Ronnie Ray Smith

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Ronald „Ronnie“ Ray Smith (* 28. März 1949 in Los Angeles; † 31. März 2013 ebenda) war ein US-amerikanischer Sprinter und Olympiasieger.

Bei den US-amerikanischen Meisterschaften am 20. Juni 1968 in Sacramento wurde die 10-Sekunden-Schallmauer bei den 100-Meter-Läufen durchbrochen. Bereits in den Vorläufen liefen zwei Athleten – Jim Hines und der Jamaikaner Lennox Miller – 9,8 bzw. 9,9 s, die jedoch wegen des zu starken Rückenwindes nicht als Weltrekord anerkannt werden konnten. Beide Zwischenläufe wurden in 9,9 s gewonnen – der erste von Jim Hines, der zweite von Charles Greene, wobei Hines nur knapp vor dem zeitgleichen Ronnie Ray Smith lag. Der Rückenwind betrug lediglich 0,78 km/h, und dass die Laufbahn, wie sich hinterher herausstellte, elf Zentimeter zu lang war, hinderte die Anerkennung des Dreifach-Weltrekords nicht. Ronnie Ray Smith war allerdings durch die Handzeitnahme begünstigt, da seine elektronisch gestoppte Zeit (10,14 s) deutlich über der von Hines (10,03 s) lag. Im abschließenden Endlauf wurde Ronnie Ray Smith Fünfter, wobei die ersten Sechs mit 10,0 s gestoppt wurden.

Als Vierter der in South Lake Tahoe ausgetragenen Ausscheidungen für die Olympischen Spielen in Mexiko-Stadt wurde Ronnie Ray Smith nur für die 4-mal-100-Meter-Staffel nominiert. Die US-Mannschaft siegte in der Weltrekordzeit von 38,2 s (Team: Charles Greene, Mel Pender, Smith und Jim Hines).

Ronnie Ray Smith war 1,82 m groß und wog 79 kg. In seiner Collegezeit startete er für die San José State University.

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