.M.. Marko, der seinen Wagen noch abbremsen konnte, wurde dabei am linken Auge so schwer verletzt, dass er später auf eine Augenprothese angewiesen war und seine Rennfahrerkarriere beenden musste.[32] Peterson erreichte nach diesem Vorfall hinter Cevert den fünften Platz.[33] Nach der Hälfte der Saison belegte Peterson mit fünf Punkten den zehnten Gesamtrang.[34] Im Rennen zum Großen Preis von Großbritannien fiel Peterson durch einen Fahrfehler in der Paddock Hill Bend Kurve aus. Er wurde jedoch aufgrund seiner zurückgelegten Distanz noch als Siebter gewertet.[35] Bei dem folgenden Weltmeisterschaftslauf in Deutschland auf dem Nürburgring erzielte Peterson mit einem vierten Startplatz und eines dritten Platzes im Rennen trotz eines Drehers sein bestes Saisonergebnis.[36] Dagegen brachten die Rennen in Österreich und Italien mit Platz zwölf und neun Platzierungen außerhalb der Punkteränge.[37] Im Vorfeld des Italien-Grand-Prix wurde bekannt, dass Peterson am 28. August 1972 ein Zwei-Jahres-Vertrag bei Lotus für die Saison 1973 und 1974 unterzeichnet hatte.[38] In Kanada führte Peterson das Rennen kurzzeitig an, nachdem er von seinem dritten Platz aus seine Kontrahenten am Start überholt hatte. In Runde 55 kollidierte er jedoch mit Hill, wobei der Wagen beschädigt wurde. Nach seinem Stopp hinter der Boxenausfahrt wurde er von seinen Mechanikern an die Box geschoben und wenig später wegen Inanspruchnahme fremder Hilfe disqualifiziert.[39] Beim Saisonfinale erreichte Peterson den vierten Rang, womit er in der Fahrerendwertung mit 12 Punkten den neunten Rang belegte.[40] Nikki Lauda hingegen hatte für March keine Punkte geholt.

1973–1975: Lotus[Bearbeiten]

Peterson vor Stewart, Carlos Pace und Cevert beim Großen Preis der Niederlande in Zandvoort 1973

Für 1973 verpflichtete ihn das Team Lotus unter Colin Chapman. Hier fuhr er mit einem Nummerzweistatus an der Seite des amtierenden Weltmeisters Emerson Fittipaldi.[41] Der in diesem Jahr eingesetzte Lotus 72 galt als das schnellste Fahrzeug, doch konnte Peterson im ersten Saisondrittel nicht von dieser Überlegenheit profitieren. Allein in den ersten fünf Rennen, davon drei aus der Pole-Position, fiel er durch technische Unzuzlänglichkeiten am Lotus bzw. Unfall viermal vorzeitig aus. In Monte-Carlo, beim sechsten Weltmeisterschaftslauf, startete Peterson neben Stewart von Rang zwei. Nach Reifenproblemen in den letzten Runden wurde er hinter seinem Teamkollegen Dritter und holte seine ersten Punkte in dieser Saison.[42] Bei dem anschließenden Heimrennen von Ronnie Peterson beim Großen Preis von Schweden dominierte er sowohl das Freie Training als auch das Qualifikationsrennen wo er seine vierte Pole-Position erzielte. Beim Start zog das Lotusgespann Peterson und Fittipaldi vor den beiden Tyrellpiloten Cevert und Stewart davon. Die Reihenfolge an der Spitze änderte sich erst in der Schlussphase des Rennens. Nachdem Fittipaldi nach Bremsproblemen ausgeschieden war, plagte sich Peterson mit einem an linken Hinterrad schleichenden Plattfuss (slow puncture) herum, der ihm in der vorletzten Runden den Sieg kostete.[43] Bei dem folgenden französische Grand-Prix gewann Peterson seinen ersten Formel-1-Grand-Prix. Er profitierte dabei von einer Kollission zwischen Fittipaldi und Scheckter vor ihm die zum Ausfall der beiden Piloten geführt hatte.[44] Im Zwischenklassement belegte Peterson zu diesem Zeitpunkt mit neunzehn Punkten den fünften Rang.

Den Auftakt zur zweiten Saisonhälfte bildete der Große Preis von Großbritannien. Die Trainingssitzungen wurden von Lotus, Tyrell und McLaren-Team bestimmt. Dessen Fahrer Denis Hulme und Peter Revson führten lange Zeit das Qualifikationsrennen an, bevor Peterson das Duell um die Pole-Position mit zwei Zehntel Vorsprung für sich entscheiden konnte.[45] Beim Start zum Rennen gab es im Mittelfeld eine Massenkarambolage die einen Rennabbruch nach sich zog. Nach dem Neustart des Rennens übernahm Peterson die Führung vor Lauda und Stewart. Nach dem ersten Renndrittel führte das Lotus-Duo Peterson/Fittipaldi dessen Aufgabe nun darin bestand den Führenden von den Verfolgern abzuschirmen. Fittipaldi folgte der Teamorder bis zu seinem technischen Ausfall in der 37. Runde. Peterson sah sich nun im Zweikampf mit Revson, der ihm zwei Runde später die Führung abnahm. Mit dem zweiten McLaren (Hulme) und Hunt auf March lieferte sich Peterson in den letzten Runden des Rennens ein enges Rad-an-Rad-Duell um den zweiten Platz. Die Fahrer querten die Ziellinie innerhalb weniger zehntel Sekunden in der Reihenfolge Peterson/Hulm/Hunt.[46] In Zandvoort, dem Austragungsort des Großen Preis von Niederlande, sicherte sich Peterson seine sechste Pole-Position in diesem Jahr. Das Rennen, welches durch den tödlichen Unfall von Williamson überschattet, aber nicht abgebrochen wurde, führte Peterson lange Zeit an bis ihm ein Getriebe- und Motorschaden wenige Runden vor Schluss stoppte.[47] Nach seinem Ausfall in der ersten Runde des Rennens von Deutschland (Zündung)[48] gelang Peterson in Österreich und Italien ein Doppelsieg.[49] In Kanada erreichte Peterson mit über einer Sekunde Vorsprung auf Revson seine achte Pole-Position in diesem Jahr. Im Rennen fiel er jedoch mit einem Reifenschaden aus.[50] Im Saisonfinale in den Vereinigten Staaten startete Peterson ebenfalls aus der Pole-Position und feierte einen Start-Ziel-Sieg.[51]

Damit unterlag Peterson seinem Teamkollegen Fittipaldi in der Fahrerwertung mit 52 zu 55 Punkten nur geringfügig. Die beiden Lotus-Piloten belegten hinter dem Weltmeister Jackie Stewart die Ränge zwei und drei, während Lotus mit sieben Siegen die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft vor Tyrell gewann.[52]

