Rot Weiss Ahlen

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Rot Weiss Ahlen
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Voller Name Rot Weiss Ahlen e.V.
Ort Ahlen, Nordrhein-Westfalen
Gegründet 1. Juni 1996
Vereinsfarben rot-weiß
Stadion Wersestadion
Plätze 12.500
Präsident Dirk Neuhaus
Trainer Marko Antwerpen
Homepage www.rwahlen.de
Liga Oberliga Westfalen
2013/14 9. Platz
Heim
Auswärts

Rot Weiss Ahlen ist ein Fußball- und Sportverein aus Ahlen, der in der Saison 2012/13 in der Oberliga Westfalen spielte. Nach dem ersten Abstieg in der Saison 2005/06 - damals noch als LR Ahlen - aus der 2. Bundesliga und dem Rückzug des Hauptsponsors erfolgte zum 1. Juni 2006 die Umbenennung in Rot Weiss Ahlen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Anfänge[Bearbeiten]

1911 wurde auf der Ahlener Zeche Westfalen erstmals Kohle gefördert – für den Eigenverbrauch; die erste für den Versand bestimmte Kohle verließ den Zechenbahnhof im Jahr 1913.[1]

Bald darauf gründeten sich im Ostenstadtteil die ersten Sportvereine, deren Mitglieder aus der Zechenbelegschaft kamen. In der Freizeit, vornehmlich am Wochenende, waren Fußballspiele ein Anziehungspunkt und boten Ablenkung vom harten Arbeitsalltag der Bergleute.

Sofort nach Kriegsende gab es erste Bemühungen, wieder einen geregelten Sportbetrieb zu schaffen.

Es war Ernst Bornemann, ein bekannter und erfolgreicher aktiver Sportler – Turner, Handballer und bis zur Fusion mit der Betriebs-Sportgemeinschaft der Zeche Westfalen technischer Leiter und Frauenturnwart von TuS Germania 13 Ahlen - , der die Initiative ergriff. Als Sport-Bearbeiter im Sportausschuss des Anti-Nazi-Komitees lud er mit Schreiben vom 18. Juli 1945 die bevollmächtigten Vertreter ehemaliger Sportvereine (sie durften nicht Mitglied der NSDAP, der SA oder der SS gewesen sein) ein, um mit ihnen über die Restrukturierung und Wiederbelebung des Ahlener Sports zu beraten. Die Vereinigung sollte die ehemaligen bürgerlichen, christlichen und sozialistischen Sportorganisationen zentral bündeln und dazu beitragen, die Leistungsfähigkeit von Spiel und Sport zu heben und die antinationalistischen Interessen des Sports zu wahren. Die eigene Existenzberechtigung der angeschlossenen Vereine sollte mit sofortiger Wirkung erlöschen. Diese Erklärung wurde von Vertretern sechs ehemaliger Vereine, darunter DJK Ahlen und Blau-Weiß Ahlen, unterschrieben.

Eine Vereinsgründung war damals nicht einfach, für die Gründung eines neuen Vereins wurde noch die Genehmigung der britischen Militärregierung benötigt. Die Genehmigung wurde mit Schreiben vom 9. August 1945 durch Major Moon erteilt und so wurde die Gründungsversammlung am 12. August 1945 im Hansahof abgehalten: Dieses Datum gilt als Gründungsdatum des Turn- und Sportvereins (TuS) Ahlen 45 e.V.

Das Gründungsprotokoll dieser Veranstaltung ist in den vorliegenden Unterlagen leider nicht mehr vorhanden. Doch in der Ausgabe der "Neuen Westfälischen Zeitung" vom 24. August 1945 wurde berichtet:

Acht Ahlener Sportvereine schlossen sich zusammen[Bearbeiten]

Altes Vereinswappen des TuS Ahlen

Die ehemaligen acht Sportvereine Ahlens haben sich zu einem Zentralverein "Turn- und Sportverein Ahlen e. V." zusammengeschlossen. Zum Vorsitzenden der Vereinigung wurde Ernst Bornemann einstimmig gewählt.[2]

Das Großereignis dieser Zeit war das Spiel der Schalker „Knappen“ beim TuS Ahlen. Schalke 04 gewann am 14. Oktober 1945 auf der Westfalenkampfbahn in Bestbesetzung mit 7:2. In den folgenden Jahren spielte TuS Ahlen in den höchsten Amateurklassen Westfalens.

