Rossija (Bank)

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Die Rossija Bank (russisch Банк Россия) ist ein russisches Kreditinstitut.

Die Rossija Bank soll eine Bank des russischen Geheimdienstes KGB und der Kommunistische Partei der Sowjetunion gewesen sein. Anfang der 1990er Jahre – nach dem Zerfall der Sowjetunion – wurde die Bank mit Sitz in Sankt Petersburg von privaten Investoren um Wladimir Putin (2000–2008 und seit 2012 Präsident Russlands) aufgekauft und ausgebaut.

Die Rossija Bank gehört (Stand 2008?) mit einer Bilanzsumme von 45 Milliarden Rubel (ca. 1,25 Mrd. Euro) zu den 50 größten Banken Russlands. Das Stammkapital beträgt 449,95 Millionen Rubel (Anm: im März 2014 sind etwa 50 Rubel 1 Euro)

Im Zuge der Krimkrise 2014 hat die US-Regierung (Kabinett Obama) am 20. März 2014 das US-Vermögen der Rossija Bank eingefroren.[1][2][3] Die Rossija-Bank ist laut US-Regierung die Nummer 17 der größten Banken in Russland. Sie habe ein Vermögen von rund zehn Milliarden US-Dollar und Konten bei Bankinstituten in den USA und Europa.[4]

Eigentümerstruktur[Bearbeiten]

  • 30,4 Prozent Juri Kowaltschuk (Aufsichtsratschef)
  • 12,6 Prozent Nikolai Schamalow

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. www.treasury.gov 20. März 2014: OFFICE OF FOREIGN ASSETS CONTROL
  2. spiegel.de: Sanktionen gegen russische Banken: Angriff auf Putins Finanzzentrum
  3. spiegel.de 20. März 2014: Konflikt zwischen Russland und Ukraine: Obama macht Ernst mit Sanktionen
  4. http://www.manager-magazin.de/politik/artikel/a-959926.html