Rote Gruppe

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Die Rote Gruppe war ein in Berlin im Jahr 1924 gegründeter kommunistischer Künstlerbund. Die Gruppe ging von einem 10-Punkte-Programm aus, das unter anderem den Einsatz aller Fähigkeiten im Dienste des Klassenkampfes verlangte.

Die Ziele der Gruppe und der beteiligten Künstler fassten George Grosz und Wieland Herzfelde 1925 in dem Essay Die Kunst ist in Gefahr. Ein Orientierungsversuch zusammen. Künstlerischer Wert würde sich einzig nach seiner sozialen Nützlichkeit und seinen Auswirkungen bemessen. Subjektiv-willkürliche Kriterien wie künstlerischer Wert oder Markterfolg seien abzulehnen.

Den Vorstand bildeten Grosz (Vorsitzender), John Heartfield (erster Sekretär) und Rudolf Schlichter (Schriftführer). Der Öffentlichkeit vorgestellt hatte sich die Gruppe am 13. Juni 1924. Die Gruppe beeinflusste andere Gruppen, die sich später nach ihrem Vorbild gründeten, wie beispielsweise die Asso in der Endphase der Weimarer Republik.