Die vereinseigene Sportplatzanlage der TuS'ler, die Glückaufkampfbahn, das heutige Wersestadion, wurde am 21. August 1949 eingeweiht.[3]

Die Krise 1992[Bearbeiten]

Nach vielen Höhen und Tiefen in der Vereinsgeschichte schien 1992 mit dem drohenden Abstieg in die Kreisliga das Ende des Traditionsvereins TuS Ahlen gekommen. Helmut Spikker, gebürtiger Ahlener und Besitzer eines örtlichen Kosmetikkonzerns, übernahm den fast bankrotten Verein. Mit Joachim Krug wurde ein erfahrener Trainer verpflichtet, der den Verein vor dem Niedergang bewahren sollte. Mit einer beispiellosen Erfolgsserie gelang es dem Verein unter der neuen Führung, viermal in Folge aufzusteigen. Die Saison 1995/96 beendete TuS Ahlen als Meister der Oberliga Westfalen und stieg in die Regionalliga West/Südwest auf.

LR Ahlen (1996–2006)[Bearbeiten]

Altes Vereinswappen des LR Ahlen

Mit dem Aufstieg in die Regionalliga wurden die beiden Ahlener Traditionsvereine TuS und Blau-Weiß Ahlen vereinigt. Am 1. Juni 1996 entstand aus dieser Fusion der LR Ahlen (Leichtathletik Rasensport Ahlen e.V.). Das Kürzel "LR" war auch eine Anlehnung an ein Unternehmen des Mäzens Spikker, die LR International, die Hauptsponsor des Vereins wurde. Zudem war das Logo des Fußballvereins dem Logo der LR International nachempfunden. Gleichzeitig wurde aus diesem Anlass die alte Glückaufkampfbahn umgebaut und modernisiert. Seit 1997 trägt sie den Namen Wersestadion.

In den folgenden vier Jahren spielte LR Ahlen recht erfolgreich in der Regionalliga. In der Saison 1999/2000 belegte die Mannschaft von Trainer Jupp Tenhagen den 2. Platz und sicherte sich mit einem 1:1 beim SC Pfullendorf und einem 2:1-Sieg gegen den 1. FC Union Berlin in der Relegation den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Der Auftakt der Saison 2000/01 geriet für LR Ahlen jedoch zum Fehlstart, in dessen Folge Trainer Tenhagen entlassen wurde. Unter der Führung seines Nachfolgers Peter Neururer startete die Mannschaft eine starke Aufholjagd und beendete die Saison auf Platz 6.

Anschließend kämpfte die Ahlener Elf jedoch vermehrt gegen den Abstieg. Nach einer weiteren guten Saison 2001/02, während derer Neururer durch Uwe Rapolder ersetzt wurde, begann der Niedergang des LR Ahlen. In den folgenden drei Jahren schaffte die Mannschaft in einem Kraftakt jeweils erst am letzten Spieltag den Klassenerhalt. Beispiellos ist auch die Trainer-Statistik des LR Ahlen in diesen Jahren. Von 2002 bis 2006 wurde der Trainerstuhl sieben Mal neu besetzt: Uwe Fuchs, Werner Lorant, Stefan Kuntz, Ingo Peter, František Straka, Paul Linz und Bernard Dietz hießen die Trainer in chronologischer Reihenfolge. Strakas Nachfolger Paul Linz konnte das geforderte Ziel des Klassenerhalts dann nicht erfüllen. Am 32. Spieltag der Saison 2005/06 stand LR Ahlen nach einer 1:2-Niederlage gegen die SpVgg Greuther Fürth nach sechs Jahren schließlich als Absteiger aus der 2. Bundesliga fest, nachdem man seit dem 2. Spieltag einen Abstiegsplatz belegt hatte.

Einer der sportlichen Höhepunkte in den sechs Jahren 2. Bundesliga war der 22. Mai 2005, als LR Ahlen auf einem Abstiegsplatz stehend am letzten Spieltag beim TSV 1860 München, der noch Aufstiegschancen hatte. antreten musste. Die Mannschaft gewann im Grünwalder Stadion mit 4:3, sicherte sich den Klassenerhalt.

