Rote Wand (Lechquellengebirge)

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Rote Wand
Rote Wand mit der typischen, namensgebenden Rotfärbung

Rote Wand mit der typischen, namensgebenden Rotfärbung

Höhe 2704 m ü. A.
Lage Vorarlberg, Österreich
Gebirge Lechquellengebirge
Dominanz 10,9 km → Untere Wildgrubenspitze
Schartenhöhe 900 m ↓ Spullersee-Sattel
Koordinaten 47° 11′ 10″ N, 9° 59′ 6″ O47.1861111111119.9852704Koordinaten: 47° 11′ 10″ N, 9° 59′ 6″ O
Rote Wand (Lechquellengebirge) (Vorarlberg)
Rote Wand (Lechquellengebirge)
Gestein Lech-Formation, Ammergau-Formation, Ruhpolding-Formation, Allgäu-Formation, Oberrhätkalk, Kössen-Formation, Hauptdolomit
Alter des Gesteins Oberes Karnium - Turonium
Erstbesteigung 12. September 1867 durch John Sholto Douglass und Otto von Sternbach (touristisch)

Die Rote Wand ist der markanteste und mit einer Höhe von 2704 m ü. A.[1] der zweithöchste Berg nach der Unteren Wildgrubenspitze (2753 m ü. A.) im Lechquellengebirge. Sie erhebt sich zwischen Buchboden (Großes Walsertal) im Norden und Dalaas (Klostertal) im Süden. Der Name Rote Wand stammt vom roten Liaskalk, der besonders auffällig in der Südwand zu sehen ist. Nordseitig ist unterhalb des Gipfels ein kleiner, beinahe schon zur Gänze abgeschmolzener Gletscher eingelagert, auf der Südseite befinden sich am Fuß der Roten Wand der Formarinsee (1.830 m) und die Freiburger Hütte (1.931 m).

Im Atlas Tyrolensis von 1774 ist sie als "Horn Spitz" bezeichnet.

Der Berg ist ein beliebtes Wanderziel (nur für geübte, schwindelfreie Berggeher). Die Wanderrouten können von der Alpe Laguz, der Alpe Klesenza, von der Freiburger Hütte und vom Formarinsee gestartet werden. Sie münden alle in der sehr steilen und kräfteraubenden Nordwestflanke und führen zuletzt ausgesetzt in leichter Kletterei über den Nordgrat zum Gipfel.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rote Wand – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen Österreich: Austrian Map online (Österreichische Karte 1:50.000).