Rostbrauenvireo

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Rostbrauenvireo
Rotbrauenvireo (Cyclarhis gujanensis)

Rotbrauenvireo (Cyclarhis gujanensis)

Systematik
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Vireos (Vireonidae)
Gattung: Großschnabelvireos (Cyclarhis)
Art: Rostbrauenvireo
Wissenschaftlicher Name
Cyclarhis gujanensis
(Gmelin, 1789)
Laut des Rostbrauenvireo

Der Rostbrauenvireo (Cyclarhis gujanensis), auch Großschnabelvireo oder Papageiwürger genannt, ist ein Singvogel der Familie der Vireos. Es werden mehrere Unterarten beschrieben.

Merkmale[Bearbeiten]

Der Rostbrauenvireo erreicht eine Länge von 16 Zentimeter und ein Gewicht von ca. 20–39 Gramm. Typische Vertreter der Art sind auf der Oberseite olivfarben mit grauem Kopf und Nacken. Die Färbung von Kehle und Brust ist blass gelb bis olivgelb und wird zum Bauch hin weißlich. [1] Die Stirn bis hin zu den Augenbrauen ist rostbraun. Der Schnabel ist kurz, kräftig und grau gefärbt. Die Beine sind hellgrau.

Lebensweise[Bearbeiten]

Der Rostbrauenvireo bewohnt Savanne, Buschland und Waldränder in Mittel- und Südamerika. Er ernährt sich von Beeren und Insekten, welche er mit seinem kräftigen Schnabel zerteilt. Die Vögel sind ganzjährig standorttreu.

Fortpflanzung[Bearbeiten]

Die Vögel bauen sich aus Rinde von Bäumen und Gräsern ein Nest, welches sie in einer Astgabel eines Baumes oder Strauches befestigen. Das Weibchen legt zwei bis drei Eier, die blassrosa und braun gefleckt sind. Beide Altvögel sind an der Aufzucht der Jungen beteiligt. Die Brutdauer beträgt etwa 11 bis 13 Tage und die Nestlingszeit der Jungen in etwa 13 Tage.

Verbreitung[Bearbeiten]

Diese Art kommt von Mexiko über Mittel- und Südamerika verbreitet bis nach Nordargentinien, sowie auf der Karibikinsel Trinidad vor. Dort bewohnt sie die Urwälder und andere bewaldetet Gebiete sowie Äcker und Wiesen.

Gefährdung[Bearbeiten]

Die IUCN stuft diese Art aufgrund ihres großen Verbreitungsgebietes als gering gefährdet (Least Concern) ein.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Robert S. Ridgely, Guy Tudor, William L. Brown: The Birds of South America: The oscine passerines. University of Texas Press, 1989, ISBN 978-0-292-70756-6, S. 145–146.

Quellen[Bearbeiten]

  • Dr. Philip Whitfield (Hrsg.): Das große Weltreich der Tiere. Planet Medien AG, Zug 1992, ISBN 3-8247-8614-1 , (S. 380,381) Übersetzung aus dem Englischen
  • Christopher M. Perrins: Die große Enzyklopädie der Vögel Seite: 330,332 Verlag: Orbis Verlag 1996 ISBN 3-572-00810-7 , deut. Übersetzung aus dem Englischen
  • Christopher M. Perrins: Die BLV Enzyklopädie Vögel der Welt Seite: 478,479 Verlag: BLV Verlagsgesellschaft mbH München Wien Zürich ISBN 3-405-16682-9, deut. Übersetzung aus dem Englischen

Weblinks[Bearbeiten]