Rot Weiss Ahlen (seit 2006)[Bearbeiten]

Geschäftsstelle von Rot Weiss Ahlen am Wersestadion

Als Konsequenz aus dem sportlichen Debakel der Saison 2005/06 erklärte Präsident Helmut Spikker am 9. Mai 2006 seinen Rücktritt. Er trat, entgegen seiner vorherigen Ankündigung, auch nicht zur Wahl des Aufsichtsrats an. Die Firma LR International (jetzt LR Health & Beauty Systems), die Helmut Spikker schon Ende 2004 an den Finanzinvestor Apax verkauft hatte, zog sich als Hauptsponsor ebenfalls zurück, weshalb der Verein nicht mehr den Namen LR tragen durfte. Am 12. Mai verließ dann noch Trainer Paul Linz den Verein, da er keine Perspektive für den direkten Wiederaufstieg sah.

Der erste Schritt zum Neuanfang des Ahlener Fußballvereins wurde am 15. Mai mit der Verpflichtung von Bernard Dietz als Trainer vollzogen. Der ehemalige Trainer der Amateure des MSV Duisburg erhielt zunächst einen Zweijahresvertrag. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 31. Mai wurde zudem die Satzung geändert und der Verein zum 1. Juli in Rot Weiss Ahlen umbenannt. Bei den Wahlen zum neuen Aufsichtsrat am 29. Juni wurde Heinz-Jürgen Gosda als Nachfolger von Helmut Spikker zum Vorstandsvorsitzenden und damit zum Präsidenten des Vereins gewählt.

Nach schlechtem Start in die neue Regionalligasaison, bei dem die Mannschaft in 13 Spielen nur 14 Punkte erzielte, erklärte Bernard Dietz am 29. Oktober 2006 nach einer 0:3-Niederlage gegen Kickers Emden seinen Rücktritt. Seine Nachfolge trat am Tag darauf der bisherige Co-Trainer Heiko Bonan an.

Am 27. November 2006 gab die Vereinsführung durch Altlasten entstandene Schulden in Höhe von 833.000 Euro bekannt. Um die Kosten des laufenden Betriebs zu senken, wurden Sparmaßnahmen beschlossen. Die Regionalligamannschaft blieb davon vorerst unberührt und auch die zwischenzeitliche Abmeldung der Oberligamannschaft (RW Ahlen II) und zweier Jugendmannschaften (B2 und C2) vom Spielbetrieb wurde wieder zurückgenommen, nachdem einige Sponsoren finanzielle Unterstützung zugesagt hatten. Der Landrat lehnte ein Ersuchen um Übernahme einer Bürgschaft durch die Stadt Ahlen ab. Schließlich halfen eine Nachzahlung der Deutschen Fußball-Liga über 241.000 Euro im Dezember aus den Bundesligaspielzeiten 2001 bis 2004 sowie der anteilige Gewinn aus der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Höhe von 629.000 Euro im Juni und der Verkauf von sogenannten Freundschafts-Bausteinen, die Finanzkrise zu überwinden.

Die Saison 2006/07 schloss der Verein auf Platz 13 der Regionalliga ab. Trainer Heiko Bonan verließ den Verein zum Saisonende und wechselte zu Rot-Weiss Essen. Seine Nachfolge wurde vereinsintern geregelt. Bonans ehemaliger Co-Trainer Christian Wück wurde zum Cheftrainer befördert, er trat sein Amt am 1. Juli an.

Nach durchwachsenem Start in die Saison 2007/08 steigerte sich die Mannschaft im Verlauf der Rückrunde und blieb vom 21. bis zum 36. Spieltag ungeschlagen. Ab dem 30. Spieltag stand sie auf dem ersten Tabellenplatz. Bereits am 35. Spieltag qualifizierte sich RW Ahlen als erste Mannschaft der Regionalliga Nord vorzeitig für die neue, eingleisige 3. Liga. Doch schaffte man mit Trainer Wück in seiner ersten Saison als Cheftrainer nach einem 1:0-Auswärtssieg beim VfL Wolfsburg II am 36. Spieltag und einem 3:1-Auswärtssieg am letzten Spieltag beim SV Babelsberg 03 als Meister der Liga sogar den Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga. Dabei kassierte die Mannschaft keinen einzigen Platzverweis.

In der Saison 2008/09 rutschte RW Ahlen nach gutem Beginn ins Mittelfeld ab. Am 3. März 2009 wurde Christian Wück beurlaubt und durch seinen ehemaligen Co-Trainer Bernd Heemsoth ersetzt. Wücks Entlassung wurde neben der sportlichen Probleme auch mit der durch seine Fortbildung an der Deutschen Sporthochschule Köln bedingten Abwesenheit vom Mannschaftstraining begründet.[4]

Am 9. April 2009 wurde Stefan Emmerling als neuer Cheftrainer für die Saison 2009/10 vorgestellt. Er trat sein Amt dann vorzeitig am 16. April 2009 an, um den Klassenerhalt zu sichern. Dies gelang der Mannschaft bereits am 33. Spieltag durch ein 2:2-Unentschieden beim VfL Osnabrück.

