Rote Weißeritz

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Rote Weißeritz
Die Rote Weißeritz in Schmiedeberg

Die Rote Weißeritz in SchmiedebergVorlage:Infobox Fluss/KARTE_fehlt

Daten
Gewässerkennzahl DE: 53722
Lage Osterzgebirge in Sachsen
Flusssystem Elbe
Abfluss über Weißeritz → Elbe → Nordsee
Quelle auf dem Erzgebirgskamm nahe AltenbergVorlage:Infobox Fluss/QUELLKOORDINATE_fehlt
Quellhöhe 787 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung Vereinigung in Freital-Hainsberg mit der Wilden Weißeritz zur Weißeritz50.98156111111113.629461111111182.6Koordinaten: 50° 58′ 54″ N, 13° 37′ 46″ O
50° 58′ 54″ N, 13° 37′ 46″ O50.98156111111113.629461111111182.6
Mündungshöhe 182,6 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied 604,4 m
Länge 36,5 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Einzugsgebiet 161,2 km²Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Abfluss am Pegel Hainsberg 5[1]
AEo: 153 km²
Lage: 100 m oberhalb der Mündung
NNQ (16.10.1947)
MNQ 1928/2005
MQ 1928/2005
Mq 1928/2005
MHQ 1928/2005
HHQ (10.07.1954)
0 l/s
267 l/s
1,72 m³/s
11,2 l/s km²
15,1 m³/s
54,6 m³/s
Mittelstädte Freital
Kleinstädte Altenberg (Erzgebirge), Dippoldiswalde, Rabenau (Sachsen)
Gemeinden Schmiedeberg (Erzgebirge)

Die Rote Weißeritz ist einer der beiden Quellflüsse der Weißeritz.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Verlauf

Von der nicht eindeutig festgelegten Quelle im Raum der beiden Kunstteiche Großer Galgenteich und Kleiner Galgenteich und des Georgenfelder Hochmoores bei Altenberg bis zum Mittellauf durchfließt die Rote Weißeritz in einem engen und stark eingetieften Tal größere Waldgebiete und die Orte Waldbärenburg, Kurort Kipsdorf, Schmiedeberg, Obercarsdorf und Ulberndorf bevor sie Dippoldiswalde erreicht. Unterhalb von Dippoldiswalde wird der Fluss für zur Brauchwassergewinnung, Elektroenergieerzeugung und Niedrigwasserregulierung in der 1908–1913 erbauten Talsperre Malter gestaut. Ausschlaggebend für den Bau des Sperrwerks war aber der Hochwasserschutz, nachdem ein verheerendes Hochwasser 1897 im Tal 320 Häuser zerstörte und 19 Menschen in den Tod riss. Unterhalb der Talsperre Malter durchfließt die Rote Weißeritz schließlich das enge und naturbelassene Tal des Rabenauer Grundes, bevor sie sich in Freital-Hainsberg mit der Wilden Weißeritz zur Weißeritz vereinigt.

[Bearbeiten] Mühlen an der Roten Weißeritz

  • Schellermühle
  • Riedelmühle
  • Frankenmühle (Ulberndorf)
  • Niedermühle (Ulberndorf)
  • Mendenmühle (Dippoldiswalde)
  • Lohmühle (Dippoldiswalde)
  • Korkmühle Spechtritz (geschleift)
  • Spechtritz-Mühle (geschleift)
  • Rabenauer Mühle

[Bearbeiten] Nebenflüsse der Roten Weißeritz

Mündungsort in Klammern

  • Klingenflüssel (Baukahre)
  • Salzlecke (Kipsdorf)
  • Langer Grundbach (Buschmühle)
  • Fallbach (Buschmühle)
  • Pöbelbach (Schmiedeberg)
  • Ochsenbach (Unternaundorf)
  • Grundbach (Ulberndorf)
  • Schwarzbach (Dippoldiswalde)
  • Reichstädter Bach (Tännichtgrund, Talsperre Malter)
  • Borlasbach (Spechtritzgrund)
  • Oelsabach (Rabenau)
  • Somsdorfer Bach (Freital-Hainsberg)

[Bearbeiten] Verkehrswege im Tal

Das Tal der Roten Weißeritz ist für die verkehrliche Erschließung des Osterzgebirges von besonderer Bedeutung.

Die heutige Bundesstraße 170 entstand als kgl. sächsische Staatsstraße in den 1840er Jahren. Diese benutzt zwischen Dippoldiswalde und Waldbärenburg das Tal zur Gebirgsquerung in Richtung Teplitz-Schönau und Prag, die bis 2006 auch Europastraße 55 war.

Seit 1882/83 verläuft zwischen Hainsberg und Kipsdorf im Tal die schmalspurige Weißeritztalbahn. Die Bahn wurde schwerer als die Bundesstraße beim Jahrhunderthochwasser im August 2002 beschädigt und hat am 14. Dezember 2008 den Betrieb zunächst zwischen Hainsberg und Dippoldiswalde wieder aufgenommen.

5 Pf-Sondermarke der DDR-Post 1961 zu den Weltmeisterschaften

[Bearbeiten] Ereignisse

Im Juni 1961 wurden auf der Roten Weißeritz, im Rabenauer Grund, die Weltmeisterschaften im Kanu–Slalom und Wildwasserrennen ausgetragen.

[Bearbeiten] Galerie

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

  • Hydrologisches Handbuch. Teil 2 - Gebietskennzahlen. Freistaat Sachsen - Landesamt für Umwelt und Geologie, S. 5, abgerufen am 28. Januar 2012 (PDF, 115 kB).
  • Siegfried Gerhardt: Zwei Wasserläufe gleichen Namens. in: Petra Binder (Hg.): Landkalenderbuch für die Sächsische Schweiz und das Osterzgebirge 2009. Schütze-Engler-Weber Verlags GbR, Dresden 2008, S. 39-42, ISBN 978-3-936203-11-0.
  • Herbert Wotte: Talsperren Malter und Klingenberg, Rabenauer Grund. Brockhaus Wanderheft 17, Brockhaus Verlag, Leipzig 1973.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Hydrologisches Handbuch. Teil 3 - Gewässerkundliche Hauptwerte. Freistaat Sachsen - Landesamt für Umwelt und Geologie, S. 44, abgerufen am 28. Januar 2012 (PDF, 637 kB).

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Rote Weißeritz – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
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