Peterson hinter Lauda auf Ferrari beim Großen Preis von Großbritannien 1974 in Brands Hatch

Für die Formel-1-Saison 1974 bekam Ronnie Peterson mit Jacky Ickx einen neuen Teamkollegen. Das Team startete in die Weltmeisterschaft mit einem modifizierten Lotus 72 der ab dem dritten Rennen vom Lotus 76 abgelöst wurde. Der Wagen war jedoch nur bedingt konkurrenzfähig, so dass sich Chapman gezwungen sah wieder auf den bewährten Lotus 72 zurückzugreifen.[53]

Peterson bestätigte seine Fahrerqualitäten aus dem Vorjahr und startete in die Rennsaison beim Großen Preis von Argentinien aus der Pole-Position.[54] Im Rennen verhinderte eine gebrochene Batteriehalterung mit daraus folgenden Kurzschlüssen eine bessere Platzierung als Rang dreizehn.[55] Rang sechs und damit den ersten Weltmeisterschaftspunkt in diesem Jahr holte sich Peterson in Brasilien.[56] Beim dritten Rennen, dem Großen Preis von Südafrika gab der Lotus 76, nach Drängen des Hauptsponsors John Player Spezial JPS genannt, sein Renndebüt. Die als revolutionär eingestufte Kupplungsautomatik kam nur im Fahrzeug von Peterson zum Einsatz. Er war damit aber fast eine Sekunde langsamer als Ickx mit einer konventionellen Kupplung. Die neuen Wagen qualifizierten sich auf Rang zehn respektive sechzehn.[57] Das Rennen endete für Lotus mit einem Doppelausfall, nachdem Peterson mit klemmenden Gaszug seinen Teamkollegen von der Strecke gerammt habe.[58] Der JPS wurde von Lotus auch in den beiden Folgerennen in Spanien Belgien eingesetzt wo beide Piloten einen Doppelausfall erlitten. Nach diesem Debakel blieb für Colin Chapman nichts anderes übrig, als wieder auf den Lotus 72 zu setzen.

Der Lotus 76 erfüllte nicht die in ihn gesetzten Leistungen wurde nach wenigen Renneinsätzen durch den Lotus 72 ersetzt

Das der Lotus 72 noch zu einem Spitzenfahrzeug gehörte, bewies Peterson gleich im nächsten Rennen in Monaco wo er von Platz drei startend den Sieg einfuhr.[59] Der von Lotus erhoffte Aufwind trat jedoch trotz des Sieges von Peterson nicht ein. In Schweden folgte für das Team ein erneuter Doppelausfall und beim Großen Preis der Niederlande erreichten beide Lotus-Piloten das Ziel gar außerhalb der Punkteränge.[60] In Frankreich traten beide Piloten mit einem spurverbreiterten Lotus 72 an. Peterson qualifizierte sich neben Lauda für den zweiten Startplatz und konnte im Rennen dem vor ihm gestarteten Lauda auf Ferrari überholen und somit seinen zweiten Sieg in diesem Jahr einfahren.[61] Beim Lotus-Heim-Grand-Prix in Großbritannien entbrannte zwischen Peterson und Lauda erneut der Kampf um die Pole-Position, denn Lauda für sich entschied. Im Rennen wurde Peterson Zehnter nachdem er über ein auf der Strecke befindliches Trümmerstück gefahren war und so einen unplanmäßigen Boxenstopp einlegen musste. Auf dem Nürburgring beim Großen Preis von Deutschland startete Peterson mit dem Lotus 76 und erreichte einen vierten Platz bevor er in Österreich durch einen Achsdefekt und anschließenden Unfall ausfiel.[62] In Monza konnte Peterson seinen Vorjahreserfolg wiederholen nachdem die beiden vor ihm fahrenden Ferrari von Lauda und Regazzonie mit Motorproblemen ausgeschieden waren. [63] Zu einem dritten Rang und damit vier weiteren Punkten reichte es für Peterson in Kanada. Beim Saisonfinale in Watkins Glen, der 1974 den Großen Preis der USA ausrichtete fiel Peterson mit Motorschaden aus.[64]

In der Fahrerwertung belegte Peterson, der zu keinem Zeitpunkt in den Titelkampf mit seinem letztjährigen Teamkollegen Fittipaldi eingreifen konnte, mit 35 Punkten den fünften Gesamtrang, während Lotus den vierten Rang der Konstrukteure erreicht hatte. Damit war Lotus hinter McLaren, Ferrari und Tyrell abgefallen.[65]

Peterson 1975 beim Grand-Prix von Großbritannien

Der Abwärtstrend des Lotus Teams setzte sich in der Formel-1-Saison 1975 weiter fort. Mangels geeigneten Nachfolgewagen musste die Saison erneut auf einem veralteten Lotus 72 bestritten werden, dessen Grundkonzept seit 1970 nahezu unverändert geblieben war. Colin Chapman setzte in der Fahrerbelegung weiterhin auf Peterson, während Ickx aufgrund ausbleibender Erfolge das Team nach dem Grand-Prix von Frankreich verließ. An seiner Stelle traten für die restlichen Rennen nacheinander die Fahrer Jim Crawford, John Watson und Brian Henton an.

Peterson konnte zu keinem Zeitpunkt in das Renngeschehen an der Spitze eingreifen. Am Jahresende hat er gerade einmal sechs Punkte gesammelt.

1976: March[Bearbeiten]

Ronnie Peterson auf March 761 auf seinen Weg zum Sieg beim Großen Preis von Italien 1976 in Monza

Zu Beginn der Saison 1976 wechselte er daher wieder zum March-Team, für das er den Großen Preis von Italien gewann, ansonsten aber häufig ausfiel.

1977: Tyrell[Bearbeiten]

Peterson 1977 mit seinem „Six-Wheeler“ beim Race of Champions in Brands Hatch

Die Saison 1977 bestritt Ronnie Peterson für das Team Tyrrell, das 1976 mit dem von Ken Tyrrell eingesetzten sechsrädrigen P34 achtbare Ergebnisse eingefahren hatte. Peterson ersetzte Jody Scheckter, der zu Walter Wolf Racing gewechselt war. Sein Teamkollege war Patrick Depailler.

Die Saison begann für Peterson mit vier Ausfällen in Folge. In Argentinien musste er wegen des schlechten Handlings seines Wagens frühzeitig aufgeben.[66] Nach einem Unfall beim Grand-Prix von Brasilien[67] schied Peterson in Südafrika und Long Beach mit technischen Problemen vorzeitig aus.[68] Erst zum Spanischen Grand-Prix überfuhr er als Achter die Zielflagge.[69] Beim Großen Preis von Monaco konnte sich Peterson erstmals in dieser Saison für die zweite Startreihe auf den vierten Platz qualifizieren; im Rennen fiel er nach Bremsproblemen aus.[70] In Belgien holte sich Peterson mit einem dritten Rang die ersten Weltmeisterschaftspunkte.[71] Beim anschließenden Großen Preis von Schweden, es war Petersons 100. Grand-Prix, fiel er vor heimischen Publikum bereits nach sieben Runden aus.[72]

Mit Beginn der zweiten Saisonhälfte in Frankreich zeigte sich, dass der P34 nur noch mittelmäßig war. Peterson verschliss beim Rennen nicht weniger als sechs Vorderreifen und mühte sich mit dem ständig nervösen und querstehenden Fahrzeug noch auf Rang zwölf.[73] In Großbritannien und Deutschland folgten zwei Motorschäden in Folge.[74] Zwei weitere Weltmeisterschaftspunkte gab es für Peterson beim Rennen in Österreich für Rang fünf.[75] Nach seinem Ausfall in Holland holte sich Peterson mit einem sechsten Platz in Monza seinen letzten Punkt in diesem Jahr.[76] Bei den beiden letzten Läufen auf dem nordamerikanischen Kontinent in Watkins Glen – schnellste Rennrunde aber nur Rang sechzehn und Kanada – Startplatz 3 aber Ausfall im Rennen – keine weiteren Punktplatzierungen.[77] Beim Saisonabschluss in Fuji wurde Peterson vom Formel-1-Neuling Gilles Villeneuve auf Ferrari am Ende der Start-Ziel-Geraden bei dessen Überholvorgang abgeschossen. Der Ferrari, dessen Bremsen versagt hatten, stieg über Petersons Tyrell und schleuderte hinter die Leitplanken wo der Wagen zwei Zuschauer tötete und sieben weitere zum Teil schwer verletzt wurden. Beide Piloten blieben dagegen unverletzt.[78]

In der Fahrerwertung belegte Peterson am Jahresende den 14. Platz mit sieben Punkten, während sein Teamkollege zwanzig Punkte gesammelt hatte. Aufgrund dieser für Peterson enttäuschend verlaufenden Saison verließ er Tyrell zum Jahresende.[79]

1978: Lotus[Bearbeiten]

Eine typische Situation in der 1978er Rennsaison: Peterson muss beim Großen Preis der Niederlande wegen seines Nummer-2-Status hinter Mario Andretti bleiben

Peterson hatte 1976 nach nur einem Rennen das Team um Colin Chapman verlassen, weil er den in diesem Jahr eingesetzten Lotus 76 als zu gefährlich erachtete. Mit den wenig konkurrenzfähigen Rennwagen von March und Tyrell konnte Ronnie Peterson im weiteren Saisonverlauf und 1977 nur vereinzelt in das Renngeschehen der Spitze eingreifen. Unzufrieden mit der herrschenden Situation beauftragte er seinen langjährigen Förderer, den Grafen und Multimillionär Guggi Zanon, sich nach etwaigen Alternativen umzuschauen. Zanon trat daraufhin in Verhandlungen mit Petersons ehemaligem Arbeitgeber Chapman, der jedoch eine Verpflichtung Petersons für die Saison 1978 ablehnte. Auch ein mögliches Arragement mit Brabham unter Bernie Ecclestone verlief ergebnislos. Als Peterson während des Rennwochenendes zum Großen Preises von Italien 1977 erfuhr, dass sein Landsmann Gunnar Nillson Lotus zum Saisonende verlassen würde, suchte er persönlich das Gespräch mit Chapman. Chapman akzeptierte Petersons Paydriver-Angebot mit der Einschränkung, dass das letzte Wort in dieser Angelegenheit Mario Andretti hätte. Andretti stimmte schließlich zu, beharrte jedoch auf einem Vertragszusatz, der Peterson einen klaren Nummer-2-Status zuschrieb und der es ihm untersagte, Andretti sichere Weltmeisterschaftspunkte streitig zu machen.[80]

Nach den ersten Trainingssitzungen zum Großen Preis von Argentinien im neuen Lotus 78-Ford bezeichnete Peterson den Wagen gegenüber Journalisten als das beste Rennauto, mit dem er je gefahren sei. Auf seine Titelchancen angesprochen, sah Peterson, trotz Nummer-2-Status durchaus reelle Möglichkeiten.[81] Die Leistungsfähigkeit der neuen Lotus-Rennwagen schlug sich in den Qualifikationsergebnissen der beiden Piloten nieder. Während Andretti die Pole-Position und später auch den Rennsieg errang, erreichte Peterson hinter Reutemann den dritten Startplatz. Das Rennen verlief allerdings nicht ohne Schwierigkeiten. An seinem Rennwagen fiel in der Aufwärmrunde der Drehzahlbegrenzer aus, so dass Peterson gezwungen den Motor nach Gehör zu schalten.[82] In der Hektik der letzten Runde verwechselte der Rennleiter die beiden Lotus und wank Peterson, der eigentlich Fünfter war, als Sieger ab.[83] In Brasilien erzielte Peterson Pole-Position wurde aber im Rennen in eine Kollision verwickelt, als der Ferrari von Gilles Villeneuve über sein Hinterrad fuhr und dabei die Hinterradaufhängung des Lotus brach. Dies war nach Fuji 1977 die zweite schwere Karambolage zwischen Peterson und Villeneuve. Peterson bezichtigte nach den Rennen Villeneuve einer riskanten Fahrweise.[84] Beim dritten Rennen der Saison in Südafrika erzielte Peterson seinen ersten Sieg in diesem Jahr. Er profitierte dabei von Motorproblemen des Führenden Depailler und des in der Schlussphase des Rennens auftretenden Benzinmangel an Andrettis Lotus. In der Fahrerwertung belegte Peterson zu diesem Zeitpunkt mit einem Punkt Rückstand auf den führenden Teamkollegen Rang zwei.[85] In Long Beach, dem nächsten Rennen wird Peterson nach zwei Kollissionen im Rennen Vierter.[86] Nach einem Getriebeschaden beim Rennen in Monte-Carlo[87] folgten für Peterson in Belgien, hier gab der neue Lotus 79 sein Debüt, und Spanien durch die vertragliche Teamorder zwei zweite Plätze hinter Mario Andretti, der damit seine Führung in der Weltmeisterschaft weiter ausbauen konnte.[88][89] Der „Ground-Effekt-Car“ erwies sich in den Folgerennen als nahezu konkurrenzlos. Die Rennen in Schweden und Frankreich beendete Peterson als Dritter beziehungsweise Zweiter eher er in Großbritannien (Benzinleitung) und Deutschland (Getriebeschaden) einen Doppelausfall erlitt. Damit wuchs der Punkterückstand auf Andretti auf 18 Punkte. Die Trainingssitzungen zum Großen Preis von Österreich beherrschten beiden Lotus-Piloten. Peterson sicherte sich zunächst die Pole-Position vor seinen Teamkollegen und gewann anschließend das Rennen; auch deswegen weil Andretti nach einer Kollision ausgeschieden und damit punktlos geblieben war.[90] In Zandvoort setzte sich die Überlegenheit der Lotus-Rennwagen fort. Andretti siegte dank Stallorder mit 0,3 Sekunden Vorsprung vor Peterson und Lauda. Es war der siebte und letzre Doppelsieg für Lotus in diesem Jahr.[91]