Nach nur einem Punkt aus den ersten sechs Spielen der Saison 2009/10 wurden Emmerling, Co-Trainer Heemsoth und der sportliche Leiter Stefan Grädler entlassen. Am 20. September 2009 wurde der bisherige Jugendtrainer Andreas Zimmermann zunächst als neuer Cheftrainer vorgestellt. Nach vier Spielen unter seiner Verantwortung wurde dieser (er verfügte nicht über die nötige Trainerlizenz) am 14. Oktober 2009 durch Christian Hock ersetzt. Zimmermann übernahm daraufhin die Aufgaben des Co-Trainers.

Nach einer 0:1-Heimniederlage gegen Alemannia Aachen am 31. Spieltag der Saison 2009/10 stand Ahlen vorzeitig als erster Absteiger aus der 2. Liga fest. Am 5. Mai 2010 wurde Arie van Lent als neuer Trainer für die Saison 2010/11 vorgestellt.[5] Als Co-Trainer stand Arie van Lent der ehemalige Mittelfeldspieler Daniel Thioune zur Seite, der seine Spielerkarriere 2010 aufgrund diverser Verletzungen beendet hatte.[6] Am 26. Juli 2010 trat Präsident Heinz-Jürgen Gosda aus gesundheitlichen Gründen zurück.[7]

Am 14. Oktober 2010 stellte die Vereinsführung wegen drohender Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht Münster einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Rechtsanwalt Michael Mönig aus Münster wurde als Insolvenzverwalter eingesetzt. Dieser sicherte dem Verein mit Hilfe des neuen Großsponsors Peter Evers (ehemaliger Präsident des SC Paderborn 07)[8] die Zahlungsfähigkeit bis zum Ende der Saison. Trotz des im April 2011 verfügten Abzugs von drei Punkten aufgrund von Verstößen im Zusammenhang mit dem wirtschaftlichen Zulassungsverfahren für die 3. Liga[9] gelang der Mannschaft der Klassenerhalt. Zum Saisonende wurde bekannt, dass Trainer van Lent den Verein verlassen und zu Kickers Offenbach wechseln wird.[10]

Am 24. Mai 2011 eröffnete das Amtsgericht Münster offiziell das Insolvenzverfahren, was automatisch den Zwangsabstieg zur Folge hatte, da die Mannschaft auf den letzten Platz der dritten Liga gesetzt wurde.[11][12]

Wegen der wirtschaftlichen Probleme trat am 26. Mai 2011 der gesamte Vorstand samt Aufsichtsrat zurück. Noch am selben Abend wurde mit Dirk Neuhaus ein neuer Präsident gewählt.[13].

Am 3. Juni wurde bekannt, dass der Klub die Frist für eine mögliche Regionalligateilnahme hatte verstreichen lassen und einen Start in der NRW-Liga anvisierte.[14]

Mit Thomas Berndsen, Fußball-Leiter des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW), wurde am 7. Juni ein neuer Trainer verpflichtet, Co-Trainer wurde Björn Lerbs. Beide unterschrieben einen Vertrag für ein Jahr plus Option und blieben weiterhin für den FLVW tätig.[15] Berndsen wurde jedoch bereits am 15. November 2011 nach 13 Niederlagen in Serie wieder beurlaubt.[16] Sein Nachfolger wurde am 21. November der einstige Erfolgstrainer und Sportliche Leiter Joachim Krug[17]. Unter seiner Leitung gelang nach zwei torlosen Unentschieden am 11. Dezember 2011 der erste Sieg in der NRW-Liga.

Am 13. Juli 2011 stimmten alle Gläubiger einer Planinsolvenz und damit der Sanierung des Vereins zu.[18] Zwei Tage später erhielt Rot Weiss Ahlen die Lizenz für die fünftklassige NRW-Liga in der Saison 2011/12.[19]

Am 30. Juli 2011 startete RW Ahlen in die Saison mit dem DFB-Pokalspiel gegen den SC Paderborn 07. Es wurde die höchste Niederlage der Vereinsgeschichte, das Spiel endete mit 10:0 für Paderborn.

