Rote Raben Vilsbiburg
| Rote Raben Vilsbiburg | ||
| Deutscher Volleyball-Verband | ||
| Vereinsdaten | ||
|---|---|---|
| Gründung | 1971 | |
| Adresse | Seyboldsdorfer Str. 20 84137 Vilsbiburg |
|
| Geschäftsführer | André Wehnert | |
| Homepage | http://www.roteraben.de | |
| Volleyball-Abteilung | ||
| Liga | Bundesliga | |
| Spielstätte | Ballsporthalle | |
| Trainer | Guillermo Gallardo | |
| Co-Trainer | Vera Bondar | |
| Erfolge | 2005 deutscher Vizemeister 2006 deutscher Vizemeister 2008 Deutscher Meister 2009 DVV-Pokalsieger 2009 deutscher Vizemeister 2010 deutscher Meister 2012 DVV-Pokalfinalist |
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| letzte Saison | Platz 3 Bundesliga | |
| (Stand: 4. März 2012) | ||
Rote Raben Vilsbiburg ist ein Volleyballverein aus Vilsbiburg, Bayern, dessen erste Frauenmannschaft in der Bundesliga spielt. 2008 und 2010 wurden sie Deutscher Meister sowie im Jahr 2009 DVV-Pokalsieger.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte [Bearbeiten]
Beim TSV Vilsbiburg wurde 1971 die Abteilung „Turnspiele“ gegründet, aus der die Volleyball-Abteilung hervorging. 1987 machten sich die Volleyballer in einem neuen Verein selbstständig, der sich in den 1990er Jahren unter dem Vorsitz von Klaus-Peter Jung neu strukturierte. Im November 1998 erhielt der damalige Zweitligist den neuen Namen „Rote Raben Vilsbiburg“.
Bundesliga-Team [Bearbeiten]
Der Kader für die Saison 2012/13 besteht aus 13 Spielerinnen.
| Name | Nr. | Nation | Größe | Geburtsdatum | Position |
|---|---|---|---|---|---|
| Antonela Curatola | 17 | 1,73 m | 23. Okt. 1991 | Z | |
| Daniele dos Santos Batista | 8 | 1,80 m | 7. Nov. 1986 | AA | |
| Renata Cristina de Jesus Benedito | 7 | 1,85 m | 11. Dez. 1984 | MB | |
| Lenka Dürr | 2 | 1,70 m | 10. Dez. 1990 | L | |
| Luise Mauersberger | 9 | 1,86 m | 2. Juli 1990 | D | |
| Liana Mesa Luaces | 11 | 1,84 m | 26. Dez. 1977 | D | |
| Lena Möllers | 5 | 1,88 m | 6. Jan. 1990 | Z | |
| Sonja Elisabeth Newcombe | 16 | 1,88 m | 7. Mär. 1988 | AA | |
| Cristina Alves Oliveira Ferreira | 1 | 1,85 m | 30. Juni 1982 | Z | |
| Anna Pogany | 12 | 1,68 m | 21. Juli 1994 | L | |
| Jana Franziska Poll | 4 | 1,84 m | 7. Mai 1988 | AA | |
| Lena Stigrot | 14 | 1,80 m | 26. Dez. 1994 | D | |
| Celin Stöhr | 6 | 1,91 m | 22. Nov. 1992 | MB |
Positionen: AA = Annahme/Außen, D = Diagonal, L = Libero, MB = Mittelblock, Z = Zuspiel
| Neuzugänge 2012 | |
| Spieler | bisheriger Verein |
|---|---|
| Antonela Curatola | Haro Rioja Volley[1] |
| Daniele dos Santos Batista | APROV-Chapeco[2] |
| Luise Mauersberger | envacom volleys Sinsheim[3] |
| Sonja Elisabeth Newcombe | Criollas Caguas[4] |
| Cristina Alves Oliveira Ferreira | Universidad de Burgos[5] |
| Jana Franziska Poll | Alemannia Aachen[6] |
| Celin Stöhr | VC Olympia Berlin[7] |
| Abgänge 2012 | |
| Spieler | neuer Verein |
|---|---|
| Mirjana Djuric | UGSE Nantes[5] |
| Mona Elwassimy | unbekannt |
| Sandra Ittlinger | VC Olympia Berlin / Beachvolleyball[8] |
| Daniela Lanner Mapeli | Rote Raben II[9] |
| Lina Meyer | FTM Schwabing |
| Sarah Petrausch | USC Münster[10] |
| Jennifer Todd | Karriereende[5] |
Chef-Trainer ist seit Mai 2007 der Argentinier Guillermo Gallardo, der schon von 2002 bis 2004 bei den Roten Raben aktiv war. Seine Assistentin ist Vera Bondar. Das Athletiktraining führt Anton Brandmeier durch und Scout der Roten Raben ist Jonas Kronseder. Für die medizinische Betreuung ist Dr. Karl-Heinz Attenberger zuständig. Teammanager ist André Wehnert.