1978: Unfall in Monza[Bearbeiten]

Ronnie Peterson 1978 während des Grand-Prix-Wochenendes in Monza

Im Vorfeld des Großen Preises von Italien in Monza hatten sich Peterson und McLaren hinsichtlich eines Fahrervertrages für die Formel-1-Saison 1979 als Nummer-1-Pilot geeinigt. Peterson sollte die Nachfolge von James Hunt antreten, der 1979 zu Walter Wolf Racing wechseln sollte.[92]

Vor dem Rennen lag Andretti in der Fahrerwertung zwölf Punkte vor Peterson, der mit einem Sieg seine Titelchancen hätte wahren können. Vor diesem Hintergrund forderte die Presse von Chapman eine sofortige Beendigung der Stallorder. Im ersten freien Training fuhr Andretti Bestzeit. Am Freitagnachmittag stoppte ein Motorschaden Petersons Training. Da der zweite Lotus 79 für Andretti reserviert war, musste Peterson das Quakifikationsrennen auf einem älteren Lotus 78 bestreiten. Er erreichte Rang fünf in der Startaufstellung.[93] Beim Warm-up am Sonntagvormittag, mittlerweile war der Motor an seinem Lotus 79 getauscht worden, verlor Peterson beim Anbremsen auf die Variante della Roggia die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen durchbrach die Fangzäune und schlug in die Streckenbegrenzung ein. Peterson blieb unverletzt, musste jedoch das Rennen mit einem Lotus 78 aufnehmen.[94]

Nachdem das Fahrerfeld regulär in die Aufwärmrunde des Rennens gestartet war, gab Rennleiter Gianni Restelli das Rennen frei, als die mittleren und hinteren Startreihen noch an das Ende des Feldes heranrollten. Arrows-Pilot Riccardo Patrese war einer der Nutznießer dieser Situation. Er schoss an seinen Kontrahenten vorbei und fand sich in einer Viererkette mit Hunt, Peterson und Reuteman wieder; die Geschwindigkeit der Fahrzeuge betrug etwa 200 km/h. In dieser Formation steuerten sie auf den sich vor der ersten Bremsschikane verjüngenden Fahrbahnabschnitt zu. Der Seitenabstand zwischen den Wagen wurde immer enger. Hierbei drängte Patrese den neben ihm fahrenden Hunt nach links ab.[95] Hunts McLaren touchierte den Lotus von Ronnie Peterson, der rechts ausbrach und frontal in die Leitplanken einschlug. Dabei platzte der Tank des Fahrzeuges auf und der auslaufende Kraftstoff entzündete sich. Die Flammen raubten Vittorio Brambilla die Sicht, sodass sein Wagen mit Petersons Lotus kollidierte. Der Lotus wurde durch die Wucht des Aufpralls in die linksseitigen Leitplanken geschleudert und von dort aus auf die Fahrbahn zurückkatapultiert. Brambilla wurde dabei von einem abgerissenen Vorderrad seines eigenen Wagens am Kopf getroffen und erlitt eine Hirnprellung. In das Chaos aus herumfliegenden Trümmerteilen, Rauch und Feuer wurden neben den erwähnten Beteiligten auch die beiden Shadow-Piloten Clay Regazzoni und Hans-Joachim Stuck, die Tyrrellpiloten Didier Pironi und Patrick Depailler, sowie Derek Daly und Brett Lunger verwickelt. Das Rennen wurde sofort abgebrochen.

Peterson war während des Unfalls bei Bewusstsein. Es gelang ihm noch sein Gurtschloss zu öffnen. Doch durch die erlittenen Beinfrakturen sowie die Deformation des Cockpits, vor allem im Fußbereich, konnte sich Peterson nicht aus eigener Kraft aus dem Wrack befreien. Die herbeieilenden Streckennmarschalls begannen augenblicklich mit Löscharbeiten. Im Zuge dessen bahnte sich Hunt einen Weg zu dem Verunglückten. Unterstützt von Regazzoni und Depailler konnte Peterson binnen weniger Sekunden aus dem brennenden Wrack befreit werden.[96] Peterson wurde zunächst auf dem Asphalt gelagert. Professor Sid Watkins, seit dem Großen Preis von Frankreich von Ecclestone als Arzt für alle Weltmeisterschaftsläufe verpflichtet, wurde von Carabinieri daran gehindert sich des Verunglückten anzunehmen. Dies gelang ihm erst mit der Hilfe von Lauda, der ihn schließlich zu Peterson durchschleusen konnte. Erst zehn Minuten nach dem Unfall traf ein Krankenwagen am Unfallort ein und vierzig Minuten später wurde Peterson mit einem Hubschrauber in die Niguarda Klinik überführt.[97]

Nach seiner Einlieferung in die Klinik und der ersten Diagnose hatte Peterson sich beide Beine gebrochen sowie oberflächliche Verbrennungen der linken Hand, des Armes und der Schulter erlitten. Eine akute Lebensgefahr bestand nach Aussagen der Ärzte nicht. Da die Blutversorgung des rechten Beins eine Zeit lang kritisch blieb, wurde eine Amputation in Betracht gezogen, jedoch auf ausdrücklichen Wunsch Petersons verworfen. Nach Prognose der Ärzte sollte Peterson in fünf oder sechs Monaten wieder Rennen fahren können. Um 23:00 Uhr entschloss sich das Ärzteteam zum Eingriff. Peterson wurde sechs Stunden lang operiert. Am 11. September 1978 um 04:00 Uhr morgens verschlechterte sich sein Gesundheitszustand rapide. Im Rahmen des chriurgischen Eingriffs trat eine Fettembolie auf, deren Folgen nicht beherrscht werden konnten, sodass Peterson ihnen fünf Stunden später erlag.

