Roswitha Stadlober

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Roswitha Steiner Ski Alpin
Nation OsterreichÖsterreich Österreich
Geburtstag 19. Juni 1963
Geburtsort Radstadt
Karriere
Disziplin Riesenslalom, Slalom
Status zurückgetreten
Karriereende 1988
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
FIS Alpine Skiweltmeisterschaften
Silber Crans-Montana 1987 Slalom
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Weltcupsiege 8
 Gesamtweltcup 13. (1987/88)
 Riesenslalomweltcup 13. (1981/82)
 Slalomweltcup 1. (1985/86, 1987/88)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Slalom 8 4 2
 

Roswitha Steiner, verheiratete Stadlober, (* 19. Juni 1963 in Radstadt, Salzburg) ist eine ehemalige österreichische Skirennläuferin und Politikerin.

Biografie[Bearbeiten]

Sie gehörte in den 1980er-Jahren zu den weltbesten Slalomläuferinnen. Anfänglich startete sie auch im Riesenslalom. Ihren ersten Weltcupsieg feierte sie 1983 im Slalom von Waterville Valley (USA). Diesem Sieg ließ sie in den kommenden Jahren sieben weitere folgen. 1986 gewann sie erstmals den Slalomweltcup dank vier Saisonsiegen in Sestriere, Maribor, Saint-Gervais-les-Bains und in Waterville Valley.

Bei der Weltmeisterschaft 1987 in Crans-Montana gewann sie im Slalom die Silbermedaille hinter der Schweizerin Erika Hess. Gold lag damals im Rahmen der Möglichkeiten. Sie lag nach dem ersten Lauf mit über einer Sekunde Vorsprung weit voraus, wurde aber im zweiten Lauf von einer entfesselten Hess noch knapp abgefangen. In ihrer letzten Saison 1988 war sie nochmals im Slalomweltcup siegreich. Anschließend erklärte sie ihren Rücktritt.

Roswitha Steiner ist mit dem ehemaligen Weltklasse-Langläufer Alois Stadlober verheiratet. Die österreichische Langläuferin Teresa Stadlober ist ihre Tochter. Für die ÖVP war sie in den Jahren 1999 bis 2004 Sportsprecherin im Salzburger Landtag. Aktuell ist sie Geschäftsführerin vom Verein KADA (Karriere danach) Laufbahnberatung und Arbeitsintegration für SportlerInnen.[1][2] Bis heute startet sie regelmäßig bei Sport- und Marathonläufen.

Erfolge[Bearbeiten]

Weltcupsiege[Bearbeiten]

Datum Ort Land Disziplin
8. Jänner 1983 Waterville Valley USA Slalom
17. Dezember 1983 Piancavallo Italien Slalom
18. März 1984 Jasná Tschechoslowakei Slalom
8. Dezember 1985 Sestriere Italien Slalom
5. Jänner 1986 Maribor Jugoslawien Slalom
26. Jänner 1986 Saint-Gervais-les-Bains Frankreich Slalom
18. März 1986 Waterville Valley USA Slalom
6. März 1988 Aspen USA Slalom

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Roswitha Stadlober im Salzburg-Wiki vom 20. Jänner 2011 abgerufen am 5. Februar 2011
  2. Arbeitslose Sieger: Das harte Leben nach dem Sport auf Sporthilfe abgerufen am 5. Februar 2011

Weblinks[Bearbeiten]