Das Wersestadion wurde am 20. Oktober 2011 im Sinne eines Heimfalls als Entschädigung an die Stadt Ahlen zurückgegeben (Grundlage war eine Entschädigung von geschätzten 400.000 € im Insolvenzplan). Damit ist Rot Weiss Ahlen nur noch Gast im ehemals eigenen Stadion.[20]

In der NRW-Liga belegten die Ahlener 2011/12 den 17. und damit vorletzten Tabellenplatz. Aufgrund der Auflösung dieser Spielklasse zum Saisonende blieben die Westfalen jedoch fünftklassig. Sie traten mit Beginn der Saison 2012/13 in der wieder eingeführten Oberliga Westfalen an, die sie auf dem 9. Platz beendeten.

Kader 2014/15[Bearbeiten]

Stand: 10. September 2014

Nr. Spieler Nationalität
Torhüter
1 Philipp Hinkerohe Deutscher
22 Sören Stauder Deutscher
Abwehr
4 Rene Lindner Deutscher
2 Manuel Greshake Deutscher
3 Timo Achenbach Deutscher
13 Maximilian Dahlhoff Deutscher
17 Sebastian Stroemer Deutscher
5 Christopher Heermann Deutscher
6 Yannick Langesberg Deutscher
12 Jannik Tipkemper Deutscher
26 Kevin Lehmann Deutscher
27 Kordian Rudzinski Pole
Mittelfeld
7 Daniel Schaffer Deutscher
8 Lennard Warweg Deutscher
10 Felix Backszat Deutscher
14 Hakan Gültekin Deutscher
16 Sotirios Stratacis Grieche
18 Damir Ivancicevic Kroate
19 Julius Richter Deutscher
20 Justin Braun Deutscher
21 Rouven Meschede Deutscher
25 Ismail Gemec Deutscher
Angriff
9 Gunnar Weber Deutscher
11 Aygün Yildirim Deutscher
24 Aaron Vasiliou Deutscher

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten]

* Berücksichtigt werden nur ehemalige Spieler mit mindestens einem Einsatz in der Bundesliga oder Champions League sowie verdiente Spieler.

Trainer[Bearbeiten]

Aktueller Trainer- und Betreuerstab[Bearbeiten]

Name Funktion
Marko Antwerpen Trainer
Joachim Krug Sportlicher Leiter
Klaus "Erbse" Gerbsch Betreuer
Christian Krabbe Physiotherapeut/Fitnesstrainer

Ehemalige Trainer[Bearbeiten]

Name Trainierte Ahlen
von bis
Carlos Castilla 1. Juli 2013 14. April 2014
Marko Antwerpen 1. Juli 2012 30. Juni 2013
Peter Feldkötter 5. April 2012 30. Juni 2012
Joachim Krug 21. November 2011 2. April 2012
Thomas Berndsen 1. Juli 2011 15. November 2011
Arie van Lent 1. Juli 2010 30. Juni 2011
Christian Hock 15. Oktober 2009 30. Juni 2010
Andreas Zimmermann 20. September 2009 14. Oktober 2009
Stefan Emmerling 16. April 2009 20. September 2009
Bernd Heemsoth (Interim) 4. März 2009 15. April 2009
Christian Wück 1. Juli 2007 3. März 2009
Heiko Bonan 30. Oktober 2006 30. Juni 2007
Bernard Dietz 15. Mai 2006 29. Oktober 2006
Paul Linz 26. Oktober 2005 14. Mai 2006
František Straka 7. März 2005 25. Oktober 2005
Ingo Peter 24. November 2003 1. März 2005
Stefan Kuntz 3. August 2003 14. November 2003
Werner Lorant 3. Januar 2003 25. Mai 2003
Uwe Fuchs (Interim) 25. November 2002 2. Januar 2003
Uwe Rapolder 30. November 2001 24. November 2002
Peter Neururer 20. September 2000 27. November 2001
Franz-Josef (Jupp) Tenhagen 14. Oktober 1998 11. September 2000
Klaus Berge 19. August 1997 13. Oktober 1998
Wolfgang Sandhowe 1. Juli 1996 18. August 1997
Joachim Krug 1992 30. Juni 1996

Vereinserfolge[Bearbeiten]

