Rosebank

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Dieser Artikel beschreibt die Whiskybrennerei. Der gleichnamigen Ort in Südafrika steht unter Rosebank (Südafrika), das gleichnamige Stadtviertel von New York City unter Rosebank (Staten Island)
Rosebank
Rosebank.jpg
Land Schottland
Region Lowlands
Geographische Lage 56° 0′ 4,7″ N, 3° 47′ 44,5″ W56.001309-3.795691Koordinaten: 56° 0′ 4,7″ N, 3° 47′ 44,5″ W
Typ Malt
Status † stillgelegt Mai 1993[1]
Eigentümer British Waterway Board[1]
Gegründet 1840[1]
Gründer James Rankine[1]
Wasserquelle Carron Valley Reservoir[1]
Washstill(s) 1[1]
Intermediatestill(s) 1[1]
Spiritstill(s) 1[1]
Produktionsvolumen 320.000 l[1]
Website www.discoverrosebank.com

Rosebank ist eine Whiskybrennerei in Camelon, Falkirk, Schottland. Die erhaltenen Brennereigebäude sind in den schottischen Denkmallisten in die Kategorie B einsortiert.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Rosebank 12

Die Brennerei wurde um 1840 durch James Rankine gegründet, wobei auf dem Gelände wohl schon seit 1798 (durch die Gebrüder Stark) Whisky produziert wurde. Gegenüber von Rosebank, auf der anderen Seite des Forth-Clyde Kanals, lag die von John Stark betriebene Camelon Destillerie, welche 1861 geschlossen wurde. Schon vor ihrer Schließung hatte James Rankine die Mälzerei der Camelon Destillerie gepachtet. Nach der Schließung der Camelon Brennerei übernahm sein Sohn R. W. Rankie, der inzwischen auch Rosebank leitete und diese 1864 grundlegend renovieren ließ[3], die Brennerei samt Mälzerei und ließ 1865 alles bis auf die Mälzerei abreißen. Rosebank war 1914 neben Clydesdale, Glenkinchie, Grange und St. Magdalene eine der fünf Gründungsdestillerien der Scottish Malt Distillers (SMD). Von 1917 bis 1919 wurde nicht produziert. 1968 wurde die alte Mälzerei geschlossen und abgerissen. 1987 ging die Destillerie an United Destillers (UD, heute Diageo), seit Mai 1993 ist die Brennerei geschlossen. 2002 wurden die Gebäude an British Waterways verkauft.[1]

Produktion[Bearbeiten]

Das Wasser der zur Region Lowlands gehörenden Brennerei stammte aus dem Carron Valley Reservoir in den Fintry Hills. Sie verfügte über einen eisernen Mashtun, eine Wash- eine Low-Wine- und eine Spiritstill, dementsprechend wurde dreifach destilliert.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k Misako Udo: The Scottish Whisky Distilleries. Black & White Publishing, Edinburgh 2006, ISBN 1-845-021304.
  2. Eintrag in die schottischen Denkmallisten
  3. Eintrag im Dictionary of Scottish Architects

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rosebank – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien