Ronsberg
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Ostallgäu | |
| Höhe: | 701 m ü. NN | |
| Fläche: | 16,53 km² | |
| Einwohner: |
1669 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 101 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 87671 | |
| Vorwahl: | 08306 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OAL | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 77 165 | |
| Adresse der Marktverwaltung: |
Schulweg 3 87671 Ronsberg |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Gerhard Kraus (FW) | |
| Lage von Ronsberg im Landkreis Ostallgäu | ||
Ronsberg ist ein Markt im schwäbischen Landkreis Ostallgäu.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie[Bearbeiten]
Ronsberg liegt in der Region Allgäu.
Es existiert nur die Gemarkung Ronsberg.
Ortschaften[Bearbeiten]
Dingisweiler[Bearbeiten]
- Einwohner: ca. 60
- Höhe: 776 m. ü. NN
- Geografische Lage: 47° 55′ N, 10° 23′ O47.91277777777810.375833333333776
Der Ort ist landwirtschaftlich geprägt. In der Mitte des Dorfes befindet sich eine Kapelle, die dem Hl. Leonhard geweiht ist. Kirchengemeindlich gehört der Ort zur Pfarrei Engetried im Unterallgäu.
Geschichte[Bearbeiten]
Auf dem Ronsberg erbauten die Herren von Ursin um 1130 nach ihrer Übersiedelung ihre neue Stammburg. Zuvor waren sie seit etwa 980 in Irsee ansässig. Die sich nach ihrem neuen Stammsitz nennenden Ursin-Ronsberger stiegen 1182 in den Markgrafenstand auf. 1212 erloschen sie im Mannesstamm.[2] Der 1546 zum Markt erhobene Ort Ronsberg war seit dem 13. Jahrhundert Sitz einer Herrschaft. Diese, insgesamt unter österreichischer Landeshoheit, war zwischen dem Fürstentum Kempten und der Abtei Ottobeuren geteilt. Der Ort Ronsberg selber lag im kemptischen Teil der Herrschaft. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Der Bau der ersten Pfarrkirche in Ronsberg fand von 1845 bis 1847 statt.
Eingemeindungen[Bearbeiten]
Am 1. Januar 1972 wurde ein Teil der bis dahin selbständigen Gemeinde Willofs eingegliedert. Das übrige Gebiet der aufgelösten Gemeinde wurde nach Obergünzburg umgegliedert.[3]
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
Der Markt Ronsberg zählte 1970 1.665, 1987 1.623 und im Jahr 2000 1.713 Einwohner.
Politik[Bearbeiten]
Bürgermeister ist Gerhard Kraus (Freie Wähler). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Peter Wertek (CSU).
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 979 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 177 T€.
Wappen[Bearbeiten]
Beschreibung: In Rot ein goldener Löwe, der ein von Blau und Silber schräg geteiltes Panier an einer ebenso schräg gebänderten Stange in den Vorderpranken hält.
Baudenkmäler[Bearbeiten]
→ Liste der Baudenkmäler in Ronsberg
Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]
Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 1.145 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 47 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 619. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe drei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 50 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.069 ha, davon waren 1.022 ha Dauergrünfläche.
- Huhtamaki, Niederlassung Ronsberg mit über 500 Arbeitsplätzen.
Bildung[Bearbeiten]
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2008):
- Kindergärten: 85 Kindergartenplätze mit 75 Kindern
- Volksschulen: 1 mit 11 Lehrern und 153 Schülern
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
Fußballnationalspieler Mario Götze verbrachte hier die ersten 6 Jahre seines Lebens bevor er nach Dortmund umzog.
Weblinks[Bearbeiten]
- Ronsberg: Wappengeschichte vom HdBG
- Homepage Markt Ronsberg
- Homepage von Dingisweiler
- Ronsberg: Amtliche Statistik des LStDV (PDF; 1,05 MB)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland nach Bevölkerung am 31.12.2011 auf Grundlage des Zensus 2011 und früherer Zählungen (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
- ↑ Vgl. Marcus Simm: Des Königs Stadt zu Buron. Kaufbeuren - Eine stadtarchäologische Studie zu Genese, früher Entwicklung und Topographie. Thalhofen, 2012. 173.
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 519
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