Die Trauerfeier für Peterson wurde vier Tage später in der St.-Nicolai-Kirche seines Geburtsortes gehalten. Den Sarg trugen seine Fahrerkollegen Lauda, Fittipaldi, Hunt – den für seine Rettungstat Bertil von Schweden mit dem Goldenen Schild auszeichnete –, Nilsson sowie Scheckter und Watson. Anwesend waren ferner Tim Schenken, Teddy Mayer, Chapman, Ken Tyrell, Frank Williams, Dave Brodie, Alan Rees, Ecclestone und Hunderte Fans und Freunde Petersons. Der neue Weltmeister Mario Andretti nahm wegen einer Rennverpflichtung in den USA nicht an der Beiseitzung teil.[98][99]

Patrese und Restelli wurden in der juristischen Nachbearbeitung des Falles von einem italienischen Gericht wegen Totschlages angeklagt. Die Staatsanwaltschaft forderte für Patrese acht Monate Haft. Am 28. Oktober 1978 sprach das Gericht die beiden Angeklagten frei – zu unterschiedlich waren die Aussagen der zahlreichen Zeugen gewesen. Vom Sicherheitskomitee der Formel 1 war Patrese im Vorfeld des Rennens in Watkins Glen für schuldig befunden und zur Sperre für ein Rennen verurteilt worden.[100]

Petersons Platz bei Lotus übernahm Jean-Pierre Jarier, der von einem französischen Unternehmen für die letzten beiden Rennen in das Team eingekauft wurde.[101] Mit 51 Punkten wurde Peterson postum Zweiter in der Fahrerweltmeisterschaft. Insgesamt hatte er in diesem Jahr 298,9 Führungskilometer zurückgelegt.

Peterson war nach Tom Pryce, der 1977 tödlich verunglückt war, der bis dahin 27. Fahrer, der im Rahmen eines Formel-1-Rennens – beim Training oder dem Rennen selbst – ums Leben kam.

Würdigung[Bearbeiten]

Die vom Künstler Richard Brixel entworfene Bronzestatue Ronnie Petersons in Almby, Örebro

1979 widmete der Songschreiber George Harrison das Lied Faster u.a. Ronnie Peterson. 2011 veröffentlichte die britische Firma DukeVideo in ihrer mehrteiligen DVD-Reihe Grand Prix Heroes einen Teil über das Leben Petersons.

Statistik[Bearbeiten]

Karrierestationen[Bearbeiten]

  • 1970: Interserie (Platz 5)
  • 1971: Formel 1 (Platz 2)
  • 1971: Formel 2 (Meister)
  • 1971: Brasilianische Formel 2 (Platz 5)
  • 1971: Sportwagen-Weltmeisterschaft, P2.0
  • 1972: Formel 1 (Platz 9)
  • 1972: Britische Formel 2 (Platz 2)
  • 1972: Brasilianische Formel 2
  • 1972: Sportwagen-Weltmeisterschaft, S3.0
  • 1973: Formel 1 (Platz 3)
  • 1974: Formel 1 (Platz 5)
  • 1975: Formel 1 (Platz 13)
  • 1976: Formel 1 (Platz 11)
  • 1977: Formel 1 (Platz 14)
  • 1977: DRM
  • 1978: Formel 1 (Platz 2)

Einzelergebnisse schwedischen Formel-3-Meisterschaft[Bearbeiten]

Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6 7 Punkte Rang
1966[102] Karlskoga MK SWVBB SchwedenSchweden KNU SchwedenSchweden SKA SchwedenSchweden KAR SchwedenSchweden SKE SchwedenSchweden SKA SchwedenSchweden BEN SchwedenSchweden KAR 0
DNF
1967[103] Karlskoga MK Brabham BT 18 SchwedenSchweden KNU SchwedenSchweden SKA SchwedenSchweden KAR SchwedenSchweden SKE SchwedenSchweden BEN SchwedenSchweden FAL SchwedenSchweden SKA 13 5.
7 4 4 4 3 DNF
1968[104] Karlskoga MK Tecno 68 SchwedenSchweden KAR SchwedenSchweden STO SchwedenSchweden BEN SchwedenSchweden FAL 21 1.
DNF 1 1 1
1969[105] Karlskoga MK Tecno 69 SchwedenSchweden KAR SchwedenSchweden AND SchwedenSchweden FAL SchwedenSchweden BEN 21[# 1] 1.
1 1 1 1
Anmerkungen
  1. Es wurden nur die drei ersten Ergebnisse der Meisterschaft gewertet.

Einzelergebnisse italienischen Formel-3-Meisterschaft[Bearbeiten]

Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Punkte Rang
1968[104] Squadra Robardie Tecno 68 ItalienItalien VAL ItalienItalien MON ItalienItalien MON ItalienItalien VAL ItalienItalien MON ItalienItalien MON ItalienItalien VAL ItalienItalien MON ItalienItalien MON ItalienItalien PER ItalienItalien MON ItalienItalien VAL ItalienItalien VAL ? ?.
4 1
1969[105] Squadra Robardie Tecno 69 ItalienItalien VAL ItalienItalien MON ItalienItalien VAL ItalienItalien MON ItalienItalien MON ItalienItalien VAL ItalienItalien MON ItalienItalien VAL ItalienItalien PER ItalienItalien MON ItalienItalien MON ItalienItalien VAL ? ?.
1 1 1 1

Einzelergebnisse französischen Formel-3-Meisterschaft[Bearbeiten]

Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 Punkte Rang
1968[104] Squadra Robardie Tecno 68 FrankreichFrankreich CPA FrankreichFrankreich LIN FrankreichFrankreich MAG FrankreichFrankreich DIJ FrankreichFrankreich LIN FrankreichFrankreich CHA FrankreichFrankreich MAG FrankreichFrankreich CPA FrankreichFrankreich LIN FrankreichFrankreich LIN FrankreichFrankreich LIN ? ?.
2 4
1969[105] Squadra Robardie Tecno 69 FrankreichFrankreich CPA FrankreichFrankreich PAU FrankreichFrankreich MAG FrankreichFrankreich DIJ FrankreichFrankreich LIN FrankreichFrankreich CLC FrankreichFrankreich LIN FrankreichFrankreich ROU FrankreichFrankreich CRG FrankreichFrankreich MAG FrankreichFrankreich CPA FrankreichFrankreich ZAN FrankreichFrankreich LIN FrankreichFrankreich MAG ? ?.
2 DNF

Einzelergebnisse in der Formel-2-Europameisterschaft[Bearbeiten]

Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 Punkte Rang
1969[105] Roy Winkelmann Racing Lotus 59B Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich THR DeutschlandDeutschland HOC DeutschlandDeutschland NÜR SpanienSpanien JAR OsterreichÖsterreich TLC ItalienItalien PER ItalienItalien VAL 0
DNF
1970[106] Malcolm Guthrie Racing March 702 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich THR DeutschlandDeutschland HOC SpanienSpanien MON Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich CPC ItalienItalien PER OsterreichÖsterreich TLC ItalienItalien IMO DeutschlandDeutschland HOC 14 5.
DNF DNF DNF DNF 5 4 3
1971[107] SMOG March Engineering March 712M DeutschlandDeutschland HOC Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich THR DeutschlandDeutschland NÜR SpanienSpanien JAR Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich CPC FrankreichFrankreich ROU SchwedenSchweden MAN OsterreichÖsterreich TLC FrankreichFrankreich ALB ItalienItalien VAL ItalienItalien VAL 54 1.
DNF 2 DNF DNF 3 1 1 1 6 1
1972[108] STP March Engineering March 722 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich MAL Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich THR DeutschlandDeutschland HOC FrankreichFrankreich PAU Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich CPC DeutschlandDeutschland HOC FrankreichFrankreich ROU OsterreichÖsterreich ÖSR ItalienItalien IMO SchwedenSchweden MAN ItalienItalien PER OsterreichÖsterreich SBR FrankreichFrankreich ALB DeutschlandDeutschland HOC 0 [# 1]
DNF 1 3 DNA DNF 3
1973[109] Texaco Team Lotus Lotus 74 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich MAL DeutschlandDeutschland HOC Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich THR DeutschlandDeutschland NÜR FrankreichFrankreich PAU SchwedenSchweden KKR BelgienBelgien NIV DeutschlandDeutschland HOC FrankreichFrankreich ROU ItalienItalien MON SchwedenSchweden MAN SchwedenSchweden KAR ItalienItalien PER OsterreichÖsterreich SBR DeutschlandDeutschland NOR FrankreichFrankreich ALB ItalienItalien VAL 0 [# 1]
DNA DNA DNF DNS 5 7 DNA DQ DNF
1974[110] March Engineering March 742 SpanienSpanien BAR DeutschlandDeutschland HOC FrankreichFrankreich PAU OsterreichÖsterreich SBR DeutschlandDeutschland HOC ItalienItalien MUG SchwedenSchweden KAR ItalienItalien PER DeutschlandDeutschland HOC ItalienItalien VAL 0 [# 1]
1
1975[111] Project Three Racing March 752 PortugalPortugal EST Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich THR DeutschlandDeutschland HOC DeutschlandDeutschland NÜR FrankreichFrankreich PAU DeutschlandDeutschland HOC OsterreichÖsterreich SBR FrankreichFrankreich ROU ItalienItalien MUG ItalienItalien PER Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich SIL BelgienBelgien ZOL FrankreichFrankreich NOG ItalienItalien VAL 0 [# 1]
DNF
1976[112] March Engineering
BMW Motorsport
March 752
BMW-Rosche
DeutschlandDeutschland HOC Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich THR ItalienItalien VAL OsterreichÖsterreich SBR FrankreichFrankreich PAU DeutschlandDeutschland HOC FrankreichFrankreich ROU ItalienItalien MUG ItalienItalien PER PortugalPortugal EST FrankreichFrankreich NOG DeutschlandDeutschland HOC 0 [# 1]
DNF
Anmerkungen
  1. a b c d e Der Fahrer war als graded eingestuft und wurde in der Meisterschaft nicht gewertet.

Einzelergebgnisse britischen Formel-2-Meisterschaft[Bearbeiten]

Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 Punkte Rang
1972[108] STP March Engineering March 722 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich THR Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich OUL Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich THR Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich CPC Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich OUL 27 2.
DNF 1 1

Einzelergebnisse brasilianischen Formel-2-Meisterschaft[Bearbeiten]

Saison Team Rennwagen 1 2 3 Punkte Rang
1972[108] Motul Rondel Racing Brabham BT38 BrasilienBrasilien ITL BrasilienBrasilien ITL BrasilienBrasilien ITL 0
DNF DNF DNF

Einzelergebnisse Sportwagen Weltmeisterschaft[Bearbeiten]

Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 Punkte Rang
1970[113] Ferrari Ferrari 512S Vereinigte StaatenVereinigte Staaten DAY Vereinigte StaatenVereinigte Staaten SEB Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich BRH ItalienItalien MON ItalienItalien TAR BelgienBelgien SPA DeutschlandDeutschland NÜR FrankreichFrankreich LEM Vereinigte StaatenVereinigte Staaten WAG OsterreichÖsterreich ZEL 0
DNF
1971[114] Scuderia Filipinetti
Autodelta S.p.A.*
Lola T212
Alfa Romeo T33*
ArgentinienArgentinien OAG Vereinigte StaatenVereinigte Staaten DAY Vereinigte StaatenVereinigte Staaten SEB Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich BRH ItalienItalien MON BelgienBelgien SPA ItalienItalien PAL DeutschlandDeutschland NÜR FrankreichFrankreich LEM OsterreichÖsterreich ZEL Vereinigte StaatenVereinigte Staaten WAG ? ?.
12 1*
1972[115] Ferrari Ferrari 312PB ArgentinienArgentinien OAG Vereinigte StaatenVereinigte Staaten DAY Vereinigte StaatenVereinigte Staaten SEB Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich BRH ItalienItalien MON BelgienBelgien SPA ItalienItalien PAL DeutschlandDeutschland NÜR FrankreichFrankreich LEM OsterreichÖsterreich ZEL Vereinigte StaatenVereinigte Staaten WAG 124 2.
1 2 2 2 3 20 1 3 2
1974[116] BMW Motorsport BMW CSL ItalienItalien MON BelgienBelgien SPA DeutschlandDeutschland NÜR ItalienItalien IMO FrankreichFrankreich LEM OsterreichÖsterreich ZEL Vereinigte StaatenVereinigte Staaten WAG FrankreichFrankreich CPR Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich BRH SudafrikaSüdafrika KYL 0
DNF
1975[117] BMW of America BMW CSL Vereinigte StaatenVereinigte Staaten DAY ItalienItalien MUG FrankreichFrankreich DIJ ItalienItalien MON BelgienBelgien SPA ItalienItalien PER DeutschlandDeutschland NÜR OsterreichÖsterreich ZEL Vereinigte StaatenVereinigte Staaten WAG 0
50 20
1976[118] BMW Motorsport BMW CSL ItalienItalien MUG ItalienItalien VAL Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich SIL DeutschlandDeutschland NÜR OsterreichÖsterreich ZEL Vereinigte StaatenVereinigte Staaten WAG FrankreichFrankreich DIJ ? ?.
DNF DNF 4 4
1977[119] BMW Motorsport BMW 320i Vereinigte StaatenVereinigte Staaten DAY ItalienItalien MUG Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich SIL DeutschlandDeutschland NÜR Vereinigte StaatenVereinigte Staaten WAG KanadaKanada MOS Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich BRH DeutschlandDeutschland HOC ? ?.
14 4 14 8 DNF
1978[120] McLaren North America BMW 320i Vereinigte StaatenVereinigte Staaten DAY ItalienItalien MUG FrankreichFrankreich DIJ Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich SIL DeutschlandDeutschland NÜR ItalienItalien MIS Vereinigte StaatenVereinigte Staaten WAG ItalienItalien VAL ? ?.
64 DNF 7 41 DNF

Statistik in der Automobil-Weltmeisterschaft[Bearbeiten]

Diese Statistik umfasst alle Teilnahmen des Fahrers an der Automobil-Weltmeisterschaft, die heutzutage als Formel-1-Weltmeisterschaft bezeichnet wird.