  • Meister der Bezirksliga Westfalen, Staffel 9 (1992/93)
  • Meister der Landesliga Westfalen, Staffel 5 (1993/94)
  • Meister der Verbandsliga Westfalen, Gruppe Nordost (1994/95)
  • Meister der Oberliga Westfalen (1995/96)
  • Vizemeister der Regionalliga West (1999/00)
  • Meister der Regionalliga Nord (2007/08)
  • Achtelfinale DFB-Pokal 2002/03 sowie 2004/05
  • Westfalenpokalsieger 1998
  • Westfalenpokalfinale 2006/07 sowie 2010/11
  • Kreispokalsieger 2012/13

Platzierungen seit 1993[Bearbeiten]

Saison Liga Platzierung Tore Punkte Bemerkungen
1992/93 Bezirksliga Westfalen, Staffel 9 1. Platz 126:6 69* Als TuS Ahlen
1993/94 Landesliga Westfalen, Staffel 5 1. Platz 89:26 53* Als TuS Ahlen
1994/95 Verbandsliga Westfalen, Gruppe Nordost 1. Platz 83:11 52:8 Als TuS Ahlen
1995/96 Oberliga Westfalen 1. Platz 58:21 57 Als TuS Ahlen
1996/97 Regionalliga West/Südwest 4. Platz 61:38 57 ab 06/1996 LR Ahlen
1997/98 Regionalliga West/Südwest 6. Platz 62:52 51
1998/99 Regionalliga West/Südwest 6. Platz 55:41 53
1999/00 Regionalliga West/Südwest 2. Platz 82:32 71 Aufstieg durch einen 2:1-Sieg in der
Relegation gegen den 1. FC Union Berlin
2000/01 2. Bundesliga 6. Platz 61:53 54
2001/02 2. Bundesliga 8. Platz 60:70 48
2002/03 2. Bundesliga 12. Platz 48:60 40
2003/04 2. Bundesliga 12. Platz 36:45 44
2004/05 2. Bundesliga 13. Platz 43:49 39 Klassenerhalt am letzten Spieltag.
2005/06 2. Bundesliga 17. Platz 36:50 35
2006/07 Regionalliga Nord 13. Platz 48:52 48 Seit 06/2006 Rot Weiss Ahlen
2007/08 Regionalliga Nord 1. Platz 73:41 67 Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga
2008/09 2. Bundesliga 10. Platz 38:57 41
2009/10 2. Bundesliga 18. Platz 19:55 22
2010/11 3. Liga 20. Platz 45:69 39 Zwangsabstieg nach Insolvenzverfahren
2011/12 NRW-Liga 17. Platz 28:90 18
2012/13 Oberliga Westfalen 9. Platz 51:62 46
2013/14 Oberliga Westfalen 9. Platz 54:62 48
Legende
Aufstieg zum Saisonende
Abstieg zum Saisonende
Platz im Mittelfeld

* In 3-Punkte-Regel umgerechnet

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. "Ahlen 1870 - 1914, Die Industrialisierung einer münsterländischen Ackerbürgerstadt", von Dr. W. Muth 1989
  2. Der beflügelte Aal - Heimatliches aus Ahlen - Vorhelm - Dolberg, Nr. 23, Seite 100 ff - "100 Jahre organisierte Fußballtradition in Ahlen", von Jürgen Rheker - mit entsprechenden Quellenangaben
  3. Glückauf-Kampfbahn der Turn- und Sportvereinigung Ahlen, Festschrift zur Einweihung am 21. August 1949
  4. Entlassung Christian Wück
  5. Arie van Lent neuer Trainer
  6. Danny Thioune neuer Co-Trainer und Praktikant
  7. Rüktritt Heinz-Jürgen Gosda
  8. Peter Evers neuer Großsponsor
  9. Punktabzug für Rot Weiss Ahlen
  10. Arie van Lent wird neuer Trainer bei Kickers Offenbach
  11. Eröffnung des Insolvenzverfahrens
  12. Insolvenzverfahren eröffnet: Ahlen rückt ans Tabellenende auf dfb.de vom 24. Mai 2011
  13. Aufbruchsstimmung bei Rot Weiss Ahlen
  14. Verzicht auf Regionalliga
  15. Berndsen neuer Trainer
  16. Die Glocke online, abgerufen 16. November 2011
  17. Joachim Krug übernimmt Trainerposten
  18. Zustimmung der Gläubiger für die Planinsolvenz.
  19. Lizenz für die NRW_Liga
  20. Rückgabe der Stadionschlüssel an die Stadt Ahlen

Weblinks[Bearbeiten]