Bundesliga [Bearbeiten]
1981 stieg der damalige TSV Vilsbiburg erstmals in der Bundesliga auf. Neun Jahre später stiegen sie ab und gerieten in eine sportliche Krise, die in der Bezirksliga endete. 2001 kehrten die Roten Raben zurück in die erste Liga. In der Saison 2004/05 wurde Vilsbiburg erstmals Vizemeister. Diesen Erfolg wiederholten sie ein Jahr später, als sie hinter dem Schweriner SC erneut den zweiten Platz belegten. 2007 reichte es nur zum sechsten Rang. Aber in der Saison 2007/08 holten die Roten Raben schließlich den ersten Titel der Vereinsgeschichte. In der Saison 2008/09 wurden die Roten Raben wiederum Vizemeister hinter dem Schweriner SC. Im Jahr 2010 konnte die Frauen-Mannschaft zum zweiten Mal nach 2008 die deutsche Meisterschaft erringen. 2011 schied man im Halbfinale des Play-offs gegen den späteren Meister Schweriner SC aus und gewann die Bronzemedaille. Auch in der Saison 2011/12 scheiterte man wiederum im Play-off-Halbfinale um die deutsche Meisterschaft am Schweriner SC, wenn auch erst im Golden Set.
DVV-Pokal [Bearbeiten]
In der Saison 2003/04 unterlagen die Roten Raben dem USC Münster mit 0:3. Ein Jahr später verloren sie im Halbfinale gegen Bayer Leverkusen. Für diese Niederlage konnten sie sich im Viertelfinale der folgenden Saison revanchieren, ehe sie im Halbfinale gegen den Schweriner SC ausschieden. In der Saison 2006/07 kam das Aus bereits im Achtelfinale mit einem 0:3 gegen den 1. VC Wiesbaden. In der Saison 2007/08 verpasste Vilsbiburg das Endspiel nur knapp. Im Halbfinale verloren sie daheim gegen den späteren Pokalsieger VfB 91 Suhl mit 2:3. In der Saison 2008/09 sicherte sich die Mannschaft mit einem 3:2-Sieg zum ersten Mal den Titel im Finale am 8. März gegen den Dresdner SC. In der Saison 2010/2011 war schon im Viertelfinale Schluss für die Roten Raben. Sie schieden beim VfB Suhl mit 2:3 aus. Im Endspiel 2012 unterlagen sie dem Schweriner SC mit 1:3. In der Saison 2012/2013 mussten sich die Roten Raben im Halbfinale vor der Rekordkulisse von 1.905 Zuschauern in der Vilsbiburger Ballsporthalle abermals dem Schweriner SC mit 2:3 geschlagen geben.
Europa-Pokal [Bearbeiten]
Mit der deutschen Meisterschaft 2008 und einer Wildcard qualifizierten sich die Roten Raben für den CEV-Pokal 2008/09. Durch Siege gegen Asterix Kieldrecht, Jinestra Odessa und Kanti Schaffhausen erreichte das Team das Final Four, wo sie Platz vier belegten. Im Challenge Cup 2009/10 erreichten die Roten Raben das Achtelfinale, wo sie dem späteren Finalteilnehmer Asterix Kieldrecht unterlagen. Im CEV-Pokal 2010/11 setzten sich die Roten Raben in der ersten Runde gegen den rumänischen Club Stiinta Bacău mit 3:2 und 3:0 durch. Gegen Achtelfinalgegner Valeriano Alles Menorca war dann jedoch Schluss: Nach dem 0:3 im Hinspiel bei dem spanischen Club gewann das Gallardo-Team das Rückspiel in eigener Halle zwar ebenfalls 3:0 (26:24, 25:17, 25:20), unterlag im Golden Set jedoch 8:15. In der Saison 2011/12 setzten sich die Roten Raben in der ersten Runde gegen Khimik Yuzhny aus der Ukraine mit 3:0 und 3:1 durch. Im Achtelfinale schieden sie gegen das russische Topteam VK Dynamo Krasnodar nach einer 1:3-Heimniederlage und einem 3:2-Auswärtssieg erst im Golden Set mit 14:16 aus. In der Saison 2012/2013 besiegten die Vilsbiburger im CEV-Cup 16-Finale den albanischen Meister Minatori Rreshen im Hin- und Rückspiel souverän mit jeweils 3:0. Im Achtelfinale war der Gegner die aserbaidschanische Spitzenmannschaft Baki-Azeryol Baku. Das Hinspiel gewannen die Roten Raben verdient mit 3:1, das Rückspiel endete 2:3 nach Tie Break was das Ausscheiden aus dem Europapokal zur Folge hatte.
Weitere Mannschaften [Bearbeiten]
Die zweite Frauenmannschaft der Roten Raben spielt in der Zweiten Liga Süd. Hier kommen viele junge Talente zum Einsatz. Die weiteren drei Frauenmannschaften sind in der Bezirksliga, in der Bezirksklasse und in der Kreisliga vertreten. Seit 2007 gibt es eine Herrenmannschaft, die in der Bezirksklasse spielt. Außerdem gehen die Roten Raben mit fünf Jugendmannschaften an den Start.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Rote Raben, Argentinierin komplettiert Kader
- ↑ Neues Gesicht im "RabenNest"
- ↑ Rote Raben, Luise Mauersberger ist bald ein Roter Rabe
- ↑ Rote Raben, US-Amerikanerin wechselt an die Vils
- ↑ a b c Rote Raben, Jenny und Mira gehen, Cristina kommt
- ↑ Rote Raben, Jana-Franziska Poll kommt
- ↑ Rote Raben, Mittelblocktalent Celin Stöhr kommt vom VCO
- ↑ Rote Raben, Anna und Lena bleiben, Sandra beacht
- ↑ Rote Raben, Daniela beendet ihre Karriere
- ↑ Münstersche Zeitung, Nationalspielerin Sarah Petrausch verstärkt den USC
Weblinks [Bearbeiten]
- Offizielle Homepage der Roten Raben
- Offizielle Facebook-Seite der Roten Raben
- Rote Raben bei Twitter
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