Gesamtübersicht[Bearbeiten]

Saison Team Chassis Motor Rennen Siege Zweiter Dritter Poles schn.
Rennrunden
Punkte WM-Pos.
1970 Antiques Automobiles Racing Team March 701 Ford Cosworth DFV 3.0 V8 9
1971 March March 711 Ford Cosworth DFV 3.0 V8 11 4 1 33 2.
1972 March March 721G Ford Cosworth DFV 3.0 V8 12 1 12 9.
1973 John Player Team Lotus Lotus 72D Ford Cosworth DFV 3.0 V8 15 4 2 1 9 3 52 3.
1974 John Player Team Lotus Lotus 72E
Lotus 76
Ford Cosworth DFV 3.0 V8 15 3 1 1 1 35 5.
1975 John Player Team Lotus Lotus 72E Ford Cosworth DFV 3.0 V8 14 6 13.
1976 John Player Team Lotus Lotus 77 Ford Cosworth DFV 3.0 V8 1 1 11.
March March 761 Ford Cosworth DFV 3.0 V8 15 1 1 1 10
1977 Elf Team Tyrrell Tyrell P34 Ford Cosworth DFV 3.0 V8 17 1 1 7 14.
1978 John Player Team Lotus Lotus 79 Ford Cosworth DFV 3.0 V8 14 2 4 1 3 3 51 2.
Gesamt 123 10 10 6 14 9 206

Grand-Prix-Siege[Bearbeiten]

Einzelergebnisse[Bearbeiten]

Saison 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17
1970 Flag of South Africa 1928-1994.svg Flag of Spain (1945 - 1977).svg Flag of Monaco.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of the Netherlands.svg Flag of France.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Austria.svg Flag of Italy.svg Flag of Canada.svg Flag of the USA.svg Flag of Mexico.svg        
    7 NC 9 DNF 9 DNF   DNF NC 11          
1971 Flag of South Africa 1928-1994.svg Flag of Spain (1945 - 1977).svg Flag of Monaco.svg Flag of the Netherlands.svg Flag of France.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Austria.svg Flag of Italy.svg Flag of Canada.svg Flag of the USA.svg            
10 DNF 2 4 DNF 2 5 8 2 2 3            
1972 Flag of Argentina.svg Flag of South Africa 1928-1994.svg Flag of Spain (1945 - 1977).svg Flag of Monaco.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of France.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Austria.svg Flag of Italy.svg Flag of Canada.svg Flag of the USA.svg          
6 5 DNF 11 9 5 7* 3 12 9 DSQ 4          
1973 Flag of Argentina.svg Flag of Brazil (1968-1992).svg Flag of South Africa 1928-1994.svg Flag of Spain (1945 - 1977).svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Monaco.svg Flag of Sweden.svg Flag of France.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of the Netherlands.svg Flag of Germany.svg Flag of Austria.svg Flag of Italy.svg Flag of Canada.svg Flag of the USA.svg    
DNF DNF 11 DNF DNF 3 2 1 2 11* DNF 1 1 DNF 1    
1974 Flag of Argentina.svg Flag of Brazil (1968-1992).svg Flag of South Africa 1928-1994.svg Flag of Spain (1945 - 1977).svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Monaco.svg Flag of Sweden.svg Flag of the Netherlands.svg Flag of France.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Austria.svg Flag of Italy.svg Flag of Canada.svg Flag of the USA.svg    
13 6 DNF DNF DNF 1 DNF 8 1 10 4 DNF 1 3 DNF    
1975 Flag of Argentina.svg Flag of Brazil (1968-1992).svg Flag of South Africa 1928-1994.svg Flag of Spain (1945 - 1977).svg Flag of Monaco.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Sweden.svg Flag of the Netherlands.svg Flag of France.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Austria.svg Flag of Italy.svg Flag of the USA.svg      
DNF 15 10 DNF 4 DNF 9 15* 10 DNF DNF 5 DNF 5      
1976 Flag of Brazil (1968-1992).svg Flag of South Africa 1928-1994.svg Flag of the USA.svg Flag of Spain (1945 - 1977).svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Monaco.svg Flag of Sweden.svg Flag of France.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Austria.svg Flag of the Netherlands.svg Flag of Italy.svg Flag of Canada.svg Flag of the USA.svg Flag of Japan.svg  
DNF DNF 10 DNF DNF DNF 7 19* DNF DNF 6 DNF 1 9 DNF DNF  
1977 Flag of Argentina.svg Flag of Brazil (1968-1992).svg Flag of South Africa 1928-1994.svg Flag of the United States.svg Flag of Spain (1977 - 1981).svg Flag of Monaco.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Sweden.svg Flag of France.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Austria.svg Flag of the Netherlands.svg Flag of Italy.svg Flag of the United States.svg Flag of Canada.svg Flag of Japan.svg
DNF DNF DNF DNF 8 DNF 3 DNF 12 DNF 9* 5 DNF 6 16 DNF DNF
1978 Flag of Argentina.svg Flag of Brazil (1968-1992).svg Flag of South Africa 1928-1994.svg Flag of the United States.svg Flag of Monaco.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Spain (1977 - 1981).svg Flag of Sweden.svg Flag of France.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Austria.svg Flag of the Netherlands.svg Flag of Italy.svg Flag of the United States.svg Flag of Canada.svg  
5 DNF 1 4 DNF 2 2 3 2 DNF DNF 1 2 DNF      
Legende
Farbe Abkürzung Bedeutung
Gold Sieg
Silber 2. Platz
Bronze 3. Platz
Grün Platzierung in den Punkten
Blau Klassifiziert außerhalb der Punkteränge
Violett DNF Rennen nicht beendet (did not finish)
NC nicht klassifiziert (not classified)
Rot DNQ nicht qualifiziert (did not qualify)
DNPQ in Vorqualifikation gescheitert (did not pre-qualify)
Schwarz DSQ disqualifiziert (disqualified)
Weiß DNS nicht am Start (did not start)
WD zurückgezogen (withdrawn)
Hellblau PO nur am Training teilgenommen (practiced only)
TD Freitags-Testfahrer (test driver)
ohne DNP nicht am Training teilgenommen (did not practice)
INJ verletzt oder krank (injured)
EX ausgeschlossen (excluded)
DNA nicht erschienen (did not arrive)
C Rennen abgesagt (cancelled)
  keine WM-Teilnahme
sonstige P/fett Pole-Position
SR/kursiv Schnellste Rennrunde
* nicht im Ziel, aufgrund der zurückgelegten Distanz aber gewertet
() Streichresultate
unterstrichen Führender in der Gesamtwertung


