Rothenfels
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Main-Spessart | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Marktheidenfeld | |
| Höhe: | 154 m ü. NN | |
| Fläche: | 12,07 km² | |
| Einwohner: |
1000 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 83 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97851 | |
| Vorwahl: | 09393 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MSP | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 77 181 | |
| Stadtgliederung: | 2 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Hauptstraße 34 97851 Rothenfels |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Rosemarie Richartz (Stadtrat 96) | |
| Lage der Stadt Rothenfels im Landkreis Main-Spessart | ||
Rothenfels ist eine Stadt im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Marktheidenfeld. Sie ist die kleinste Stadt Bayerns.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Geografische Lage [Bearbeiten]
Rothenfels liegt rechts des Mains zwischen Lohr am Main und Marktheidenfeld. Eingezwängt zwischen dem Fluss und einem Steilhang besteht die Stadt aus wenig mehr als einer Hauptstraße. Seit 2006 wird der Maindamm, Teil der alten und stillgelegten Eisenbahnstrecke Lohr am Main – Wertheim, als Umgehungsstraße genutzt.
Oberhalb der Stadt befindet sich die Burg Rothenfels, an die sich der Stadtteil Bergrothenfels anschließt.
Stadtgliederung [Bearbeiten]
Die politische Gemeinde Rothenfels hat zwei amtlich benannte Ortsteile[2]:
- Rothenfels
- Bergrothenfels
Name [Bearbeiten]
Etymologie [Bearbeiten]
Der Name Rothenfels besteht aus den mittelhochdeutschen Wörtern rôt und velse und bedeutet roter Fels oder rote Felsen.[3]
Frühere Schreibweisen [Bearbeiten]
- 1171 Rotenuels
- 1219 Rotenuelse
- 1220 Rotenfels
- 1241 Rotinvels
- 1536 Rothenfels
Geschichte [Bearbeiten]
Der um 1148 im Schutz der Burg Rothenfels entstandene Ort wurde 1342 erstmals als Stadt in einer Urkunde des Mainzer Fürstbischofs von Wolfskehl erwähnt. Während der Säkularisation 1803 fiel das würzburgische Rothenfels an das Fürstenhaus Löwenstein-Wertheim-Rosenberg, 1806 an das Fürstentum Aschaffenburg. 1813 fiel Rothenfels an das Königreich Bayern.
Die Ortsteile Bergrothenfels und Windheim wurde im Jahr 1822 selbstständig und am 1. Januar 1972 wurde Bergrothenfels wieder eingegliedert[4]. Windheim gehört heute zur Gemeinde Hafenlohr.
Politik [Bearbeiten]
Bürgermeister [Bearbeiten]
Seit 1996 ist Rosemarie Richartz Bürgermeisterin von Rothenfels (Stadtrat 96).
Stadtrat [Bearbeiten]
Die Kommunalwahlen 2002 und 2008 führten zu folgenden Sitzverteilungen im Stadtrat:
| 2002 | 2008 | |
|---|---|---|
| Stadtrat 96 | 7 | 7 |
| Unabhängige Bürger/Freie Bürger/SPD | 5 | 5 |
| gesamt | 12 | 12 |
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
In der Stadt findet man einige sehenswerte Fachwerkhäuser mit Statuen.
Auf einem Felssporn über der Stadt erhebt sich die Burg Rothenfels. Als ein beliebtes Ausflugsziel zwischen Würzburg und Aschaffenburg bekannt, hat sich die Burg Rothenfels vor allem, aus der Tradition der katholischen Jugendbewegung „Quickborn“ kommend, als ein christliches Bildungs- und Tagungshaus in freier Trägerschaft einen Namen gemacht. Die Burg ist auch eine Jugendherberge des DJH.
Baudenkmäler [Bearbeiten]
→ Liste der Baudenkmäler in Rothenfels
- Rathaus, erbaut 1598/99
Ehrenbürger [Bearbeiten]
- Dr. h. c. Bruno Uhl
Weblinks [Bearbeiten]
- http://www.rothenfels.de/
- http://www.burg-rothenfels.de/
- http://www.burgenwelt.de/rothenfels/gelie.htm
- Rothenfels: Wappengeschichte vom HdBG
- Die Burg Rothenfels
- Rothenfels: Amtliche Statistik des LStDV
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111119/223504&attr=OBJ&val=1744
- ↑ Wolf-Armin Reitzenstein:Lexikon bayerischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 514
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