Roth (Donau)

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Roth
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Verlauf der Roth

Verlauf der Roth

Daten
Gewässerkennzahl DE: 1154
Lage Schwaben (Bayern), Bayern, Deutschland
Flusssystem Donau
Abfluss über Donau → Schwarzes Meer
Quelle nördlich von Eisenburg (Memmingen)
48° 1′ 36″ N, 10° 12′ 28″ O48.02652777777810.207638888889660
Quellhöhe ca. 660 mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung nördlich von Oberfahlheim (Nersingen) in die Donau48.44430555555610.154722222222453Koordinaten: 48° 26′ 40″ N, 10° 9′ 17″ O
48° 26′ 40″ N, 10° 9′ 17″ O48.44430555555610.154722222222453
Mündungshöhe 453 mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied ca. 207 m
Länge 52,4 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Einzugsgebiet 200 km²Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Abfluss am Pegel Roth[1]
AEo: 165 km²
Lage: 9 km oberhalb der Mündung
NNQ (19.08.1998)
MNQ 1979/2006
MQ 1979/2006
Mq 1979/2006
MHQ 1979/2006
HHQ (12.08.2002)
181 l/s
596 l/s
1,6 m³/s
9,7 l/s km²
13,7 m³/s
22,3 m³/s
Linke Nebenflüsse Guigengraben, Heilbach, Kleine Roth
Kleinstädte Weißenhorn

Die Roth ist ein rund 52 km langer, südlicher bzw. rechter Nebenfluss der Donau in Bayern, Deutschland.

Die Roth fließt zwischen den parallel in Richtung Norden verlaufenden Donau-Nebenflüssen Iller im Westen und Günz bzw. Biber im Osten. Am Fluss befinden sich insgesamt 21 Wassermühlen, die zumeist stillgelegt sind.

Namensdeutung[Bearbeiten]

Der Name Roth stammt von der rötlichen Färbung des Flusses, die durch den relativ hohen Eisengehalt des Wassers zustande kommt. Ihr Quellgebiet, wie der Name Eisenburg schon verrät, ist sehr eisenhaltig.

Verlauf[Bearbeiten]

Die Roth entspringt im Otterwald, einem Waldgebiet nördlich von Eisenburg (Memmingen). Danach fließt sie beinahe ausnahmslos Richtung Norden. Dabei durchquert sie das Ried zwischen dem Kellmünzer und dem Klosterbeurer Wald sowie das Obenhauser Ried westlich von Buch. Im Obenhauser Ried verbindet sie sich mit der Kleinen Roth (auch westliche Roth genannt), die zusammen mit vielen Wassergräben das Ried entwässert. Dann setzt sie ihren Weg Richtung Weißenhorn fort und trennt sich kurz zuvor wieder in eine kleine und eine große Roth. Weiter nördlich mündet die Roth schließlich, nach der Durchquerung des Auwaldes, bei Nersingen in die Donau.

Sonstiges[Bearbeiten]

Zur Zeit der Kelten wurde das hier gewonnene Eisenerz im Rothtal verhüttet. Mehrere Schlackenfunde in den Fluren von Osterberg, Obenhausen, Emershofen und Attenhofen sind nachgewiesen.

Ortschaften[Bearbeiten]

Zu den Ortschaften an der Roth gehören:

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Deutsches Gewässerkundliches Jahrbuch Donaugebiet 2006. Einzelblatt Pegel Roth. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 15. Februar 2013 (PDF, deutsch, Auf: hnd.bayern.de).