Le-Mans-Ergebnisse[Bearbeiten]

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1970 ItalienItalien SpA Ferrari SEFAC Ferrari 512S Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Derek Bell Ausfall Motorschaden

Sebring-Ergebnisse[Bearbeiten]

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1972 ItalienItalien Ferrari Ferrari 312PB AustralienAustralien Tim Schenken Rang 2

Literatur[Bearbeiten]

  • Alan Henry: Ronnie Peterson SuperSwede., Revised edition 1978, Haynes Publishing Group, Sparford, Yeovil 1978, ISBN 0-85429-175-X,
  • Heinz Prüller: Grand Prix Story 78. Andretti Nummer 1., 1. Auflage, Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1978, ISBN 3-85368-848-9
  • Ulrich Schwab: Grand Prix. Die Rennen zur Automobil-Weltmeisterschaft 1970., 1. Auflage. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1970, ohne ISBN
  • Ulrich Schwab: Grand Prix. Die Rennen zur Automobil-Weltmeisterschaft 1971., 1. Auflage. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1970, ohne ISBN
  • Ulrich Schwab: Grand Prix. Die Rennen zur Automobil-Weltmeisterschaft 1972., 1. Auflage. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1972, ISBN 3-87943-266-X
  • Ulrich Schwab: Grand Prix. Die Rennen zur Automobil-Weltmeisterschaft 1973., 1. Auflage. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1973, ISBN 3-87943-304-6
  • Ulrich Schwab: Grand Prix. Die Rennen zur Automobil-Weltmeisterschaft 1974., 1. Auflage. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1974, ISBN 3-87943-356-8
  • Ulrich Schwab: Grand Prix. Die Rennen zur Automobil-Weltmeisterschaft 1977., 1. Auflage, Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1977, ISBN 3-87943-526-X

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ronnie Peterson – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Alan Henry: Ronnie Peterson SuperSwede. Revised edition 1978 Auflage. Haynes Publishing Group, Sparford, Yeovil 1978, ISBN 0-85429-175-X, S. 13–17.
  2.  Alan Henry: Ronnie Peterson SuperSwede. Revised edition 1978 Auflage. Haynes Publishing Group, Sparford, Yeovil 1978, ISBN 0-85429-175-X, S. 17–19.
  3.  Alan Henry: Ronnie Peterson SuperSwede. Revised edition 1978 Auflage. Haynes Publishing Group, Sparford, Yeovil 1978, ISBN 0-85429-175-X, S. 22–24.
  4.  Ulrich Schwab: Grand Prix. Die Rennen zur Automobil-Weltmeisterschaft 1970. 1. Auflage. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1970, ISBN ohne, S. 48–51.
  5.  Ulrich Schwab: Grand Prix. Die Rennen zur Automobil-Weltmeisterschaft 1970. 1. Auflage. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1970, ISBN ohne, S. 62–67.
  6.  Ulrich Schwab: Grand Prix. Die Rennen zur Automobil-Weltmeisterschaft 1970. 1. Auflage. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1970, ISBN ohne, S. 81.
  7.  Ulrich Schwab: Grand Prix. Die Rennen zur Automobil-Weltmeisterschaft 1970. 1. Auflage. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1970, ISBN ohne, S. 103.
  8.  Ulrich Schwab: Grand Prix. Die Rennen zur Automobil-Weltmeisterschaft 1970. 1. Auflage. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1970, ISBN ohne, S. 84.
  9.  Ulrich Schwab: Grand Prix. Die Rennen zur Automobil-Weltmeisterschaft 1970. 1. Auflage. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1970, ISBN ohne, S. 112.
  10.  Ulrich Schwab: Grand Prix. Die Rennen zur Automobil-Weltmeisterschaft 1970. 1. Auflage. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1970, ISBN ohne, S. 117.
  11.  Ulrich Schwab: Grand Prix. Die Rennen zur Automobil-Weltmeisterschaft 1970. 1. Auflage. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1970, ISBN ohne, S. 130, 132.
  12.  Ulrich Schwab: Grand Prix. Die Rennen zur Automobil-Weltmeisterschaft 1970. 1. Auflage. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1970, ISBN ohne, S. 142, 150.
  13.  Ulrich Schwab: Grand Prix. Die Rennen zur Automobil-Weltmeisterschaft 1970. 1. Auflage. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1970, ISBN ohne, S. 152.
  14.  Ulrich Schwab: Grand Prix. Die Rennen zur Automobil-Weltmeisterschaft 1971. 1. Auflage. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1971, ISBN ohne, S. 132.
  15. Remembering Ronnie Peterson, formula1.com, abgerufen am 18. Februar 2015.
  16.  Ulrich Schwab: Grand Prix. Die Rennen zur Automobil-Weltmeisterschaft 1971. 1. Auflage. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1971, ISBN ohne, S. 37.
  17.  Ulrich Schwab: Grand Prix. Die Rennen zur Automobil-Weltmeisterschaft 1971. 1. Auflage. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1971, ISBN ohne, S. 44.
  18.  Ulrich Schwab: Grand Prix. Die Rennen zur Automobil-Weltmeisterschaft 1971. 1. Auflage. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1971, ISBN ohne, S. 50–58.
  19.  Ulrich Schwab: Grand Prix. Die Rennen zur Automobil-Weltmeisterschaft 1971. 1. Auflage. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1971, ISBN ohne, S. 70.
  20.  Ulrich Schwab: Grand Prix. Die Rennen zur Automobil-Weltmeisterschaft 1971. 1. Auflage. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1971, ISBN ohne, S. 74–76.
  21.  Ulrich Schwab: Grand Prix. Die Rennen zur Automobil-Weltmeisterschaft 1971. 1. Auflage. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1971, ISBN ohne, S. 94–95.
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