Ross-Insel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel bezeichnet die auch Ross Island genannte Vulkaninsel in der Antarktis. Weitere siehe Ross Island.
Ross-Insel
Die Ross-Insel (Südende)
Die Ross-Insel (Südende)
Gewässer Rossmeer
Inselgruppe Ross-Archipel
Geographische Lage 77° 30′ S, 167° 42′ O-77.506111111111167.702777777783794Koordinaten: 77° 30′ S, 167° 42′ O
Ross-Insel (Antarktis)
Ross-Insel
Länge 79 km
Breite 75 km
Fläche 2460 km²
Höchste Erhebung Mount Erebus
3794 m
Einwohner 261 Stationspersonal (Winter)
<1 Einw./km²
Hauptort (McMurdo-Station)
Karte der Ross-Insel im Maßstab 1:250.000
Karte der Ross-Insel im Maßstab 1:250.000

Die Ross-Insel ist eine 2460 km² große vulkanische Insel im Rossmeer der Antarktis, nahe der Küste von Viktorialand. Sir James Clark Ross entdeckte sie 1841; Robert F. Scott benannte diese Insel nach ihm. Auf ihr liegen drei Vulkane, Mount Bird, sowie Mount Terror und Mount Erebus, die Ross nach seinen Schiffen HMS Terror und HMS Erebus benannte. Nur Mount Erebus ist heute noch aktiv.

Die Ross-Insel war die Ausgangsbasis mehrerer Expeditionen in die Antarktis, da sie die südlichste Insel ist, die von der See aus erreicht werden kann. Die Hütten, die Scott (am Hut Point) und Ernest Henry Shackleton während ihrer Expeditionen zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf dieser Insel errichteten, sind noch immer erhalten.

In Richtung Süden ist die Ross-Insel durch das Ross-Schelfeis dauerhaft mit der Landmasse des Kontinents verbunden.

Heute befinden sich auf der Ross-Insel sowohl Neuseelands Antarktisstation Scott Base als auch die McMurdo-Station, die zum U.S. Antarctic Program gehört und die größte Antarktis-Siedlung darstellt.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ross Island – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien